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 apma005  Feldlinien begreifen
beim Schwimmnadel-Versuch
Die magnetischen Feldlinien (eines Stabmagneten) entsprechen den Bewegungsbahnen eines schwimmenden Nordpols auf der Wasser-Oberfläche dieses Versuchs.
Magnetpole kommen nur als Dipole (immer Nord- und Südpol zusammen) vor, so dass man eine stärkere Wirkung des Nordpols nur mit einem Trick erreichen kann. Durch die höhere Position des äußeren Stabmagneten ist der Abstand zum Schwimmnadel-Nordpol geringer als der Abstand zum unteren Schwimmnadel-Südpol, so dass nur ein schwimmender Nordpol vorzuliegen scheint.
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 Magnetische Feldlinien  sind Hilfslinien, um ein Magnetfeld beschreiben zu können. Sie entsprechen den Bewegungsbahnen eines einzelnen Nordpols* und verlaufen außerhalb eines Magneten immer  vom Nordpol   zum Südpol . Zwischen zwei Feldlinien kann man immer noch beliebig viele weitere einzeichnen. Das Magnetfeld eines Stabmagneten reicht unendlich weit in den Raum hinaus, wird dabei aber immer schwächer, je weiter man sich von den Polen entfernt. Die Krümmung der einzelnen Bahnen kann man mit der gegenseitigen Abstoßung der schwimmenden Nordpole* erklären, die sich auf Ihrem Weg zum Südpol gegenseitig abdrängen. In der Nähe des Südpols des Stabmagneten werden die einzelnen Schwimmnadeln dann mit immer größer werdender Anziehungskraft wieder zusammen gezogen.
Feldlinien überkreuzen sich nicht und an jeder Stelle ergibt sich eine bestimmte Richtung auf dem Weg zum Südpol. Mit einer Kompassnadel kann man sich diese Richtung anzeigen lassen und sie liegt genau auf einer Feldlinie. Das Magnetfeld ist zwar räumlich, die Schwimmnadel kann sich aber wegen der Schwerkraft nur auf der Ebene der Wasseroberfläche bewegen.
* Einen einzelnen Nordpol gibt es nicht, mit einem Trick verhält sich eine Schwimmnadel aber wie ein einzelner Nordpol und bewegt sich dann in Feldlinienrichtung.