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Imperialismus | Kolonialzeit

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Deutscher Kolonial-Atlas mit Illustriertem Jahrbuch herausgegeben auf Veranlassung der Deutschen Kolonialgesellschaft, bearbeitet von P. Sprigade und M. Moisel. Berlin 1913 - Rückblick auf die Entwicklung Deutsch-Ostafrikas im Jahre 1912
Rückblick auf die Entwicklung Deutsch-Ostafrikas im Jahre 1912. 

(S. 29) Die Kolonie hat im letzten Jahre einen neuen Gouverneur erhalten. Anstelle des Freiherrn von Rechenberg ist am 15. April der bisherige Direktor im Reichs-Kolonialamt, Geheimer Oberregierungsrat Dr. Schnee berufen worden. Da der bisherige Leiter der Geschicke unseres größten Schutzgebietes es nicht verstanden hat, seine Politik mit den Anschauungen der weißen Bewohner der Kolonie übereinzustimmen, so ist der Nachfolger mit großen Erwartungen empfangen worden. Da in Deutsch-Ostafrika künftighin den Wünschen und Interessen der weißen Bevölkerung mehr als früher entsprochen werden soll, hat gelegentlich seines Aufenthaltes in Daressalam Staatssekretär Dr. Solf ausdrücklich betont : "Mancher unter Ihnen glaubt, die Regierung steht noch auf dem Standpunkt, die Erschließung Ostafrikas könne nur durch die Eingeborenen und den Handel mit ihnen erfolgen, man sehe die weißen Pflanzer in Ostafrika nicht gern. Das ist nicht der Standpunkt der Regierung. Auch in Südwest z.B. sieht sie nicht allein ein Viehzuchtland. Was ich schon vor einiger Zeit in Morogoro ausgeführt habe, möchte ich hier noch einmal wiederholen : Eingeborenenkulturen können sehr wohl neben Pflanzungsbetrieben bestehen. Man kann hier sehr wohl das eine tun und das andere nicht lassen. Dieses Land ist groß und weit genug um beides zu vereinen. Man lasse den Eingeborenen ruhig ihre Kulturen. Andererseits wird die Regierung aber auch nicht vergessen, da wir in Ostafrika eine deutsche Kolonie haben." 

In der Kolonie hat im letzten Jahr Ruhe geherrscht; kaum daß einmal kleine Expeditionen nötig waren, weil in entlegenen Bezirken Karawanen bedroht oder beraubt wurden.
Die Zahl der Farbigen dieses Schutzgebietes ist bisher wesentlich überschätzt worden. Nach neueren Feststellungen, denen einige Zählungen und anderswo sorgsame Schätzungen zugrunde liegen, ist die Zahl der gesamten farbigen Bevölkerung nicht höher als 7,5 Millionen; die früheren Angaben auf 10 Millionen sind wesentlich zu hoch gegriffen gewesen. Dazu kommen 15.000 nicht eingeborene Farbige, die sich zusammensetzen aus : Arabern, Beludschen, Hadramauten, Ägyptern, mohammedanischen Syrern, Somali, Sudanesen, Komorensern, Indern (mohammedanischen, Hindu und Parsi), Malayen, Chinesen, Persern, Madegassen, sowie den aus Kreuzung dieser untereinander und mit Eingeborenen entstandenen Mischlingen. In vielen Fällen ist zweifelhaft, ob ein Farbiger, der nur wenig Blut einer höheren Rasse hat, zu dieser oder zu den Eingeborenen gerechnet werden kann. Meist entscheiden dabei Religion und bessere Lebenshaltung. Viele dunkelhäutige Eingeborene nennen sich Araber, wenn sie auch nur eine entfernte Blutsverwandtschaft mit solchen aufweisen können.
(S. 30) Was die Bevölkerung anbelangt, so ist sie wieder nicht unwesentlich gewachsen, erfreulicherweise haben sich auch die Deutschen beträchtlich vermehrt. Die Gesundheitsverhältnisse unter ihnen, wie auch unter den Schwarzen waren günstig. Die systematische Bekämpfung der Schlafkrankheit bleibt nicht ohne Erfolg. Ein Lager von Schlafkranken am Viktoriasee konnte aufgehoben werden und die Bevölkerung der gefährdeten Gebiete wurde in andere gesundere Striche versetzt. Etwas schwieriger liegen die Verhältnisse am Tanganyikasee, doch nehmen auch hier die Bekämpfungsmaßnahmen einen befriedigenden Fortgang.
In der Krankenpflege arbeiten in dieser Kolonie auch besonders die Missionen, die neben ihrer seelsorgerischen Tätigkeit ebenfalls beachtenswerte Leistungen im Schulwesen aufzuweisen haben. Zum Unterricht der Farbigen dienen außerdem 8 Haupt- und 89 Nebenschulen der Regierung mit über 5000 Schülern. Erwähnt seien weiter die größeren Handwerkerschulen in Daressalam, Tanga und Neu-Langenburg, sowie die kleineren in Tabora, Pangani, Bagamojo und Udjidji. Die Schultischlerei in Tanga lieferte im letzteren Jahre 425 Stück Möbel, 290 Türen und Fenster, 1300 Kisten, 124 Bilderrahmen und dergleichen mehr. Die Druckerei stellt her die "Landesgesetzgebung der Schutzgebiete", vier Broschüren, die periodisch erscheinenden Schulfragen und die Suahelizeitung "Kiongozi". Außerdem erledigt sie 800 Aufträge mit annähernd einer Million Drucksachen - alles Leistungen schwarzer Setzer und Drucker unter weißen Meistern. 

