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Deutscher
Kolonial-Atlas mit Jahrbuch herausgegeben von der Deutschen
Kolonialgesellschaft. Berlin 1907 - Die
Deutschen Schutzgebiete im Stillen Ozean
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Die Deutschen
Schutzgebiete im Stillen Ozean
I. Deutsch - Neuguinea.
a) Der Bismarck-Archipel
Grösse : ungefähr 61.000 qkm (= 2/3 Bayern). Die
Hauptinseln des Bismarck-Archipels sind die durch den St. Georg-Kanal getrennten
Inseln Neu-Pommern mit der Gazelle-Halbinsel und Neu-Mecklenburg. Im Nordwesten
die Admiralitätsinseln (die grösste Manus). Im St. Georg-Kanal (S. 21) die
Inselgruppe Neu-Lauenburg. Am nordwestlichen Ende von Neu-Mecklenburg die Insel
Neu-Hannover. Von den Salomon-Inseln die nördlichen Buka und Bougainville, die
besonders als Anwerbegebiete für Arbeitskräfte eine Rolle spielen.
Bevölkerung : wird veranschlagt auf ungefähr 200.000
Einwohner (Melanesier oder Papua). Die europäische Bevölkerung betrug
1904: 318 Weisse, darunter 203 Deutsche. 1905: 335 Europäer, darunter 233
Deutsche. 1906: 383 Weisse, darunter 267 Deutsche.
Bodengestalt und Bewässerung : Sämtliche Inseln sind
gebirgig. Auf Neu-Mecklenburg Berge bis zu einer Höhe von 1200 m. Neu-Pommern
hat zahlreiche Küstenflüsse; Holmesfluss auf der Gazelle-Halbinsel. Auf
Bougainville das Kaisergebirge mit dem Balbiberg (3067 m). Das Innere der
Salomoninseln ist noch unerforscht und von dichtem Tropenwald bedeckt.
Klima : Der Archipel hat ein durch die Meeresumgebung
gemildertes Tropen-Klima. Mittlere Jahrestemperatur 26 Grad. Geringster
Regenfall zumeist Juli bis Oktober.
Pflanzenwelt : Ueppige Vegetation. Dichter Wald mit
schlanken, von Lianen umwundenen Bäumen. In grösseren Höhen baumfreie
Grassteppen. Kulturpflanzen: Kokospalme; dagegen Kautschuk, Kakao und Baumwolle
erst im Versuchsstadium.
Tierwelt : Keine Raubtiere, keine Affen, d. h. eine
australische Fauna, z. B. Beuteltiere. - Paradiesvogel, schönster Vertreter
einer sehr bunten Vogelwelt.
Mineralien : Auf Neu-Mecklenburg an verschiedenen
Stellen Kohle gefunden, aber noch nicht abgebaut.
Handel und Verkehr : Kopra, Kapok, Trepang, Perlmutter,
Schildpatt, Kaffee. Der Wert der Ausfuhr betrug 1903: 963.066 M., die EInfuhr
2.114.957., 1904: Ausfuhr 1.210.071 M., Einfuhr: 1.759.156 M., 1905: Ausfuhr
1.178.644 M., Einfuhr 2.271.300. Zum ersten Mal eine Kaffeeausfuhr.
Der Handel wird namentlich durch die Deutsche Handels- und
Plantagen-Gesellschaft der Südseeinseln und das deutsche Handelshaus Hernsheim
& Co., sowie durch das Haus Forsayth (Ralum) vermittelt.
Ueberfahrtspreis: Norddeutscher Lloyd: Genua oder Neapel-Herbertshöhe I. 1560
M., II. 1065 M., III. über Honkong 740 M., über Sydney 420 M.
