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 pes010  Quellen elektrischer und magn. Felder im Haushalt
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 Informationen zum Mediensatz
Dieser Mediensatz dient der einführenden Erarbeitung des Begriffs Elektrosmog. Diese Bezeichnung leitet sich aus smoke (Rauch) und fog (Nebel) ab und wird allgemein dazu verwendet, unerwünschte Nebenwirkungen speziell im Bereich der Elektrizitätslehre und der Elektronik zu beschreiben. Man muss sich dabei im klaren sein, dass Elektrizität und Stromversorgung sowie Rundfunk und Mobilfunk ohne Elektrosmog nicht möglich sind. Minderung von Elektrosmog sollte daher das grundsätzliche Anliegen aller Hersteller und Benutzer elektrischer und elektronischer Geräte sein.
Dieser Mediensatz dient der Darstellung des Problems elektrischer und magnetischer Niederfrequenz-Wechselfelder im Haushalt, speziell im Schlafbereich.
Elektrische Wechselfelder entstehen allein durch unter Spannung stehende Leitungen und Elektrogeräte, wobei der Stromkreis nicht geschlossen sein muss (also auch dann, wenn gerade kein Strom fließt). Sie wirken dabei durch die unabgeschirmte Wand hindurch und sollten speziell im Schlafbereich möglichst stark gemindert werden, um "Stress durch Strom" in den für die Erholung vorgesehenen Phasen zu vermeiden. Ungünstige Leitungsführung bei der Installation, unnötig lange Verlängerungsleitungen und einpolige Schalter bei beweglichen Elektrogeräten sind oftmals die Ursache für übermäßige elektrische Wechselfelder. Die Tatsache, dass Elektrogeräte trotz viel Metall daran oftmals in schutzisolierter statt in schutzgeerdeter Ausführung hergestellt werden, ist eine weitere Ursache. Metallische Gegenstände in Leitungsnähe können elektrische Wechselfelder zusätzlich verstärken, da sie antennenähnlich wirken.
Magnetische Wechselfelder entstehen, wenn zusätzlich ein Strom fließt. Besonders Geräte mit Spulen können relativ hohe magnetische Wechselfelder verursachen. Dies trifft für Steckertrafos, Niedervolt-Geräte, ... zu und kann speziell im Schlafbereich problematisch werden, wenn Wecker oder Radiowecker mit Netzanschluss in Kopfnähe ständig magnetische Wechselfelder verursachen. In sofern stellt sich auch die Frage, ob Energiesparlampen hier tatsächlich die bessere Lösung sind, da dabei oftmals Spulen zum Einsatz kommen. Die Niedervolttechnik kann wegen den erforderlichen Transformatoren mit hohem Leistungsumsatz eine teils beträchtliche Quelle magnetischer Wechselfelder sein.
Eine wirkungsvolle Abschirmung magnetischer Felder ist wesentlich aufwändiger als bei elektrischen Feldern, so dass selbst Wände und Decken für magnetische Felder kein allzugroßes Hindernis sein müssen. Umweltverbände warnen speziell im Schlafbereich vor eingeschalteten Schnurlos-Telefonen im DECT-Standard oder eingeschaltete Handys, da da von ihnen gepulste elektromagnetische Strahlung auch dann ausgesandt wird, auch wenn gerade nicht telefoniert wird (!).
Die Vorsorge-Empfehlungswerte von Baubiologie Maes für niederfrequente elektrische und magnatische Felder sind abschließend angegeben. Eigene Messungen setzen zwar den Erwerb eines entsprechenden Messgeräts nach baubiologischem Standard voraus, diese sind für niederfrequente Felder aber zum erschwinglichen Preis von ca. 150 Euro im Fachhandel (z.B. Electronic Conrad) erhältlich.
Tipps zum Mediensatz:  Es ist vorgesehen, dass der Schüler das Arbeitsblatt selbst ausfärbt und ergänzt. Sollten Sie mehr Informationen wünschen, so können Sie die Farbfolie im Graustufen-Modus als Kopiervorlage ausdrucken.
Tipps zum Whiteboard-Einsatz:  Die Mediendarstellung kann im Browser mit der Tastenkombination [Strg] + Plustaste oder Minustaste oder mit [Strg] und dem Mausrad vergrößert oder verkleinert werden, um dann erklärend in die projizierte Folie oder das Arbeitsblatt hinein zu arbeiten. Mit der Software des Smartboards / Aktivboards können Medien-Bereiche (vorerst) abgedeckt werden oder weitere Erklärungen angebracht werden. So lässt sich z.B. auch ein Arbeitsblatt in der Projektion einfärben oder (gemeinsam) ausfüllen.
Tipps zur OH-Projektion: Wenn Sie von der Kopiervorlage eine s/w-Kopierfolie erstellen, können Sie diese bei der gemeinsamen Erarbeitung vervollständigen. Die Farbfolie setzen Sie dann eventuell erst bei der Zusammenfassung oder Wiederholung ein. Wenn Sie die Farbfolie zur Projektion in eine "gute" Klarsichtfolie stecken, können Sie auch auf dieser Klarsichtfolie Eintragungen zur Projektion "in die Folie" machen, ohne sie zu zerstören.