| Sekundaerliteratur |
| Deutschland | Kaiserreich v. 1871 | [P|S|M] |
Aus einem DDR-Geschichtsbuch (1968/69): "Die Niederschlagung des chinesischen Volksaufstandes" (Boxeraufstand 1900/01)
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(S. 133) In den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts
verstärkten die Imperialisten ihre Bemühungen, in China Fuß zu fassen.
Zu den konkurrierenden Staaten Rußland, England und Frankreich kamen die
japanischen, nordamerikanischen und deutschen Imperialisten hinzu. Der
Kampf um den beherrschenden Einfluß spielte sich auf Kosten des
chinesischen Volkes ab. Im Jahre 1900 kam es zu einer bewaffneten Erhebung
chinesischer Patrioten.
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Originalseite
(432
x 796)
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(S. 134) Die
imperialistischen Mächte organisierten einen gemeinsamen Feldzug zur
Niederwerfung des chinesischen Volksaufstandes. 40.000 schwerbewaffnete
Soldaten wurden nach China geschickt. Die Kolonialtruppen
begannen eine grausame Strafexpedition. Tausende unschuldige chinesische
Männer, Frauen und Kinder wurden ermordet. Die Arbeiter Deutschlands
protestierten gegen den Chinafeldzug. Im Reichstag forderten die
sozialdemokratischen Abgeordneten unter Führung August Bebels die
Anerkennung Chinas als gleichberechtigten Staat und den Rückzug der
imperialistischen Truppen. Zur Entlarvung der militaristischen Brutalität
veröffentlichten sozialdemokratische Zeitungen Soldatenbriefe aus China,
"Hunnenbriefe" genannt.
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Originalseiten
(1700
x 1200)
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| | Quelle: Geschichte, Lehrbuch für Klasse 8. Autorenkollektiv. 2. Aufl. 1969. Berlin (DDR), S. 133ff; vgl. auch: Synopse:
(Hunnenrede A) Nordwestdeutsche Zeitung, Bremerhaven, 28. Juli 1900 (Hunnenrede
B) Reichsanzeiger, Berlin, nichtamtlicher Teil
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GM (digitale Edition) für psm-data 
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