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Primaerliteratur
Imperialismus | Kolonialzeit

[P|S|M]

Deutscher Kolonial-Atlas mit Jahrbuch 1918, herausgegeben auf Veranlassung der Deutschen Kolonialgesellschaft. Berlin 1918
Zur Kritik der kolonialen Friedenserörterungen.

(S. 37) Bereits bald nach Kriegsausbrauch, als insbesondere unsere kleinen, praktisch unverteidigten Kolonien zur Beute des Gegners wurden, war man sich in weiten Kreisen in Deutschland darüber klar, daß es nützlich und zweckmäßg wäre, den zersplitterten Kolonialbesitz möglichst zu einer Einheit zu verschmelzen. Hinsichtlich der afrikanischen Kolonien bietet sich bei dem zu erwartenden siegreichen Ausgang des Krieges dazu eine verhältnismäßig leichte Möglichkeit. Und so wurde dem Schlagwort, "Mitteleuropa", das andere, "Mittelafrika", gegenübergestellt. Wenn die Verteidiger dieses Gedankens auch grundsätzlich an der Rückgewinnung des gesamten früheren deutschen Kolonialbesitzes festhalten, so wären sie doch geneigt, im Austausch gegen anderen Besitz, insbesondere auf afrikanischem Boden, auf die Südseebesitzungen und unter Umständen Süd-Westafrika zu verzichten.
Gewiß ist zuzugeben, daß die Verteidigung des über Millionen von Quadratkilometern zerstreuten, in Tausende von Inseln und Inselchen aufgelösten Südseebesitzes eine um so schwierigere Frage ist, als schon die weiten Entfernungen von Europa nach der Südsee rein verkehrstechnisch die Beziehungen zwischen Mutterland und Kolonie erschwerten. Auf der andern Seite aber wäre es doch falsch, die Kolonialfrage allein aus dem Gesichtswinkel der Kriegsmöglichkeiten aufzufassen. In erster Linie muß es sich für Deutschland doch um die Frage handeln: Ist dieser oder jener Teil des alten Kolonialbesitzes wirtschaftlich und politisch so wertvoll, daß auf jeden Fall an ihm festgehalten werden muß? Zur Begründung dieser Fragestellung braucht nur daran erinnert zu werden, daß England z. B. den wichtigen Stützpunkt seines Handels und seiner Macht Hongkong im Falle eines Krieges mit Japan doch kaum halten könnte; trotzdem wird aber doch England keinen Augenblick daran denken, Hongkong aufzugeben, weil es diesen Platz einstmals an Japan verlieren könnte. Würde man die Kolonialfrage nur aus dem Gesichtspunkte des (S. 38) Krieges betrachten, so würde heute England kaum im Besitz auch nur der Hälfte seines Kolonialbesitzes geblieben sein; denn in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist man in England lebhaft für die Aufgabe Kanadas und anderer Besitzungen eingetreten, weil man behauptete, daß auch sie im Falle eines Krieges mit Amerika doch rettungslos verloren gehen würden.
Daß uns der Krieg auf afrikanischem Boden ein möglichst großes, geschlossenes Kolonialreich bringen muß, ist eine wirtschaftliche und politische Notwendigkeit. Wirtschaftlich würde uns Mittelafrika tatsächlich in vielen Dingen unabhängig von dem englischen Joch machen. (Professor Wohltmann hat berechnet, daß zur Befriedigung unserer gesamten kolonialen Bedürfnisse eine Anbaufläche von 3 Millionen Hektar genüge.) Da ist es zweifellos, daß bei entsprechender Bearbeitung Mittelafrikas, der Zeitpunkt nicht allzufern liegt, wo es uns mit Zinsen und Zinseszinsen das zurückgibt, was an Kapital und Arbeit hineingesteckt werden muß. Ein deutsches Mittelafrika würde außerdem den Vorteil bieten, daß es einen Keil in die während des Krieges einstweilen zur Tatsache gewordene englische Absicht treiben würde, das gesamte Gebiet zwischen Kap der guten Hoffnung und Kairo unter die englische Flagge zu stellen. Es würde gleichzeitig verhindern, daß aus dem Indischen Ozean ein geschlossenes englisches Meer würde und böte den Vorteil, daß es, wenn es entsprechend weit nach Nordwesten vorgeschoben würde, den militärisch-politischen Absichten und Neigungen Frankreichs kraftvollen Widerstand entgegensetzte. Und nicht zuletzt würde es Deutschland auf breiter Strecke zum Anlieger des Atlantischen Ozeans machen und ihm in Gestalt der an der Westküste Mittelafrikas anzulegenden Flottenstützpunkte Mittel an die Hand geben können, die deutschen Seeinteressen an diesen wichtigen Verkehrsstraßen in Zukunft besser zu schützen als bisher.
