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 pem301  Weg der Elektrizität zum Haushalt
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 Informationen zum Mediensatz
Dieser Mediensatz stellt in vereinfachter Form den Weg des elektrischen Stromes vom Elektrizitätswerk zum Haushalt dar.
Die Elektrizitätsversorgung erfolgt im Leitungsnetz in verschiedenen Spannungsebenen mit einer kaum vorstellbaren Vielzahl von Elektrizitätswerken sowie am Leitungsnetz angeschlossenen Betrieben und Haushalten.
Die Übertragung bei hohen Spannungen bietet folgende Vorteile: Bei Erhöhung der Spannung U wird die Stromstärke I für eine zu übertragende Leistung P im selben Verhältnis geringer (siehe pem202) und dabei kann dann Leitungsquerschnitt eingespart werden. Ein Leitungsnetz mit nur der Niederspannungsebene 230 V wäre in der vorliegenden Form mit "großen" Elektrizitätswerken wegen des erforderlichen Leistungsbedarfs kaum möglich, da unvorstellbar große Leitungsquerschnitte zur Übertragung der elektrischen Energie nötig wären und damit auch ein enormer Materialbedarf an Leitungsmaterial (Kupfer).
Der Spannungsverlust auf der Leitungsstrecke wird bei geringerer Stromstärke ebenfalls kleiner und wirkt sich bei hohen Spannungen zudem geringer aus. Im Leitungsverbund der Elektrizitätswerke erfolgt die Transformation stufenweise gemäß den örtlichen Erfordernissen. Große Versorgungsleitungen liegen im Hoch- bzw. Höchstspannungsbereich vieler hundertausend Volt. Größere Betriebe und Fabriken erhalten ihre Elektrizität im Hochspannungsbereich. Das allgemein bekannte Transformatorenhäuschen transformiert im Regelfalle von 10 kV bis 30 kV auf die Niederspannungsebene von 230 V herunter auf der die Haushalte versorgt werden. In diesem Mediensatz ist das Funktionsprinzip stark vereinfacht dargestellt.
Der Transformator stellt die Verbindung unterschiedlicher Spannungsebenen her und funktioniert nur bei Wechselstrom (siehe pem201), da nur bei ständiger Magnetfeld-Änderung in der Sekundärspule ein auch ständiger Induktionsstrom erzeugt wird. Daher fließt im Leitungsverbund der Elektrizitätswerke Wechselstrom in den Leitungen.
Tipps zum Mediensatz:  Es ist vorgesehen, dass der Schüler das über die Kopiervorlage erstellte Arbeitsblatt selbst ausfärbt und im Rahmen der unterrichtlichen Erarbeitung vervollständigt. Sollten Sie mehr Details in Ihrer Kopiervorlage wünschen, so drucken Sie bitte die Folie im s/w-Druck als Kopiervorlage aus.
Tipps zum Whiteboard-Einsatz:  Die Mediendarstellung kann im Browser mit der Tastenkombination [Strg] + Plustaste oder Minustaste oder mit [Strg] und dem Mausrad vergrößert oder verkleinert werden, um dann erklärend in die projizierte Folie oder das Arbeitsblatt hinein zu arbeiten. Mit der Software des Smartboards / Aktivboards können Medien-Bereiche (vorerst) abgedeckt werden oder weitere Erklärungen angebracht werden. So lässt sich z.B. auch ein Arbeitsblatt in der Projektion einfärben oder (gemeinsam) ausfüllen.
Tipps zur OH-Projektion: Wenn Sie von der Kopiervorlage eine s/w-Kopierfolie erstellen, können Sie diese bei der gemeinsamen Erarbeitung vervollständigen. Die Farbfolie setzen Sie dann eventuell erst bei der Zusammenfassung oder Wiederholung ein. Wenn Sie die Farbfolie zur Projektion in eine "gute" Klarsichtfolie stecken, können Sie auch auf dieser Klarsichtfolie Eintragungen zur Projektion "in die Folie" machen, ohne sie zu zerstören.