Post und Telegraphie : Ende 1906: 7 Anstalten, darunter
2 mit Telegraphenbetrieb und Ortsfernsprecheinrichtungen, jedoch ohne Anschluss
an das Welttelegraphennetz; 31 km Landtelegraphenlinien. Verkehr 1904 (für 1905
sind Zahlen nicht bekannt): 120.000 Briefsendungen, 1.739 Postanweisungen mit
274.400 M., 976 Pakete, 30.595 Zeitungen. Postverbindungen: alle 14 Tage,
Beförderungsdauer Berlin-Herbertshöhe 40-43 Tage. Telegramme: telegraphisch
nach Hongkong oder Syndey, von da weiter mit der Post. Aufschrift nach folgendem
Beispiel: "Poste, NN, Herbertshöhe, Hongkong." Telegrammgebühr für
das Wort nach Hongkong 4,55 M., nach Sydney 3,10 M.
Die letzten beiden Absätze gelten auch für Kaiser-Wilhelmsland.
Verwaltung : Sitz des Kaiserlichen Gouverneurs und
Bezirksamt: Simpsonhafen (früher Herbertshöhe). Stationen: Käwieng,
Namatanai, Kieta. Farbige Polizeitruppe für ganz Neuguinea 282 Mann.
b) Kaiser-Wilhelmsland.
Grösse : ungefähr 179.000 qkm (= ½ Preussen). Auf
der grossen, z. T. noch England und Holland gehörigen Insel Neu-Guinea.
Bevölkerung : Wird veranschlagt auf 100.000 Einwohner
Melanesier oder Papua mit zahlreichen, voneinander abweichenden, aber verwandten
Mundarten, 1904: 113 Europäer, darunter 98 Deutsche, 1905: 128 Europäer,
darunter 115 Deutsche, 1906: 149 Weisse, darunter 130 Deutsche.
Bewässerung : An der 800 km langen Küste zahlreiche
Korallenriffe, kleinere Inseln und Einbuchtungen. Von letzteren sind die
bedeutendsten der Huongolf und die Astrolabebai. Im Norden des Schutzgebietes
der Kaiserin-Augusta-Fluss, für grössere Fahrzeuge schiffbar, mit günstiger,
nicht durch Riffe versperrter Mündung. In die Astrolabebai mündet der
Gogolfluss, in den Huongolf der Markhamfluss.
Bodengestalt : Das Innere ist noch wenig erforscht.
Zwischen Huongolf und Astrolabebai das Finisterregebirge (3475 m), dem ein rund
1000 m hohes Küstengebirge vorgelagert ist. Im Innern die noch unbekannte
Kraetkekette und weiter nördlich die Bismarckkette. Der im Jahre 1896
entsandten Expedition der Herren Dr. Lauterbach, Dr. Kersting und E. Tappenbeck
ist die Entdeckung des grösstenteils schiffbaren Ramuflusses zu danken. Durch
eine neuere Expedition wurde dessen Identität mit dem Ottilienflusse
festgestellt, und er wurde durch den Dampfer "Johann Albrecht" auf
einer Strecke von 200 Kilometern befahren.
Klima : Ausgeprägtes Trockenklima. An der
Küste höchste Temperatur im Schatten 35 Grad C., niedrigste 20 Grad C.,
mittlere Jahrestemperatur 26 Grad C. Vom April bis September Südostpassat, vom
Oktober bis März Nordwestmonsun. Scharfer Unterschied zwischen Regen- und
Trockenzeit in den meisten Jahren nicht vorhanden. Die Hauptregenzeit hängt
davon ab, ob das betr. Gebiet mehr dem Passat- oder dem Monsunwinde ausgesetzt
(S. 22) ist. Daher tritt die Regenzeit auch bei ganz nahe zu einander gelegenen
Plätzen sehr verschieden ein.
Pflanzenwelt und Tierwelt siehe Bismarck-Archipel
Handel und Verkehr : Ausgeführt werden hauptsächlich
Kopra und ein wenig Kapok, Trepang und Perlmutter. 1903: Ausfuhr 243.654 M.,
Einfuhr 798.857 M., 1904: Ausfuhr 54.272 M., Einfuhr 566.503 M., 1905: Ausfuhr
156.043 M., Einfuhr 666.316 M.
Schiffsverkehr und Post und Telegraphie siehe
Bismarck-Archipel
Verwaltung : Friedrich - Wilhelmshafen. Von Europäern
bewohnte Hauptplätze: Berlinhafen, Potsdamhafen, Friedrich - Wilhelmshafen,
Stephansort, Finschhafen, Salamaua.
c) Die Karolinen, Pelau-Inseln und
Marianen.