So würde für den Fall, daß in Zukunft die deutschen Handelsinteressen sich auf Afrika sowie die Randländer des Indischen und Atlantischen Ozeans beschränken, das deutsche Mittelafrika allerdings allen kolonialen Ansprüchen genügen. Da aber doch auch nach diesem Krieg die deutsche Wirtschaft sich weitere Ziele strecken wird - es sei insbesondere an das erst der Erschließung entgegengehende China erinnert - so kann schon aus rein politischen Erwägungen einem Zurückweichen in der Südsee nie und nimmer das Wort geredet werden.
Ins Praktische übersetzt heißt das, daß auch das Gebiet der Südsee uns diejenigen Stützpunkte für den Handel und unsere Seegeltung liefern muß, die für das Gebiet des Indischen und Atlantischen Ozeans ein möglichst großes deutsches tropisches Afrika hergeben wird. Die Südsee ist altes deutsches Betätigungsgebiet! Längst bevor man an eine deutsche Kolonialpolitik dachte, haben hanseatische Kaufleute von der Art der Godeffroy usw. hier nicht nur ausbeutend, sondern auch kulturfördernd gearbeitet. Ein völliges Zurückweichen aus diesen Gebieten würden deshalb, von allen andern Folgen abgesehen, eine Einbuß an Prestige bedeuten, die durch eine Vergrößerung des deutschen Einflusses in andern Teilen der Erde kaum wettgemacht werden könnte.
Zu diesen rein politischen Erwägungen treten aber noch solche von wirtschaftlicher Bedeutung. Wir haben es während des Krieges erkannt, welche große Rolle die Pflanzenfette nicht nur für die gesamte Volkswirtschaft, sondern auch für das Einzelwesen bedeuten. Gerade auf dem Gebiet der Lieferung der Pflanzenfette kann Afrika kaum das bieten, was schon unser bisheriger Besitz in der Südsee zu leisten versprach. Neu-Guinea ohne das Inselgebiet z. B. verfügte im Jahre 1914 bereits über 3 ½ Millionen Kokospalmen, von denen etwas weniger als ein Drittel ertragsfähig war. Der Gesamtpalmenbestand in den deutschen Schutzgebieten der Südsee belief sich auf über 41.000 Hektar mit etwa 4 ½ Millionen Palmen. Dazu treten noch die wertvollen umfangreichen Bestände der Eingeborenen, die unter dem Einfluß der deutschen Regierung ständig zugenommen haben. Von einer Seite, die die Verhältnisse in der Südsee genau kennt, ist berechnet worden, daß im Laufe weniger Jahre schon unsere alten Südseebesitzungen imstande sein würden, uns 80.000 Tonnen Kopra zu liefern. Deutschlands Bedarf an Kunstbutter belief sich im Jahre 1912 auf ungefähr 120 Millionen Kilogramm. Daneben verlangte insbesondere die Seifenindustrie weitere große Mengen an Pflanzenfetten. Da eine Umstellung der