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 apem105  Gleichstrom-Elektromotor
Der Gleichstrom-Elektromotor muss nach jeder Halbdrehung umgepolt werden, damit sich dann wieder gleichnamige Pole gegenüberstehen und die Drehspule von den stehenden Magnetpolen erneut abgestoßen wird.
Das Umpolen funktioniert automatisch, weil sich der Polwender synchron mit der Drehspule mitdreht.
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 Die Drehspule des Gleichstrommotors  wird dadurch bewegt, dass sich gleichnamige Pole (feststehende Magnetpole und Pole der Drehspule) gegenseitig abstoßen und ungleichnamige Pole anziehen. In der ungünstigen (symmetrischen) Anfangsstellung muss man die Drehspule von Hand anschieben, da die Drehrichtung noch unklar ist. Nach einer Halbdrehung würde die Drehspule stehen bleiben, weil sich dann die ungleichnamigen gegenüberstehenden Magnetpole weiterhin gegenseitig anziehen würden.
 Der Polwender  aber sorgt dafür, dass sich die Stromrichtung in der Drehspule am Ende jeder Halbdrehung ändert. Dadurch ändern sich auch die Magnetpole der Drehspule und es stehen sich dann wieder ungleichnamige Magnetpole für eine weitere Halbdrehung gegenüber. Der Polwender besteht aus zwei Schleifring-Hälften, deren Kontakte genau dann ihre Polarität ändern, wenn die Drehspule einen Polwechsel benötigt, damit sie sich weiterdrehen kann.