| Primaerliteratur |
| 20. Jahrh. | Deutschland | ...nach 1945 | [P|S|M] |
Abschlußkommuniqué der Konferenz von Teheran (Auszug)
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Wir ... sind in der Hauptstadt des mit uns verbündeten
Iran für vier Tage zusammengetroffen und haben unsere gemeinsame Politik neu
festgelegt und bestätigt ... Das Einvernehmen, das wir erreicht haben, bietet
Gewähr dafür, dass der Sieg unser sein wird. Was den Frieden angeht, so sind
wir davon überzeugt, dass er durch unsere Einigkeit zu einem Dauerfrieden
werden wird. Wir anerkennen voll und ganz die auf uns und allen Vereinten
Nationen ruhende höchste Verantwortung dafür, dass ein Frieden geschlossen
wird, der vom guten Willen der überwältigenden Massen der Völker der Welt
getragen wird und das Gespenst des Krieges für viele Generationen verbannt. Mit
unseren diplomatischen Ratgebern haben wir die Probleme der Zukunft beraten. Wir
werden die Mitarbeit und die aktive Teilnahme aller Nationen, klein und groß,
suchen, deren Völker wie unsere eigenen Völker mit Herz und Kopf für die
Beseitigung der Tyrannei und Sklaverei der Unterdrückung und Intoleranz
eintreten. Wir werden sie willkommen heißen, wenn sie in die Weltfamilie der
Vereinten Nationen einzutreten wünschen. Keine Macht auf Erden kann uns daran
hindern, die deutschen Armeen zu Lande, die deutschen U-Boote zur See und die
deutschen Rüstungsfabriken aus der Luft zu vernichten. Unsere Angriffe werden
unbarmherzig sein und immer stärker werden. Nach diesen freundschaftlichen
Besprechungen sehen wir mit Zuversicht der Zeit entgegen, da alle Völker der
Welt imstande sein werden, frei von Tyrannei und gemäß ihren Wünschen und
ihrem eigenen Gewissen ein freies Leben zu führen. Wir sind voll Hoffnung und
Entschlossenheit hierher gekommen, und wir verlassen diese Stadt als Freunde in
der Tat, im Geist und im Ziele. Teheran, 1. Dezember 1943
| | Fundort: das 20. Jahrhundert, CD-ROM, Tandem-Verlag |
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GM
(digitale Umsetzung) für psm-data 
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