© dwu 2014 
 apap103  Radioaktive Strahlungen

Radiaktive Strahlungen gehen immer vom Atomkern aus. Man nennt sie daher auch Nuklearstrahlungen (Nukleon = Kernteilchen).
Der Atomkern eines radioaktiven Elements X besteht in der Regel aus vielen Protonen und Neutronen. Um den Atomkern kreisen gebundene Elektronen in mehreren Elektronenschalen mit hoher Geschwindigkeit herum. Je nach Isotop kann ein Alpha-Zerfall oder Beta-Zerfall stattfinden, oder vom Atom Gammastrahlung ausgesandt werden.

(Die Elektronenzahl und die Größenverhältnisse sind hier stark vereinfacht dargestellt)
Weitere Empfehlung zum Themenbereich ...
  Arten radioaktiver Strahlungen
Diese Animation wird nur dargestellt, wenn Ihr Browser die Anzeige von Flash unterstützt.   
 Beim Alpha-Zerfall  stößt der Atomkern einen Heliumkern als Strahlungsteilchen aus.
Die Massenzahl A verringert sich deshalb um 4, die Ordnungszahl Z verringert sich um 2 (4 Nukleonen weniger, davon 2 Protonen).
Das Ursprüngliche Isotop X ändert sich in ein Isotop eines anderen Elements Y, zwei Stellen weiter vorne im Periodensystem.
 Beim Beta-Zerfal l stößt der Atomkern ein Elektron als Strahlungsteilchen aus.
Dabei wandelt sich ein Neutron in ein Proton und ein Elektron um. Das Proton bleibt im Atomkern und erhöht damit die Protonenzahl. Das Elektron verlässt den Atomkern. Die Massenzahl A (Kernteilchen-Zahl) bleibt gleich, die Ordnungszahl Z erhöht sich um 1 (gleichviele Nukleonen, aber 1 Proton mehr).
Das Ursprüngliche Isotop X ändert sich in ein Isotop eines anderen Elements Y, eine Stelle weiter hinten im Periodensystem.
 Bei der Gamma-Strahlung  sendet der Atomkern eine elektromagnetische Welle aus.
Auf die Massenzahl und die Ordnungszahl hat dies keinen Einfluss und das Isotop X bleibt dabei erhalten.