deutschen Getreideerzeugung zugunsten der Ölgewinnung (Raps, Rüben, Leinsamen) ausgeschlossen sein dürfte, weil in erster Linie der Mangel an Brotgetreide zum Anbau der Getreidearten zwingt, ist es klar, daß den Kolonien schon der Ölrohstoffe wegen nach dem Kriege die allergrößte Bedeutung zukommt. Damit wird aber die Erhaltung unseres Südseebesitzes zu einer der wichtigsten Fragen unserer gesamten Volksernährung. Daß die Südsee außerdem beträchtliche Mengen an Kakao geliefert hat (im Jahre 1913 über eine Million Kilogramm), ferner Kautschuk, Hanf usw. sei nur nebenbei erwähnt. Schließlich sei noch auf ein wichtiges Kapitel aufmerksam gemacht, das insbesondere unsere deutsche Landwirtschaft berührt: Das Vorhandensein von Phosphatlagern in der Marschallgruppe und auf den Palauinseln! Deutschlands Einfuhr im Jahre 1912 an natürlichen Phosphaten belief sich auf 902.000 Tonnen. Im Jahre 1912 hat die deutsche Südsee bereits 193.000 Tonnen Phosphate geliefert. Im Jahre 1909 hatte die Menge erst 74.000 Tonnen betragen. Schätzungsweise beläuft sich der Umfang der abbaufähigen Phosphatlager auf ungefähr 55.000.000 Tonnen. Nicht nur würde daher das Festhalten an unserem gesamten bisherigen Südseebesitz unsere Landwirtschaft von der Zufuhr aus fremden Gebieten unabhängig machen, sondern überdies verbliebe unsere Superphosphatindustrie ein überaus lohnendes Feld der Betätigung.
Um welche Werte es sich insgesamt in der deutschen Südsee handelt, mag daran ermessen werden, daß eine Reihe dort tätiger Gesellschaften, deren nominelles Aktienkapital 28 ½ Millionen Mark beträgt, den wirtschaftlichen Wert ihrer Betriebe (S. 39) mit 117 Millionen Mark errechnet haben. Der Gesamtwert der Unternehmungen in der deutschen Südsee, deren Grundkapital im amtlichen Jahrbericht 1912/13 des Reichskolonialamtes mit 101 ¾ Millionen Mark angegeben ist, beträgt ungefähr 400 Millionen Mark, wobei der gewaltige Wert der Bodenschätze und der Konzessionen, der Abbau von Mineralien usw. nicht berücksichtigt worden ist.
Wie vielfach Stimmen namhafter Kolonialpolitiker für die Aufgabe der Südseekolonien eingetreten sind, so hat auch Deutsch-Südwestafrika in dieser Beziehung keine einheitliche Beurteilung gefunden. Die Tatsache, daß Deutsch-Südwestafrika wirtschaftlich und geographisch eher Südafrika zuzuordnen ist als dem tropischen Mittelafrika, hat vielfach die Anschauung aufkommen lassen, als wenn es vorteilhaft wäre, auf dieses Gebiet zu verzichten, um es unter Umständen im Austausch gegen Teil des tropischen Mittelafrika herauszugeben.
