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Das männliche Balzverhalten von Drosophila melanogaster kann vom äußeren Geschlechtsphänotyp entkoppelt werden.


Balzverhalten bei Drosophila ist eine angeborene Verhaltensweise. Das wildtypische männliche Verhalten unterscheidet sich eindeutig von dem wildtypischen Verhalten der Weibchen (s. Schema der verschiedenen Stadien des Balzverhaltens von Drosophila).

Der nachfolgende Film entstammt dem ergänzenden Material zur Publikation von Demir E, Dickson BJ. (2005): fruitless splicing specifies male courtship behavior in Drosophila. Cell. 121(5):785-94

Dargestellt ist der penetrante Versuch eines transgenen fruitlessM-Weibchens ein flüchtendes wildtypisches Weibchen (mit rotem Punkt am Thorax) zu stellen und mit dem Liebesgesang (Vibrieren eines Flügels) zu bezierzen. Niemals wird sich das wildtypische Weibchen umdrehen und seinerseits hinter dem transgenen, lesbischen Weibchen herlaufen. Das Sexualverhalten des transgenen Weibchens ist hingegen typisch männlich.
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In der Vorlesung "Genetische Programmierung angeborenen Verhaltens", welche als PDF-Datei ladbar ist, wird die genaue Funktion des fruitless-Gens auf der Basis obiger Publikation von Demir und Dickson sowie weiterer Publikationen mit anschaulichen Graphen beschrieben.


Übersicht über die neurowissenschaftlichen Filme | Siehe auch wildtypisches Balzverhalten


Gentechnik | Neurogenetik | Künstliche Intelligenz | Verhaltensgenetik und Willensfreiheit

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