Wieviel von den farbigen Bewohnern sind Mohammedaner? Der Jahresbericht meint, sie würden zumeist überschätzt, und setzt ihre Zahl auf höchstens 300.000 an mit Einrechnung derjenigen, die nur äußerlich die Speisegesetze und anderen Riten des Islam einhalten. Gänzlich ablehnend gegen ihn scheinen sich, außer den Bewohnern von Ruanda und Urundi, die Wanjamwesi, Wassukuma, Wasiba, alle Hamiten (Masai, Wataturu, Wafiome usw.), Wagogo, Wasindja, Wadschagga und andere Stämme zu verhalten. Stärker vom Islam durchsetzt sind die Küstenlandschaften, sowie Usambara, Ussagara und Khutu. 
Über die Arbeiterfrage werden noch immer die alten Klagen laut, obwohl sich offensichtlich die Zahl der farbigen Arbeiter wiederum bedeutend vermehrt hat. Wenn sich auch in den dünner bevölkerten Usambara-Bezirken, wo die meisten Pflanzungen sind, nicht genug Arbeitswillige gefunden haben, so hat eine wirkliche Arbeiternot doch nicht bestanden. Auch die Eisenbahnbauten hatten im großen und ganzen so viel Arbeiter, wie sie brauchten.

Es läßt sich nicht leugnen, daß die farbigen Bewohner von Deutsch-Ostafrika eine Menge von wertvollen Produkten auf den Weltmarkt werfen. Der Wachs-Export (1911 annähernd eine Million Mk.), die Erdnuß -Ernte (rund eine halbe Million Mk.), der Reisbau, zum Teil auch die Baumwoll-Kultur sind auf ihre Rechnung zu setzen - ganz abgesehen von der Vieh-Erzeugung, auf die in der Nähe des Victoriasees sich die namhafte Ausfuhr von Häuten und Fellen gründet (1911 über drei Millionen Mk). Hervorzuheben ist die Steigerung der Baumwollerzeugung. Wie in Kamerun haben sich auch hier die Farbigen neben der Produktion für den eigenen Bedarf und für die Ausfuhr in steigenden Maße sich der Erzeugung landwirtschaftlicher Nahrungs- und Genußmittel zum Verkauf im Inland, namentlich auf den sich immer mehr entwickelnden Binnenmärkten zugewendet. Auch in Deutsch-Ostafrika wird der Viehbestand der Eingeborenen in seiner Bedeutung immer mehr gewürdigt. Leider besteht dort die Gefahr der Rinderpest, die nun auch im laufenden Jahre tatsächlich ausgebrochen ist. Von der im Berichtsjahre vorgenommenen Organisation des Veterinärwesens in Deutsch-Ostafrika darf gehofft werden, da sie dieser gefährlichen Seuche Herr wird. Größer als die Leistungen der Farbigen ist allerdings der Wert der in europäischen Pflanzungen erzeugten Produkte. 
Der in Plantagen gewonnene Kautschuk betrug 1911 684 Tonnen gegen 414 Tonnen im Jahre 1910, war jedoch nur 3.610.000 Mk wert gegen 3.300.000 Mk in 1910. Von amtlicher Seite wird besonders betont, da der Preisrückgang auf dem Weltmarkt daran die Schuld trägt und nicht etwa eine Abnahme der Güte des deutsch-ostafrikanischen Gummis. Die Pflanzer sind im Gegenteil darauf bedacht, die Qualität ihres Kautschuks zu verbessern, wobei sie vom Biologisch-Landwirtschaftlichen Institut in Amani und der mit Erfolg arbeitenden Kautschukaufbereitungsanstalt in Mutesa unterstützt werden. Mit Sisalhanf sind heute in Deutsch-Ostafrika über 20.000 ha bepflanzt, wovon gut die Hälfte ertragsfähig ist. Die Ernteergebnisse waren durchweg befriedigend, die (S. 31) Ausfuhrmengen wesentlich größer als im Vorjahre. Die Baumwolle hatte leider unter tierischen und pflanzlichen Feinden zu leiden. Die Großpflanzungen dieser Kultur decken heute eine Fläche von über 14.000 ha, gegen das Vorjahr eine nur unwesentliche Ausdehnung. Wir stehen bezüglich dieses Produktes noch immer in den Lehrjahren. Heute haben die Nordbezirke den Baumwollbau aufgegeben, wozu der Jahresbericht bemerkt : ob überall mit Recht muß zweifelhaft erscheinen.