Zwar läßt sich der Wert dieser Kolonie für Deutschland zahlengemäß nicht so genau beweisen wie z. B. bei der Südsee. Der Wert Südwestafrikas liegt aber auch wohl nicht so sehr in seiner wirtschaftlichen Bedeutung als in seiner politischen. In England hat man das bereits früher zum Ausdruck gebracht, indem namhafte englische Kolonialpolitiker die Anschauung vertreten haben, daß England wohl die tropischen Kolonien an Deutschland zurückgeben könne, nicht aber Südwestafrika, das auf alle Fälle zur Südafrikanischen Union geschlagen werden müsse. Vom deutschen Standpunkt ist dagegen einzuwenden, daß Südwestafrika uns vor allem deshalb erhalten bleiben muß, weil es der einzige in größerem Umfange besiedlungsfähige deutsche Besitz ist, über den wir in der überseeischen Welt verfügen. Auch wenn es nicht gewiß ist, ob das deutsche Reich nach diesem Krieg überhaupt Auswanderer für die außereuropäische Welt hergeben kann, muß doch auch wie bisher auch damit gerechnet werden, daß der Unternehmungsgeist in gewissem Umfang sich auch auf die Ansiedlung außerhalb Europas erstrecken wird. In tropischen Ländern wird die Ansiedlung von Weißen immer schon aus gesundheitlichen und sozialen Gründen auf gewisse Schwierigkeiten stoßen. Wo aber, wie in Deutsch-Südwestafrika, die klimatischen und wirtschaftlichen Grundlagen für das Entstehen eines überseeischen deutschen Geschlechtes vorhanden sind, kann es nur im Interesse der Ausbreitung des deutschen Gedankens in der Welt liegen, wenn hier in möglichst kurzer Zeit ein Ableger des Deutschtums zur Blüte gelangt. England verdankt seine Weltgröße nicht zuletzt der Besiedlung weiter Landgebiete mit Menschen englischen Geistes und englischer Sprache. Würden wir deshalb auf die Möglichkeit der Schaffung einer deutschen Pflanzstätte im besiedlungsfähigen deutschen Südwestafrika in dem kommenden Frieden verzichten, so hieße das sich aller Möglichkeiten begeben, für die das englische Weltreich uns zum Lehrmeister geworden ist.
Auch vom rein weltpolitischen Standpunkt aus würde die Aufgabe Deutsch-Südwestafrikas das Preisgeben eines "Schützengrabens" gegenüber dem englischen Weltreich bedeuten. Nachdem die Burenrepubliken von England überrannt worden sind, haben wir das größte Interesse daran, daß die weitere Vergrößerung Englands in Südafrika verhindert wird. Ein völlig in englischem Besitz befindliches besiedlungsfähiges Südafrika würde eine dauernde Gefahr für sämtliche Mächte darstellen, die im tropischen Afrika Besitz haben. Der Feldzug Südafrikas gegen Deutsch-Ostafrika ist in dieser Beziehung eine Mahnung dazu, auf jeden Fall an Deutsch-Südwestafrika festzuhalten, um in ihm ein von deutscher Bevölkerung bewohntes Bollwerk zum Schutz des an weißen Bewohnern immer arm bleibenden deutschen Kolonialbesitzes im tropischen Afrika zu haben.
Der Krieg wird voraussichtlich auf Jahrzehnte oder gar auf Jahrhunderte hinaus die Welt neu verteilen. Wenn unser gesamter Kolonialbesitz einstweilen auch restlos an die Gegner verloren gegangen ist, so kann dieser Verlust nie und nimmer die koloniale Kleinmütigkeit rechtfertigen, die weite Kreise Deutschlands, auch tief national empfinden, zeitweilig ergriffen hat. Wenn auch das Wort Bismarcks, daß wir unsere Kolonien vo den Toren von Metz verteidigen würden, sich nicht bewahrheitet hat, so bleibt doch das in Geltung, daß wir unsere Weltstellung und damit auch unsern Kolonialbesitz auf europäischem Boden wiedererkämpfen. Die Zeiten sind vorbei für immer, in denen uns die Geschicke der außereuropäischen Länder und ihre Verteilung gleichgültig sein durften. Nachdem wir einmal zum Weltvolk und zum Weltwirtschaftsvolk geworden sind, gibt es kein Land der Erde, dessen Zustand