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Bernd Seitz: "Die Weimarer Republik 1918-1933"

Martin Knust
Interaktiver Rundgang durch die Probleme Weimars

War die Weimarer Republik eine Totgeburt oder eine vertane Chance? Dies ist eine Kernfrage der Weimarer Republik. Als 1918 das 2. Deutsche Kaiserreich in den Wirren der Revolution zusammenbrach, entstand auf dessen Fundament eine demokratische Republik. Die neugewonnene Freiheit und die demokratische Ordnung fanden in der deutschen Bevölkerung keinen Rückhalt. Das Fundament war wackelig, auch aufgrund der vielen Steine, die Weimar im Weg lagen: Der Versailler Vertrag, enorme Gebietsverluste, Reparationen und der Verlust der Flotte und anderen schweren Kriegsgerätes sowie andere "diktierte" Vertragsbedingungen schürten aggressiven Nationalismus und zugleich auch Hass auf die Demokraten, die sich gezwungen sahen, auf die Bedingungen einzugehen. Hinzu kam eine stetige wirtschaftliche Schwäche Deutschlands, die in der Inflation (1919-24) besonders zum Ausdruck kam. 1923, im Jahr der "Hyperinflation", konnte das Deutsche Reich seine Reparationszahlungen nicht ableisten; das Ruhrgebiet wurde besetzt, der Hitler-Putsch im November lähmte das Land und zeigte, dass Justitia in der Weimarer Rechtsprechung auf dem rechten Auge blind war. Das, was heute als "Golden Twenties" bezeichnet wird, kann man nur als kurze Phase von 1924 bis 1929 ansehen, in der man sich von allen Leiden der letzten zehn Jahre hat ablenken wollen und können. Eine kurze Zeit kleinen Wohlstandes in politisch unruhigen Zeiten. Mit der Weltwirtschaftskrise veränderte sich auch in Deutschland die wirtschaftliche Lage rasant und gravierend, wodurch radikale Gruppen, insbesondere die Nationalsozialisten, profitierten. Krisen verschafften ihnen Wähler und kennzeichneten das Ende des "Übergangsstaates" Weimar.
Das Thema "Weimar" ist ein für Schüler der Sekundarstufe I komplexes Thema. Besonders muss man ihnen nahe bringen, dass die damalige Zeit für die Menschen eine Nachkriegszeit gewesen ist und keine "Zwischenkriegszeit", als die wir sie heute verstehen.
Der Realschullehrer Bernd Seitz hat sich der Herausforderung gestellt und aus der Unterrichtspraxis heraus eine Anwendung entwickelt, die den Schülern einfaches Erlernen und selbstständiges Arbeiten (auch in der Gruppe) ermöglicht: "Die Weimarer Republik 1918-1933". Den Schülern wird die gesamte Zeit rund um Weimar transparent gemacht. Mit vielen Illustrationen, Ton- und Filmdokumenten erhalten sie die Gelegenheit die Personen zu hören und zu sehen, die sie sonst nur vom Namen her kennen. Für besonders Wissbegierige finden sich zahlreiche Links, Biografien, Diagramme, Statistiken und Zeitzeugenberichte. Wenn etwas Bestimmtes gesucht wird, so kann es über ein Stichwortverzeichnis binnen weniger Sekunden aufgefunden werden. Einen zusätzlichen Überblick über den historischen Verlauf bietet eine Zeitleiste.
In die Software integrierte Arbeitsblätter und Arbeitsaufträge helfen sinnvoll beim Erlernen. Am Ende einer Unterrichtseinheit ist es mit der Software möglich, das Erlernte mithilfe von Tests zu überprüfen.
Die Aufmachung erscheint etwas schlicht, doch ist dies ein eher irrelevanter Faktor. Die CD-ROM ist zweifellos eine grandiose Lernsoftware. Sie verspricht nicht zu wenig, die Aufmachung und Handhabung sind simpel. Die Texte nicht übermäßig lang, sodass man sich als Schüler noch auf die Thematik konzentriert und was besonders wichtig ist: Alles ist anschaulich und begreiflich, vermittelt das Lebensgefühl der 20er Jahre und informiert gleichermaßen über den historischen Verlauf und über die vielen Krisen der Republik. Für die Schulpraxis ist multimediales Lernen noch recht neu: ein Grund dafür, diesen Mediensektor verstärkt zu nutzen. Es ist auch für die oftmals bereits EDV-geschulten Schüler eine gelungene Abwechslung vom klassischen Unterricht. Informationen und Medienmaterial sind im Überfluss vorhanden und können schnell abgerufen werden. Das ist einzigartig auf dem Markt, ebenso wie die interaktiven Lernkontrollen, die zuweilen auch dem ärgsten Gegner von Geschichte Spaß machen können.
Die Systemanforderungen (Pentium III, ab Windows 98) sind äußerst gering und ermöglichen den Betrieb der Software auch auf älteren Rechnern. Die Netzwerk-Kompatibilität ermöglicht zudem eine Installation im Schulnetzwerk, sodass der Geschichtsunterricht leicht auch in den Computerraum der Schule verlegt werden kann. Nicht nur PSM Data empfiehlt daher "Die Weimarer Republik 1918-1933" von Bernd Seitz, sondern auch die Geschäftsstelle für Medienbegutachtung des Landesmedienzentrums in Baden-Württemberg tituliert diese CD-ROM als "für den Unterricht besonders geeignet".
Die Software ist im co.Tec Verlag Rosenheim erschienen und eine Einzelplatzlizenz ist dort für 24,90 ,- € [Bildstellen: 88,00 €; Klassenraum (16+1 Plätze): 98,00 €] zu erwerben.


http://www.cotec-verlag.de

Bestellinformationen bernd-seitz.de

 

co.Tec Verlag
Traberhofstr. 12
83026 Rosenheim

Tel.: 08031/2635-0

Bernd Seitz: "Die Weimarer Republik 1918-1933", co.Tec-Verlag Rosenheim; Multimedia-Lernprogramm

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