Grösse : Diese früher in spanischem Besitz gewesenen
Inselgruppen sind im Juni 1899 durch Kauf in den Besitz des Deutschen Reiches
übergegangen. Die Karolinen haben einen Flächeninhalt von 1600 qkm (davon die
Palau-Inseln 450 qkm). Die Marianen haben einen Flächeninhalt von 626 qkm. Die
Zahl aller dieser Inseln beträgt 800. Die hauptsächlichsten Inseln der
Karolinen sind: Kuseie, Ponape, Truk und Jap. Die wichtigste Insel der Pelaus
ist Baobeltaob. Die hauptsächlichsten Marianen-Inseln sind: Seipan und
Tinian.
Bevölkerung : Ostkarolinen 25.000 Eingeborene, 1904:
89 Weisse, davon 32 Deutsche. 1905: 92 Europäer, darunter 37 Deutsche, 1906: 77
Weisse, darunter 38 Deutsche. Westkarolinen 1905: 13.264 Eingeborene, (davon die
Pelau-Inseln 3.748), 1904: 36 Weisse, davon 11 Deutsche, 1905: 47 Europäer,
darunter 16 Deutsche, 1906: 73 Weisse, darunter 36 Deutsche. Marianen 1905:
2.508 Eingeborene, 1904: 13 Weisse, davon 7 Deutsche, 1905: 22 Europäer, davon
16 Deutsche, ab er 21 Japaner (10 weniger als im Vorjahre), 1906: 23 Europäer,
darunter 18 Deutsche.
Bewässerung und Bodengestalt : Die höchste Erhebung
ist der Tolokome, 870 m.
Klima : Mittlere Jahrestemperatur 27 Grad C. Regenzeit
auf den östlichen Inseln Juni - September, auf den westlichen Juni -
August.
Pflanzenwelt : Die westlichen Inseln sind reicher an
Arten als die östlichen. Die Kokospalme ist fast die einzige
Kulturpflanze.
Tierwelt : An Säugetieren ursprünglich nur
Fledermäuse. Eingeschleppt Ratten. Zahlreich an Arten Vögel und Fische, arm
die Insektenfauna. Haustiere fast überall Hund, Katze und Schwein.
Mineralien : Auf den Pelau-Inseln stehen brauchbare
Kohlenlager.
Handel und Verkehr : Ausgeführt werden: Kopra,
Trepang, Schildpatt, Perlmutter. Eingeführt werden: Gewebe, Tabak, Lebensmittel
usw. 1903: Ausfuhr aus den Ostkarolinen 180.740 M., 1904: 200.395 M., 1905:
101.591 M., Westkarolinen 1903: 359.059 M., 1904: 125.818 M., 1905: 136.046 M.,
Marianen 1903: 230.576 M., 1904: 153.777., 1905: 97.001 M. Einfuhr nach den
Ostkarolinen 1903: 338.749 M., 1904: 381.000 M., 1905: 314.634 M., Westkarolinen
1903: 442.110 M., 1904: 209.370 M., 1905: 1.392.325 M., Marianen 1903: 71.989
M., 1904: 119.770 M., 1905: 175.772 M.
Ueberfahrtspreise: Norddeutscher Lloyd und Jaluit-Gesellschaft, Genua oder
Neapel-Jap, bis Honkong I. 1250 M., II. 860 M., III. 495 M., von Hongkong
Kajüte 200 M., Deck 80 M.; bis Sydney I. 1230 M., II. 700 M., III. 265 M., von
Sydney Kajüte 600 M., Deck 260 M.
Post und Telegraphie : Ende 1906: 4 Postanstalten,
darunter 1 in unmittelbarem Verkehr mit der Kabelstation. Verkehr 1905: 12.200
Briefsendungen, 278 Postanweisungen mit 29.700 M., 203 Pakete, 7.880 Zeitungen.