nicht so oder so von ausschlaggebender Bedeutung für unsere Heimat und ihre Bevölkerung wäre. Nicht ein vager Machtimperialismus treibt uns, wenn wir eine stärkere Beteiligung Deutschlands an dem Kolonialbesitz aus dem Friedensschluß herausbringen müssen. Es ist ein Gebot der Gerechtigkeit, daß ein aufstrebendes jugendkräftiges Volk von fast 70 Millionen nicht ausgeschlossen wird von den Gütern dieser Welt. Längst vor dem Krieg schrieb der Historiker Dietrich Schäfer: "So ist Kolonisation ziemlich gleichbedeutend mit der Besitzergreifung der Erde durch den Menschen überhaupt. Diejenigen Völker, die in dieser Absicht sich auszeichneten vor andern, sind die leitenden und führenden geworden, Weltmächte, denen die Zukunft beschieden war und noch heute beschieden ist. Man behauptet nicht zuviel, wenn man sagt, daß die Bedeutung des Einzelvolkes für den Gang der Weltgeschichte sich in erster Linie abmißt nach seinen Leistungen auf dem Gebiet der Kolonisation; jedenfalls ist dieses die Arena, in der um Macht und Dauer gerungen wird. Nur wer hier besteht, kann einen Platz behaupten im Leben der Völker; wer unterliegt, muß zufrieden sein, wenn er würdig befunden wird, in der Schatzkammer der Geschichte, deren Kostbarkeiten dem im Leben stehenden zur Anfeuerung und Erbauung dienen, eine Stelle zu erhalten." Dieses Wort gilt nach den Erfahrungen des Krieges mehr denn je, gilt so stark, daß selbst Kreise, die vor dem Krieg sich grundsätzlich deutscher Kolonialpolitik abgeneigt zeigten, heute trotz ihrer Abneigung gegen Annexionen es als eine Selbstverständlichkeit ansehen, daß der (S. 40) Krieg uns eine Erweiterung unseres Kolonialbesitzes bringt. Der bereits an anderer Stelle erwähnte sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Dr. Paul Lensch schreibt im Hamburger Echo anläßlich einer Rede des Staatssekretärs Dr. Solf: "Wenn er (Dr. Solf) dabei die Aufrechterhaltung der heutigen Besitzverteilung in Afrika als unvereinbar mit einem dauernden Frieden, mit einem Frieden der Gerechtigkeit, Zufriedenstellung bezeichnet, so dürfte dem nur ein Ultrakonservativer widersprechen, dem alles heilig dünkt, was grau vor Alter ist. Außerdem wird das gewaltig gesteigerte Bedürfnis nach restloser Ausnützung der afrikanischen Produktionskräfte nach dem Kriege so schlechthin durchschlagend sein, daß die Menschheit es sich einfach nicht mehr leisten kann, so gewaltige Gebiete, wie sie Portugal und Belgien aber auch Frankreich in Afrika besitzen und die das achtzehnfache des Mutterlandes erreichen, weiterhin nahezu brach liegen zu lassen.
Der Krieg geht nicht um die Vergrößerung Deutschlands um einige Hundert Quadratkilometer im Osten oder Westen, er entscheidet endgültig darüber, ob in Zukunft für deutsche Arbeit überhaupt noch Raum in der Welt vorhanden sein soll, ob auch in Zukunft die deutsche Heimat ihren Kindern Arbeit und Brot wird geben können. So wird dann deutscher Kolonialbesitz zur zwingenden Notwendigkeit im Interesse der Sicherung unserer Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn Goethe seinen sterbenden Faust sprechen läßt: "Eröffn' ich Räume vielen Millionen, nicht sicher zwar, doch tätig frei zu wohnen," so wird dieses Wort auch für den Staatsmann gelten, der endlich dem deutschen Volk den Anteil an der Erschließung der Welt gibt, auf den es nach seinen bisherigen Leistungen und seinen Notwendigkeiten einen vollberechtigten Anspruch hat! 




 

Quelle: Deutscher Kolonial-Atlas mit Jahrbuch 1918, herausgegeben auf Veranlassung der Deutschen Kolonialgesellschaft, bearbeitet von P. Sprigade und M. Moisel. Uebersichten und Rückblicke von Dr. Karstedt. Berlin 1918, S. 37ff.

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