Wo die klimatischen Vorbedingungen, wie in einigen der letztgenannten Bezirke, von vornherein für den Baumwollbau als nicht oder wenig geeignet angesehen werden müssen, ist die entschlossene Aufgabe dieser Kulturversuche fraglos berechtigt. Wo aber derartige klimatische Ungunst nicht vorliegt, handelt es sich zunächst darum, die geeigneten Böden auszuwählen. Es läßt sich nicht leugnen, daß der Wunsch, Rodungskosten zu sparen, bei gleichzeitigem Vertrauen auf die Wirksamkeit moderner Kulturgeräte die Pflanzer vielfach die Böden zum Baumwollbau heranziehen ließ , die als ungeeignet dafür bezeichnet werden müssen, so die schweren Tone der Hochgrassteppen und Savannen, deren Baumlosigkeit oder geringer Akazienbestand zur Urbarmachung verlockte. Die auf derartigen Böden herrschenden ungünstigen Verhältnisse führen naturgemäß zum kümmerlichen Gedeihen der Baumwolle und schaffen eine Prädisposition für Krankheitsbefall aller Art, vom dem die kräftige Baumwolle auf benachbarten Feldern der Eingeborenen, die sich mit ihrer Hackkultur auf die leichteren, durchlässigen und deswegen für Baumwolle geeigneteren Böden beschränken, oftmals verschont bleibt. Die leider zutage getretenen Mißerfolge sind aber auch nicht zum geringsten Teil darauf zurückzuführen, da vielfach der durchaus notwendige Fruchtwechsel nicht angewendet wird, sondern Jahr für Jahr auf demselben Felde Baumwolle gepflanzt wurde. Dabei müssen die keineswegs reichen Böden erklärlicherweise müde werden, wodurch die erwiesene jährliche Abnahme der Erträge nur eine natürliche Folge ist.
Da auch auf guten Baumwollboden die Schädlinge und Krankheiten an vielen Orten überhand nehmen, hat seinen Grund darin, da sich der Baumwollbau in Ostafrika noch im Versuchsstadium befindet und es bei der Kürze dieses Stadiums noch nicht möglich gewesen ist, die für die einzelnen Anbaugebiete geeigneten schädlings- und krankheitsfesten Sorten, insbesondere Sorten mit kurzer Vegetationszeit, ausfindig zu machen bzw. zu züchten. Die Beschaffung solcher widerstandsfähiger, den örtlichen Bedingungen angepaßter Sorten ist das wirksamste Mittel, gute Baumwollernten zu sichern. Die Versuchsstationen des Gouvernements im Schutzgebiet streben mit ihren Arbeiten diesem Ziele zu. Für Farbige ist in Mpanganja eine Baumwollschule eingerichtet worden. Das Gesamturteil wird lauten: auch in Deutsch-Ostafrika schreitet unsere Kolonialarbeit fort.

 

Koloniale Literatur und Karten : Deutsch-Ostafrika (S.31)

zusammengestellt von Dietrich Reimer (Ernst Vohsen) Buchhandlung Berlin SW 48, Wilhelmstrasse 29

H. Adolphi, Am Fusse der Bergriesen Ostafrikas. Geschichte der Leipziger Mission am Kilimandscharo und in den Nachbargebieten. 1912. 212 S. 2,50

Arbeiten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft, Hrsg. vom Vorstand. Lex.-8o. 280. Heft. C. Hanisch, Dr. J. Schmidt und G. v. Wallenberg Pachaly, Ostafrikanische Landwirtschaft. Reiseschilderungen. (164 S. mit 106 Abbildungen und 1 farb. Karte.) 1912. M. 3,50

Fritz Bronsart von Schellendorf, Novellen aus der Ostafrikanischen Tierwelt. 
1912, 118 S. 3,-

Prof.Dr. Dove, Ostafrika, Landeskunde. Mit 16 Tafeln und 1 Karte. 1912. Gebunden M. -.90

M. v. Eckenbrecher, Im dichten Pori. Reise- und Jagdbilder aus Deutsch-Ostafrika. Mit 41 Abb. u. 1 Karte. 243 S. 4,-

Eine Reise durch die deutschen Kolonien. Herausgegeben von der illustrierten Zeitschrift 'Kolonie und Heimat'. Band I : Deutsch-Ostafrika. Mit 2 Karten und 169 Abbildungen, 128 S. 1909. Eleg. gebdn. 5,-

