© dwu 2014 
 apet103 
Die Graetz'sche Brückenschaltung wandelt Wechselstrom in einen Vollwellen-Gleichstrom um.
Durch richtige Anordnung der vier Dioden (alle zum Schaltungs- Pluspol gerichtet) gelingt es, alle vier Bögen des Sinusverlaufs als Gleichstrom auszunützen.
Die verbleibende Restwelligkeit lässt sich durch Kondensatoren weiter verringern, was speziell bei akustischen Schaltungen wichtig ist um Störgeräusche (Brummtöne) wegzufiltern.
Weitere Empfehlung ...
 Der undotierte Halbleiter
 Der dotierte Halbleiter
 Die Halbleiterdiode
 Graetz'sche BSchaltung
 Halbleiter-Stromleitung
 zur Halbleiterdiode
Diese Animation wird nur dargestellt, wenn Ihr Browser die Anzeige von Flash unterstützt.   
 [  -  Generator  +  ] bzw. [  +  Generator  -  ]  Die beiden Stromverlaufspfade werden nach der technischen Stromrichtung ( von + nach - ) dargestellt.
Je nach momentaner Polarität des Generators G erfolgt der Stromfluss durch die Dioden D1 und D4 oder aber D2 und D3, weil an den entsprechenden Verzweigungsstellen entweder die jeweils andere Diode in Sperr-Richtung geschaltet ist, oder aber der Weg so nicht zum momentanen Generator-Minuspol führen würde. Die Elektronen bewegen sich tatsächlich aber entgegen der technischen Stromrichtung vom Minuspol (Elektronenüberschuss) zum Pluspol (Elektronenmangel) also auch entgegengesetzt zu den Diodenpfeilen (als "Geisterfahrer").
 Dauerbetrieb: 
Es werden in entsprechenden Einzeldiagrammen angezeigt ...
... der Wechselstromverlauf am Generator G ( z.B. Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz ) als Eingangssignal,
... der Halbwellengleichstrom im Diodenpaar D/ D4 ( die positiven Bögen des Wechselstromverlaufs ),
... der Halbwellengleichstrom im Diodenpaar D/ D3 ( die negativen Bögen des Wechselstromverlaufs ),
... der Vollwellengleichstrom an der Lampe L als Ausgangssignal von doppelter Frequenz ( z.B. 100 Hz ), weil sich pro Sekunde gegenüber dem Generator-Signal doppelt so viele Wiederholungen ergeben.