Postverbindungen: zweimal alle 18 Wochen. Beförderungsdauer Berlin-Jaluit 40-72
Tage. Telegramme für Jap direktm für Ponape und Seipan telegraphisch nach Jap
oder Sydney, von da weiter mit der Post; Aufschrift nach folgendem Beispiel:
"Poste, NN, Seipan, Jap." Telegrammgebühr für das Wort nach Jap 5,05
M., nach Sydney 3,10 M.
Verwaltung : Sitze der Bezirksregierungen sind :
Ponape, Jap und Seipan.
II. Die Marshallinseln.
Grösse : ungefähr 400 qkm (grösser als Fürstentum
Schaumburg-Lippe), auf etwa 353 Inseln verteilt.
Bevölkerung : ungefähr 15.000 E., reine Mikronesier
mit ziemlich heller Hautfarbe, 1904: 81 Weisse, 61 Deutsche. 1905: 84 Weisse, 66
Deutsche, 1906: 83 Europäer, darunter 65 Deutsche.
Klima: sehr feuchtwarmes, gleichmässiges Tropenklima
(27o C.). Durchschnittlich etwa 300 Regentage im Jahre und 4000 bis
5000 mm Regenmenge.
Pflanzenwelt : Weniger als 100 Arten.
Hauptkulturpflanze auch hier Kokospalme.
Tierwelt : Säuger fehlten ursprünglich ganz. Heute
eingeführt: Hund, Katze, Schwein, Ratte, Maus. Zahlreiche Wasservögel.
Mineralien : Auf Nauru nutzbar gemachte reiche
Phosphatlager.
Handel und Verkehr : Hauptsächlicher
Ausfuhrgegenstand: Kopra, Trepang, Perlmuscheln. 1903: 522.210 M., 1904: 583.353
M., 1905: 700.054 M. Der Wert der Einfuhr betrug 1903: 497.794, 1904: 444.198
M., 1905: 651.104 M. (S. 23)
Ueberfahrtspreis: Norddeutscher Lloyd und Jaluit-Gesellschaft Genua oder
Neapel-Jaluit, bis Hongkong I. 1250 M., II. 860 M., III. 495 M. von Hongkong
Kajüte 500 M., Deck 200 M.; bis Sydney I. 1230 M. II. 700 M., III. 265 M., von
Sydney Kajüte 300 M., Deck 120 M.
Post und Telegraphie : Ende 1906: 1 Postanstalt.
Verkehr 1905: 12.200 Briefsendungen, 278 Postanweisungen mit 29.700 M., 203
Pakete, 7880 Zeitungen. Postverbindungen: zweimal alle 18 Wochen,
Beförderungsdauer Berlin-Jaluit 49 bis 60 Tage. Telegramme: telegraphisch nach
Sydney oder Jap, von da weiter mit der Post; Aufschrift nach folgendem Beispiel:
"Poste NN, Jaluit, Jap." Telegrammgebühr für das Wort nach Sydney
3,10 M., nach Jap 5,05 M.
Verwaltung : Früher war Jabor auf Jaluit, Sitz des
Kaiserl. Landeshauptmanns. Seit 1. April 1906 sind die Inseln der Verwaltung des
Schutzgebietes Neu-Guinea unterstellt. Bezirksamt auf Nauru.
III. Die Samoainseln.
(Schifferinseln.)
Grösse : Zum deutschen Schutzgebiet Samoa gehören
seit dem 14. November 1899 bzw. seit dem 1. März 1900 folgende Inseln: Sawaii
(1.691 qkm), Upolu (868 qkm, Sitz des Gouvernements), Manono (8,5 qkm), Apolima
(4,7 qkm), zusammen 2.572 qkm (= Herzogtum Sachsen-Meiningen). Die übrigen
Inseln der Samoa-Gruppe gehören den Vereinigten-Staaten an.
