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 pes011  Elektrosmog: Tischlampe als Strahlungsquelle
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 Informationen zum Mediensatz
Dieser Mediensatz dient der einführenden Erarbeitung des Begriffs Elektrosmog. Diese Bezeichnung leitet sich aus smoke (Rauch) und fog (Nebel) ab und wird allgemein dazu verwendet, unerwünschte Nebenwirkungen speziell im Bereich der Elektrizitätslehre und der Elektronik zu beschreiben. Man muss sich dabei im klaren sein, dass Elektrizität und Stromversorgung sowie Rundfunk und Mobilfunk ohne Elektrosmog nicht möglich sind. Minderung von Elektrosmog sollte daher das grundsätzliche Anliegen aller Hersteller und Benutzer elektrischer und elektronischer Geräte sein.
Dieser Mediensatz zeigt auf, mit welch einfachen Mitteln schutzisolierte Elektrogeräte zu wesentlich geringeren Strahlungsquellen elektrischer Strahlung gemacht werden könn(t)en. Die baubiologisch empfohlenen Grenzwerte (ca. 5 V / m lt. Baubiologie Maes 1998) wurden im dargestellten Beispiel von einer schutzisolierten Lampe mit über 1000 V / m eigentlich unnötig ganz erheblich überschritten, weil bei Herstellung der Lampe gespart wurde. In der Tat ist es bei Elektrogeräten oftmals so, dass wegen nur einpoliger Schalter je nach "Drehrichtung" des Steckers ein relativ hohes oder auch verhältnismäßig geringes elektrisches Feld vom Elektrogerät ausgeht, zumal eine abschirmende Erdungsleitung bei schutzisolierten Geräten (mit nur zweipoligem Stecker ohne Schutzkontakt) ja nicht besteht. Meist kann man zwar die "richtige Stellung" des Steckers ohne Hilfsmittel nicht erkennen, manchmal fühlt man dies aber beim Berühren metallischer Gehäuse-Teile mit z.B. dem Handrücken als Kribbeln, das verschwinden kann, wenn man den Stecker um 180° gedreht in die Steckdose steckt. Eigentlich ein trauriger Zustand im Umgang mit der Elektrizität die letztlich ohne Elektrosmog kaum möglich ist. Viele Belastungs-Situationen wären aber ganz einfach vermeidbar, wenn man sie bereits bei der Konstruktion von Elektrogeräten entsprechend berücksichtigt würden.
Tipps zum Mediensatz:  Es ist vorgesehen, dass der Schüler das Arbeitsblatt selbst ausfärbt und ergänzt. Sollten Sie mehr Informationen wünschen, so können Sie die Farbfolie im Graustufen-Modus als Kopiervorlage ausdrucken.
Tipps zum Whiteboard-Einsatz:  Die Mediendarstellung kann im Browser mit der Tastenkombination [Strg] + Plustaste oder Minustaste oder mit [Strg] und dem Mausrad vergrößert oder verkleinert werden, um dann erklärend in die projizierte Folie oder das Arbeitsblatt hinein zu arbeiten. Mit der Software des Smartboards / Aktivboards können Medien-Bereiche (vorerst) abgedeckt werden oder weitere Erklärungen angebracht werden. So lässt sich z.B. auch ein Arbeitsblatt in der Projektion einfärben oder (gemeinsam) ausfüllen.
Tipps zur OH-Projektion: Wenn Sie von der Kopiervorlage eine s/w-Kopierfolie erstellen, können Sie diese bei der gemeinsamen Erarbeitung vervollständigen. Die Farbfolie setzen Sie dann eventuell erst bei der Zusammenfassung oder Wiederholung ein. Wenn Sie die Farbfolie zur Projektion in eine "gute" Klarsichtfolie stecken, können Sie auch auf dieser Klarsichtfolie Eintragungen zur Projektion "in die Folie" machen, ohne sie zu zerstören.