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Primaerliteratur
20. Jahrh. | Deutschland | Drittes Reich
[P|S|M]
Kriegsgefangenenpost (Antwort-Postkarte, 1947)





Transkription
Détacher le long du pointillé. - Hier abtrennen

Ce coté est réservé aux proches parents du prisonnier de guerre.
N'écrire que sur les lignes, lisiblement et en caractères latins. -

Diese Seite ist für die Angehörigen des Kriegsgefangenen bestimmt.
Deutlich und die Zeilen schreiben in lateinischer Schrift.

Axstedt 22.6.1947
Mein lieber Willi! Zu deiner Karte haben wir uns sehr gefreut, wir warten jeden Tag, daß du kommst, Elisabeth hat vier Wochen Urlaub, den sie halb in Wesermünde, halb bei uns verlebt, Hans Suhr schreibt gut aus Rußland, unser Hans ist jetzt in Frankreich bei der Landwirtschaft, er hofft auch bald heim zu kommen. Auf baldiges frohes Wiedersehen grüßen dich herzlich Deine
Eltern


Anmerkung des digitalen Bearbeiters: Diese Karte gehört zu einer Reihe von Dokumenten, die sämtlich aus belgischer Kriegsgefangenschaft nach Deutschland mitgebracht wurden. Die Gefangenen haben offensichtlich in einer der zahlreichen Kohlegruben, die es in der Provinz Hennegau (Hainaut) gab, gearbeitet. Die Absender dieses Briefes hatten am 18. September 1944 ihre Wohnung verloren und waren in den ländlichen Bereich ausgewichen. (vgl. Eilnachricht Lebenszeichen).





[Document in English Language]

Quelle: Privatbesitz Familie Deharde; mit frdl. Genehmigung für psm-data, digitale Edition GM