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goldenen Mathe-Weg
„Fragenbär Vorschule“: Spielerisches Lernen perfekt gemacht
Da hat doch das Schlitzohr die netten Geister einfach eingesackt und ihr Spukschloss übernommen. Doch der „Fragenbär“ und Vorschulkinder sind in Sachen Mathe so fit, dass sie den grünen, gar nicht so bösen Gespensterfänger überlisten. Wetten dass? So sympathisch, weil verspielt, ist kaum ein Lernprogramm.
Der Fragenbär und die Igel Fit und Findig haben schon in ihren Grundschulfolgen bewiesen, dass Spielen und Lernen kein Widerspruch ist. Denn hinter der fröhlichen Fantasiewesenwelt steckt ein handfestes pädagogisches Konzept, das Vorschulkinder perfekt an die Hand nimmt.
Nicht nur aus der Hirnforschung wissen wir: Lernen findet vor allem auf der visuellen Ebene statt. Die Verbindung von konkreten Bildern und abstrakten Zahlen ist vor allem für Kinder ein zwingender Weg, ihnen mathematische Grundkenntnisse nachhaltig näher zu bringen.
Genau das passiert in den zehn Schlosstürmen, die für die Übungen stehen und die das Schlitzohr frei gibt, wenn zehn Aufgaben jeder Sektion erledigt worden sind. Symbolisch für die exzellente Herangehensweise ist dabei das Spiel mit den Schultüten, welches das Zählen, Erkennen von Mengen und die bildliche Wahrnehmung kombiniert.
Auf einem Glücksrad sind Schultüten sowohl mit den Zahlen von 1 bis 10 als auch Blümchensymbolen angebracht. Eine Maus schiebt nun eine Kette von Geschenkboxen ans Rad, die unterschiedlich groß und farbig sind. Die Aufgabe: Die Schultüte zum Kipppunkt drehen, deren Zahl der Anzahl der Geschenke entspricht.
Auch das „Kartenspiel“, das wie ein Memoryfeld aussieht, folgt diesem visuellen Zählprinzip. Zu sehen sind Ziffern und Darstellungen wie auf Doministeinen. Im ersten Schritt sollen die Paare gefunden werden. Im zweiten wird die Übung dann tatsächlich zum Memory.
Merkfähigkeit, Addieren, Mengen und ihre Veränderungen bei Addition und Subtraktion, Beziehungen von Objekten, räumliche Orientierung und vieles mehr – das erkennt der Pädagoge im „Fragenbär“. Für Kinder ist seine Welt ein Spielfeld, das sie fordert und dabei fördert.
Ganz hervorragend passen dazu die Fehlerrückmeldungen, die Lösungshinweise in mehreren Schritten liefern. Hier werden Kinder also ebenfalls nicht allein gelassen. Auch Eltern nicht: In ihrem Kontrollbereich können sie ganz genau erkennen, wo ihr Kind perfekt war, wo es mehrere Versuche brauchte und wo es nur durch Probieren zum Ziel kam.
Was den „Fragenbär“ besonders sympathisch macht? Die schöne Grafik, die prächtigen Animationen und vor allem die hinreißend witzige Vertonung, die Kinder immer wieder zum Lachen bringt, wenigstens zum Schmunzeln und auf jeden Fall mit Stolz erfüllt. Denn natürlich sparen Schlitzohr, Geister und Mäuse nicht mit Lob.
Stefan Michaelis (S@M)
| Angesehen: 8733x Rezensionen: 3 - Rezension schreiben Autor: Stefan Michaelis |
Stufe: Vorschule Genre: Lernsoftware Betriebsystem: PC ab Windows 98 Hardware: Pentium II 400 MHz, 64 MB RAM, Festplatte (200 MB), VGA, Tastatur, Maus, Soundkarte |
Rezensionen
Kommentare (Schreiben)
Axel Kluck und Sohn Daniel schrieb am 10.11.06:
Fragenbär Vorschule
Ausgezeichnetes Lernspiel
Fragenbär Vorschule
Das Spiel Fragenbär Vorschulwissen: Mathe für 4-6 jährige ist altersgerecht und weckt das
Interesse der Kinder. Die Aufgaben sind teilweise auch relativ einfach zu bewerkstelligen.
Von der Grafik her ist das Spiel sehr gut gemacht.
Die Aufgaben sind sehr verständlich, allerdings ist die Spieldauer recht kurz.
Alles in allem ein ausgezeichnetes Lernspiel, welches den Kindern Freude macht und ohne Einschränkungen zu empfehlen ist.
