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 pop111  Lichtleiter / Glasfaser
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 Informationen zum Mediensatz
Dieser Mediensatz dient der unterrichtlichen Behandlung des Lichtleiters / Glasfaserkabels. Einleitend sind zwei Beispiele für den Lichtleiter vorgestellt.
Informationsübertragung über ein Glasfaserkabel: Anwendungen dafür lassen sich viele finden. Bekanntlich verläuft ein Teil unseres Telekommunikationsnetzes nicht mehr durch Kupfer, sondern Glasfaser, wobei elektromagnetische Störfelder keinen Einfluss mehr auf die Übertragungsqualität haben. In der Medizin werden Lichtleiter eingesetzt, um bei minimalen Operationsöffnungen Bilder vom Inneren des Körpers zu gewinnen (Endoskopie). Selbst im Modellbau, wo z.B. bei Modellbahnen früher der Detailtreue von Signalen Grenzen durch die relativ großen Glühlampen gesetzt waren, erreicht man durch Lichtleiter ein perfekteres Aussehen.
Glasfaserleuchten waren mal Mode und ein faszinierendes Beispiel dafür, dass das Licht weitestgehend erst an den Enden austritt, da die Totalreflexion das Licht (ähnlich zu einem Bob im Eiskanal) im Lichtleiter "hindurchschlittern" lässt. Beim Medienwechsel gibt es für Licht bekanntlich nur die beiden Möglichkeiten der Brechung oder der Totalreflexion. Für relativ große Winkel (größer als der Grenzwinkel der Totalreflexion) bleibt im Lichtleiterverlauf eigentlich nur die Totalreflexion (Einfallswinkel = Ausfallswinkel) übrig.
Beispielverlauf eines Lichtstrahls: Nur beim Lichteintritt und -austritt (also an den Enden des Lichtleiters) findet eine Brechung statt (für 0° ein geradliniger Medienwechsel), dazwischen eine Vielzahl von Totalreflexionen, die auch von der momentanen Form des Lichtleiters abhängt. Für den Beispielstrahl sind die Lote, Ein- und Ausfallswinkel eingezeichnet.
Tipps zum Mediensatz:  Es ist vorgesehen, dass der Schüler das Arbeitsblatt selbst ausfärbt und ergänzt. Sollten Sie mehr Informationen wünschen, so können Sie die Farbfolie im Graustufen-Modus als Kopiervorlage ausdrucken.
Tipps zum Whiteboard-Einsatz:  Die Mediendarstellung kann im Browser mit der Tastenkombination [Strg] + Plustaste oder Minustaste oder mit [Strg] und dem Mausrad vergrößert oder verkleinert werden, um dann erklärend in die projizierte Folie oder das Arbeitsblatt hinein zu arbeiten. Mit der Software des Smartboards / Aktivboards können Medien-Bereiche (vorerst) abgedeckt werden oder weitere Erklärungen angebracht werden. So lässt sich z.B. auch ein Arbeitsblatt in der Projektion einfärben oder (gemeinsam) ausfüllen.
Tipps zur OH-Projektion: Wenn Sie von der Kopiervorlage eine s/w-Kopierfolie erstellen, können Sie diese bei der gemeinsamen Erarbeitung vervollständigen. Die Farbfolie setzen Sie dann eventuell erst bei der Zusammenfassung oder Wiederholung ein. Wenn Sie die Farbfolie zur Projektion in eine "gute" Klarsichtfolie stecken, können Sie auch auf dieser Klarsichtfolie Eintragungen zur Projektion "in die Folie" machen, ohne sie zu zerstören.