© dwu 2014 
 apem201  zum Transformator
Ein Transformator besteht aus zwei Spulen mit einem gemeinsamen Eisenkern. Die Spule, die an einer Stromquelle angeschlossen ist, nennt man Primärspule. Die zweite Spule wird als Sekundärspule bezeichnet.
Es besteht keine elektrische Verbindung zwischen den beiden Spulen.
Immer nur dann, wenn sich das Magnetfeld der Primärspule ändert, wird in der Sekundärspule ein Induktionsstrom erzeugt, weil sich dabei die durch die Sekundärspule verlaufenden Feldlinien des Magnetfelds der Primärspule verändern.
 
Weitere Empfehlung zum Themenbereich ...
VideoClip Videoclip zu Transformator-Versuchen
 Grundversuche zum Transformator
 Formeln zum Transformator
 zur Leiterschaukel im Magnetfeld
 Induktion in Spulen
Diese Animation wird nur dargestellt, wenn Ihr Browser die Anzeige von Flash unterstützt.   

 Gleichstrom-Betrieb: 
Beim  Einschalten  baut die Primärspule ein Magnetfeld auf, das die Sekundärspule durchwandert.
Dabei wird in der Sekundärspule ein  Induktionsstrom  erzeugt, solange das Magnetfeld sich aufbaut (Generatorprinzip: Magnetismus + Bewegung => el. Strom).
Bei  Gleichstrom-Dauerbetrieb  bewegt sich das Magnetfeld der Primärspule nicht mehr weiter. Daher ergibt sich dann  kein Induktionsstrom  mehr in der Sekundärspule.
Beim  Ausschalten  fällt das Magnetfeld der Primärspule in sich zusammen (bewegt sich also in Gegenrichtung zum Einschaltvorgang durch die Sekundärspule).
Daher wird dann wieder nach dem Generatorprinzip kurzzeitig in der Sekundärspule ein  Induktionsstrom  (in der Gegenrichtung zum Einschaltvorgang) erzeugt.


 Wechselstrom-Betrieb: 
Die ständige Stromänderung des Wechselstroms führt zu einer  ständigen Änderung des Magnetfelds der Primärspule .
Dabei wird in der Sekundärspule  ständig ein Induktionsstrom  erzeugt. Ein ständiger Energietransport durch einen Transformator ist also nur bei Wechselstrom möglich.