Alwine Kayser, Aus den Anfängen unserer Kolonien. Meine Erlebnisse als Begleiterin meines Gatten, des ersten Kolonialdirektors Wirkl. Geh. Legationsrats Dr. Kayser auf seiner Inspektions-Reise nach Deutsch-Ostafrika 
1892. Mit 9 Bildertafeln. 1912. Gebdn. 2,50. 

von Lindequist, Deutsch-Ostafrika als Siedelungsgebiet fuer Europaer unter Berücksichtigung Britisch-Ostafrikas und Nyassalands. 1912. 114 S. 4,-

C. Meinhof, Die Sprache der Suaheli in Deutsch-Ostafrika. 4,-

M. Merker, Die Masai. Ethnographische Monographie eines ostafrikanischen Semitenvolkes. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. 456 S. gr. 8o mit 1 Kupferdruck, 89 Figuren, 6 Tafeln, 62 Abbild. und 1 Uebersichtskarte. 1910. 
Gebdn. 12,-

E. Nigmann, Felddienstübungen für farbige ostafrikanische Truppen. Mit 16 Skizzen im Text. 1910. 4,-
Hugo Raddatz, Die Suaheli-Sprache, enthaltend Grammatik, Gespräche und Wörterverzeichnisse. 3. Aufl. 1912. 184 S. 3,60

C. Velten, Taschen-Wörterbuch der Suaheli-Sprache. Suaheli-Deutsch und Deutsch-Suaheli. 262 S. in bequ. Taschenformat. 1911. Gebdn. 5,-

M. Weiss, Die Völkerstaemme im Norden Deutsch-Ostafrikas. 455 S. mit 358 Abbild. , 20 Tafeln und 2 Karten. 1910. 16,50

E. Zimmermann, Die ostafrikanische Zentralbahn, der Tanganyikaverkehr und die ostafrikanischen Finanzen. Anhang : Die Kongo-Abtretungen. Kolonialwirtschaftliche Studie. Mit 10 Bildern. 1911. 1,50

Grosser Deutscher Kolonialatlas. Bearbeitet von Paul Sprigade und Max Moisel. Herausgegeben vom Reichs-Kolonialamt. Deutsch-Ostafrika, 1:1.000.000. Bl. 17 (Muansa).

Einzelwandkarten der deutschen Schutzgebiete. Wandkarte von Deutsch-Ostafrika. Bearb. von Paul Sprigade u. Max Moisel, 1:1.000.000. Preis : 10,-, aufgezogen auf Leinwand m. Staeben 14,-

Morphologische Karte des südl. Küstenlandes von Deutsch-Ostafrika. Herausgegeben von Dr. Edw. Hennig u. Dr. H. von Staff, 1:300.000

Reisewege am unteren Rufidji (Deutsch-Ostafrika). Nach Originalaufnahmen von Dr. Joachim Graf von Pfeil. 1910. 1:200.000

Ethnographische Übersichtskarte des Nil-Kongo-Zwischengebiets. Bearbeitet von Dr. Jan Czekanowski. 1:1.500.000

(S.32) Schematische Boden- und Vegetionskarte der Mbala-Steppe. 1:300.000

Schematische Boden- und Vegetionskarte der Wembaere-Steppe. 1:300.000

Karte von Ufipa zur Darstellung der Routenaufnahmen des Hauptmanns a.D. Fromm (1908-1909), 1:1.000.000

Der nördliche Teil von Urundi (Deutsch-Ostafrika). Nach eigenen Aufnahmen von P. Superior J.M.M. van der Burgt. 1:200.000

Usambara und Küstengebiet in den Bezirken Tanga, Pangani und Wilhelmstal in 4 Bäettern. Nach bis Ende 1909 erfolgten Aufnahmen der Usambara-Vermessung konstruiert im Reichskolonialamt durch H. Boehler. 1:100.000. Herausgegeben vom Kaiserlichen Gouvernement in Deutsch-Ostafrika. Blatt A 6,-, im Taschenformat aufgezogen


8,-

 

 

Quelle: Deutscher Kolonial-Atlas mit Illustriertem Jahrbuch 1913, auf Veranlassung der Deutschen Kolonialgesellschaft herausgegeben, bearbeitet von P. Sprigade und M. Moisel. Berlin 1913, S. 29ff.

GM (digitale Umsetzung) und AG (Übersetzung) für psm-data
mit freundlicher Unterstützung durch die
Staatsbibliothek zu Berlin / Preußischer Kulturbesitz 

Stiftung Preußischer Kulturbesitz

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