Bewässerung und Bodengestalt : Sawaii und Upolu sind
gebirgig (höchster Gipfel der Manga-Loa mit 1.646 m über Meereshöhe) und
vulkanisch. Die Flüsse bilden infolge des terrassenförmigen Aufbaues der
Inseln häufig Wasserfälle.
Bevölkerung : 1902: 32.612 Eingeborene, 1906: 33.478,
1903: 381 Europäer, davon 192 Deutsche, 1906: 454 Weisse, darunter 258
Deutsche, ferner eine Mischlings-Bevölkerung von etwa 815 Köpfen, 770
Chinesen.
Klima : tropisch (Mai bis September Südost-Passat).
Jährl. Durchschnittstemperatur 25,70 Grad C. Durchaus gesund.
Pflanzenwelt : Ueppige Vegetation; sogar die steilen
Felsenwände sind mit Pflanzen bedeckt. Häufig sind Farn-Arten. Kulturpflanzen
: Kokospalme, Kakao (von ausgezeichneter Güte) und, nach den bisherigen
Versuchen zu urteilen, Kautschuk.
Tierwelt : Ursprünglich auch hier von Säugern nur
Fledermäuse. Importiert: Hunde und Katzen, Schweine und leider auch Ratten.
Land und Meer sind im übrigen reich an niederen Tieren.
Handel und Verkehr : Die Ausfuhr besteht hauptsächlich
aus Kopra und Früchten und neuerdings Kakao; die Einfuhr bringt Verzehrungs-
und Bekleidungs-Gegenstände, Baumaterialien und Metallwaren. Die Ausfuhr betrug
1903: 1.384.507 M., die Einfuhr 2.681.405 M., 1904 Ausfuhr: 1.674.881 M.,
Einfuhr: 2.316.878 M., 1905 Ausfuhr 2.028.718 M., Einfuhr: 2.881.930 M.
Schiffsverkehr : Der Schiffsverkehr betrug 1903 je 111
ein- und ausgelaufene Schiffe mit 46.514 bzw. 46.324 Tonnen. 1904: 94 Schiffe
mit 44.425 Tonnen EIngang und 92 Schiffe mit 44.287 Tonnen Ausgang. Die
Verbinung mit Apia vermitteln vierwöchentlich Dampfer der Union Steamship Co.,
die zwischen Sydney und Auckland verkehren. Ferner berühren die
dreiwöchentlich zwischen San Francisco und Sydney verkehrenden Dampfer der
Oceanic Steamship Co. Pango-Pango auf Tutuila, von wo ein Lokaldampfer den
Anschluss nach Apia vermitteln. Reise über Australien 60 Tage, über Amerika 30
Tage.
Ueberfahrtspreis: Norddeutscher Lloyd bis Sydney, Oceanic S. S. Co. of S.
Francisco bis Pago Pago I. 1640 M., II. 966,25 M., III. 418,25 M., von Pago Pago
nach Apia I. 32 M., II. 21,35 M.
Post und Telegraphie : Ende 1906: 6 Postanstalten,
darunter 1 mit Ortsfernsprechnetz. Verkehr 1905: 171.300 Briefsendungen, 3.646
Postanweisungen mit 916.300 M., 1.066 Pakete, 20.096 Zeitungen.
Postverbindungen: alle 3 Wochen, Beförderungsdauer Berlin-Apia 27 Tage.
Telegramme: telegraphisch nach Auckland oder Levuka oder Souva oder Honolulu,
von da weiter mit der Post; Aufschrift nach folgendem Beispiel: "Poste, NN,
Apia, Auckland." Telegrammgebühr für das Wort nach Auckland, Levuka,
Souva und Honolulu 3,10 M.
Verwaltung : Gouverneurs-Sitz Apia auf Upolu. Zurzeit
Dr. Solf
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| Quelle:
Deutscher Kolonial-Atlas mit Jahrbuch, herausgegeben von der Deutschen
Kolonialgesellschaft. Berlin 1907, S. 20ff. |
GM
(digitale Umsetzung) und AG
(Übersetzung) für psm-data
mit freundlicher Unterstützung durch die
Staatsbibliothek
zu Berlin / Preußischer Kulturbesitz

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