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 pas008  Schnurtelefon und Lochsirene
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 Weitere Empfehlungen zum Themenbereich ...
 pas001  Schallentstehung
 pas002  Frequenz und Amplitude
 pas003  Prinzip der Schallausbreitung
 
 
 
 
 Informationen zum Mediensatz
Dieser Mediensatz dient der Erarbeitung des Funktionsprinzips des Schnurtelefons und der Lochsirene.
Schnurtelefon: Es ist faszinierend, festzustellen, dass Schall mit primitiven mechanischen Hilfsmitteln ähnlich wie bei Mikrofon und Lautsprecher von einem Sprecher zu einem Zuhörer geleitet werden kann. Man benötigt dazu nur 2 leere Dosen oder Joghurtbecher und eine nicht zu faserige Schnur. In die Böden der beiden Becher / Dosen bohrt man in der Mitte ein Loch für die Schnur. Damit die Verbindung zwischen Schnur und Dose gut klappt, knotet man in der Dose das Ende der Schnur jeweils an einem Knopf oder einem Zündholz fest. Jetzt entfernen sich die beiden Versuchspersonen voneinander und achten darauf, dass die Schnur etwas gespannt ist. Spricht man in die eine Dose hinein, so kann man das in der anderen Dose bei einigen Metern Schnurlänge hören und umgekehrt.
Funktionsprinzip: [1] Tritt der Schall des Sprechers in die Dose 1 als "Mikrophon" ein , so gerät unter anderem auch der Boden [2] dieser Dose in Schwingungen, was andererseits die Schnur [3] in Schwingungen versetzt. Dabei wird von der Schnur der Boden [4] der Dose 2 als "Lautsprecher" zu Schwingungen angeregt und es tritt dabei hörbarer Schall [5] aus dieser Dose ins Ohr des Zuhörers.
Lochsirene: Einer rotierenden Scheibe hat mehrere Lochreihen in konzentrischen Kreisen angeordnet. Bläst man Luft (z.B. mit einem Strohhalm) durch diese rotierenden Lochkreise, so wird der Luftstrom immer wieder unterbrochen. Diese Luftimpulse sind hörbarer Schall, dessen Frequenz von der Anzahl der Löcher pro Sekunde, der Drehzahl der Scheibe und der Anzahl der Löcher auf dem entsprechenden Kreis abhängt. Die Schwingungsform ist in etwa die von Rechteckschwingungen und hängt auch von der Anordnung der Löcher ab (z.B. wieviel mm Material nach wieviel mm Loch).
Tipps zum Mediensatz:  Es ist vorgesehen, dass der Schüler das Arbeitsblatt selbst ausfärbt und ergänzt. Sollten Sie mehr Informationen wünschen, so können Sie die Farbfolie im Graustufen-Modus als Kopiervorlage ausdrucken.
Tipps zum Whiteboard-Einsatz:  Die Mediendarstellung kann im Browser mit der Tastenkombination [Strg] + Plustaste oder Minustaste oder mit [Strg] und dem Mausrad vergrößert oder verkleinert werden, um dann erklärend in die projizierte Folie oder das Arbeitsblatt hinein zu arbeiten. Mit der Software des Smartboards / Aktivboards können Medien-Bereiche (vorerst) abgedeckt werden oder weitere Erklärungen angebracht werden. So lässt sich z.B. auch ein Arbeitsblatt in der Projektion einfärben oder (gemeinsam) ausfüllen.
Tipps zur OH-Projektion: Wenn Sie von der Kopiervorlage eine s/w-Kopierfolie erstellen, können Sie diese bei der gemeinsamen Erarbeitung vervollständigen. Die Farbfolie setzen Sie dann eventuell erst bei der Zusammenfassung oder Wiederholung ein.