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 pem112  Drehstrom (3-Phasen-Wechselstrom)
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 Informationen zum Mediensatz
Dieser Mediensatz dient der Veranschaulichung des Drehstromverlaufs.
Die Versorgung mit elektrischer Energie erfolgt in einem Drehstromnetz, wobei die einzelnen Phasenleiter L1, L2 und L3 (alte Bezeichnungen R, S und T) jeweils um 120° phasenverschoben (später) aufeinander folgen. Im vereinfachten Versuchsaufbau mit drei Spulen um einen rotierenden Stabmagneten wird dieser Funktionszusammenhang deutlich.
Was in diesem Mediensatz unerwähnt bleibt, ist die Tatsache, dass man im Drehstromnetz Leitungen einsparen kann, weil bei symmetrischer Belastung in den einzelnen Phasenleitern der Null-Leiter (Mittelpunktsleiter) entfallen kann, da in ihm für den Fall der "symmetrischen Phasenlast" kein Strom (mehr) fließt. Somit genügen zur Energieversorgung auf den Hochspannungsebenen jeweils die drei Phasenleiter zum Energietransport.
Zur Klärung, warum die Spannung zwischen 2 Phasenleitern ca. 400 V beträgt (früher ca. 380 V), muss auf die Graphen der phasenverschobenen Sinusfunktionen näher eingegangen werden.
Die mit Messgeräten an der Steckdose gemessene Wechselspannung von 230 V (früher 220 V) ist genau genommen (ein zeitlich gemittelter) Effektivwert (Durchschnittswert), der dem Funktionswert von sin 45° entspricht. Der Maximalwert dieses Wechselstroms ist das Wurzel 2-fache davon (also ca. 325 V). Berührt man eine Leitung der Spannung 230 V~, so erhält man "Spannungsschläge" von 0 bis ca. 325 V (!).
Zwischen zwei Phasen ist die Spannung des Drehstroms noch größer, da die zweite Phase momentan einen negativen Teilspannungs-Wert hat, wenn die erste Phase gerade ihren positiven Maximalwert erreicht hat. Für den haushaltsüblichen Drehstrom ergibt sich dabei ein Effektivwert von ca. 400 V und ein Maximalwert von ca. 560V.
Tipps zum Mediensatz:  Es ist vorgesehen, dass der Schüler das Arbeitsblatt selbst ausfärbt und ergänzt. Sollten Sie mehr Informationen wünschen, so können Sie die Farbfolie im Graustufen-Modus als Kopiervorlage ausdrucken.
Tipps zum Whiteboard-Einsatz:  Die Mediendarstellung kann im Browser mit der Tastenkombination [Strg] + Plustaste oder Minustaste oder mit [Strg] und dem Mausrad vergrößert oder verkleinert werden, um dann erklärend in die projizierte Folie oder das Arbeitsblatt hinein zu arbeiten. Mit der Software des Smartboards / Aktivboards können Medien-Bereiche (vorerst) abgedeckt werden oder weitere Erklärungen angebracht werden. So lässt sich z.B. auch ein Arbeitsblatt in der Projektion einfärben oder (gemeinsam) ausfüllen.
Tipps zur OH-Projektion: Wenn Sie von der Kopiervorlage eine s/w-Kopierfolie erstellen, können Sie diese bei der gemeinsamen Erarbeitung vervollständigen. Die Farbfolie setzen Sie dann eventuell erst bei der Zusammenfassung oder Wiederholung ein. Wenn Sie die Farbfolie zur Projektion in eine "gute" Klarsichtfolie stecken, können Sie auch auf dieser Klarsichtfolie Eintragungen zur Projektion "in die Folie" machen, ohne sie zu zerstören.