Axel Kluck (38 Jahre) und Sohn Daniel (5 Jahre, Kindergarten Jedutenberg, Bremerhaven)
Onur Özcelikler schrieb am 10.11.06:
Fragenbär Vorschule
Selbstständig lösbar
Fragenbär Vorschule
Ich finde das Produkt ziemlich lehreich und für Kinder im Alter von 4-6 Jahren sehr nützlich.
Meiner Beobachtung nach waren die Mathematikspiele sehr gut zu verstehen.
Die gestellten Aufgaben erscheinen der Altersklasse absolut angemessen und waren selbstständig lösbar.
?Testkind? war mein 6-jähriger Cousin Kadir Özcelikler. Ihm hat es großen Spaß gemacht, sich mit den Aufgaben zu beschäftigen.
Fazit: Dies ist ein sehr gutes Produkt, und äußerst empfehlenswert.
Ich denke mir, dass jedes Kind mit dem Fragenbär Spaß beim Lernen haben wird.
Onur Özcelikler, 16 Jahre (Georg-Büchner-Schule II, Bremerhaven)
Margit Fischbach und Julian schrieb am 10.11.06:
Fragenbär Vorschule
Hätte Doppel-Clever verdient
Fragenbär Vorschule: Spielend Mathe lernen
Gleich vorweg: Wenn es einen Doppel-Clever gäbe, würde ich ihn diesem Lernspiel zuerkennen. Im Gegensatz zu vielen Vorschul-Lern-CDs, die schlechte Grafik, nervenden Sound und wenig sinnvoll aufbereiteten Lernstoff bieten, ist hier ein großer Wurf gelungen!
Zielgruppe des Programms sind Vorschulkinder, die auf Anweisungen hin unterschiedliche Aufgaben lösen sollen. Dabei lernen sie, sich im Raum zu orientieren, Formen und Farben zu unterscheiden und sortieren, Vergleiche zu ziehen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu finden, Zahl und Menge einander zuzuordnen, sowie im Bereich von 1 bis 10 zu zählen, zu addieren und subtrahieren.
Diese Lerninhalte sind clever in einer Geschichte verpackt, in welcher der Fragenbär mit seinen Helfern, den Igeln Fritz und Findig, aufbricht, um in den zehn Türmen eines Schlosses kleine Geister zu befreien, die Schlitzohr, der Frosch, gefangen hält. In jedem Turm stellt Schlitzohr den Kindern zehn Aufgaben. Für jede gelöste Aufgabe erhält ein kleines Gespenst seine Freiheit. Wenn alle Aufgaben gemacht sind, verändert der bisher grüne Turm seine Farbe und wird bunt und Schlitzohr lädt die Spieler in den nächsten Turm ein.
Das Innere eines jeden Turmes ist fantasievoll und sorgfältig gestaltet, die Aufgaben sind einfallsreich und kindgerecht ausgewählt. Die Sprache der verschiedenen Figuren ist deutlich und gut verständlich, ruhig und ansprechend. Die Rückmeldungen für gelöste Aufgaben sind abwechslungsreich und pfiffig, bei Problemen ermutigt die hilfreiche Rückmeldung zu weiteren Versuchen.
Für die kleinen Spieler hat der ?Fragenbär Vorschule? einen hohen Aufforderungscharakter, die Motivation, die zehn Aufgaben pro Turm zu meistern, bleibt über das gesamte Spiel bestehen, nicht zuletzt auch der Kommentare der kleinen Geister und Mäuse wegen.
Für die Eltern gibt es die Möglichkeit nachzusehen, ob ihr Kind die Aufgaben bereits auf Anhieb lösen konnte, nach mehreren Versuchen oder durch Raten gefunden hat. Allerdings sollte diese Möglichkeit Eltern nicht davon abhalten, gemeinsam mit ihren Kindern am Rechner zu sitzen. Das Lernspiel ist einfach zu schön gestaltet und die Begeisterung der Kinder sollte man sich nicht entgehen lassen.
Meine persönliche Testerfahrung mit Enkelkind Julian (3, 5 Jahre alt; ?kritischer?
Computernutzer): Nach anfänglicher Zurückhaltung griff er schon bei der ersten Aufgabe in Turm 1 nach der Maus, wiederholte strahlend die Kommentare der befreiten Geister und wollte nicht mehr mit Spielen aufhören. Auch Aufgaben, die er noch nicht lösen konnte, führten nicht zur Frustration, sondern die glücklich formulierte Fehlermeldung machte Mut zu einem neuen Versuch.
Die Entscheidung, ob hier lernend gespielt oder spielend gelernt wird, ist schwierig, ganz klar aber ist, dass Kinder wie (Groß)Eltern viel Spaß bei der Sache haben.
Gesamturteil: Äußerst empfehlenswert; Clever in allen Bereichen.
Margit Fischbach und Julian (3,5 Jahre alt)
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