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Sekundaerliteratur
20. Jahrh. | Deutschland | Drittes Reich
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Janine Schatton - HitlerJugend. (Referat im Schuljahr 2000/2001)
Die Entwicklung der HJ vor 1933

Im März 1922 wurde der Jugendbund der NSDAP gegründet. Die Ziele und die Ausrichtungen des Jugendbundes waren stets die gleichen wie die der Partei. Die Leitung dieses Bundes übernahm die Führung der SA.1923 erfolgte ein Verbot der Partei und somit auch des Jugendbundes. Seit 1926 trat die Jugend der NSDAP unter einem anderen Namen auf, um die Partei während der Wahlkämpfe zu unterstützen. Diese Jugend machte zu dieser Zeit nur einen geringen Teil der Jugendbewegungen in Deutschland aus Anhang 1:Große Jugendverbände gegen Ende der Weimarer Republik). Durch die Eingliederung des" Bundes deutsche Jungvolk" im Jahre 1931 wuchsen die Mitgliederzahlen. Zuvor konnte man erst ab dem 14.Lebensjahr in die HJ eintreten, jedoch durch die Eingliederung des Jungvolkes war der Eintritt schon nach der Grundschule erlaubt. Als Mitglieder warteten die sogenannten Pimpfe auf den eigentliche Aufnahme in die HJ. 
Die meisten Mitglieder der HJ stammten aus dem Proletariat. Dieses beweißen die Zahlen einer Parteiauswertung von 1931/32:
69%=Jungarbeiter oder Lehrlinge
12%=Schüler
10%=aus kaufmännischen Berufen
In der Zeit von 1931-1933 wurde die HJ durch Straßenkämpfe mit anderen Jugendgruppen bekannt. Bei diesen Kämpfen kamen 21.HJ-Jungen und 1.BDM-Mädchen ( BDM= Bund Deutscher Mädel) ums Leben. Einer dieser Kinder war Herbert Morkus, um den Hitler später einen regelrechten Totenkult zelebrierte.
Durch die vielen Wahlversprechen und den darauf folgenden Wahlsiegen, stiegen die Mitgliederzahlen am Ende des Jahres 1932 auf 107956 .Jedoch werden sich diese Zahlen in den folgenden Jahren ständig ändern. Bei der Machtergreifung der NSDAP wird die HJ unter dem Reichsjugendführer Baldur von Schirach zu dem, was wir im Geschichtsunterricht hören und lernen.

Die Durchsetzung des Monopols der HJ

Die Durchsetzung dieses Monopols lag hauptsächlich in der Gleichschaltung und des Verbotes der bündischen und konfessionellen Jugendgruppen (Buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.167-grauer Kasten) . Die einzige Ausnahme spielte hierbei nur die katholische Jugend. Im Februar 1933 wurden die Arbeiterbewegungen und ihre Jugendgruppen verboten und die freien Gewerkschaften wurden gleich geschaltet. Die Funktionäre dieser Gruppen wurden verhaftet und ihr Vermögen konfisziert. Am 5.April 1933 wurden die Geschäftsräume des " Reichsausschuss der deutschen Jugendverbände" von Hitlerjungen besetzt. Dieser Verband repräsentierte 5.Millionen Jugendliche in Deutschland. Baldur von Schirach, der den Befehl zum Besetzten gab, führte anstelle des Ausschusses einen "Jugendführerrat" ein, den er selbst leitete. In den Geschäftsräumen fand die HJ-Führung beträchtliches Material über Stand, Führung und Anschriften sämtlicher Jugendverbände. Jüdische, marxistische und sozialistische Jugendverbände wurden sofort verboten, während fast alle rechtsorientierten Organisationen in die HJ eingegliedert wurden. Wer dem Führerrat jedoch noch nicht unterstand, dem wurden staatliche Vergünstigungen gestrichen.
Am 17.Juni 1933 wurde der " Reichsjugendführer der NSDAP" zum " Jugendführer des deutschen Reiches" ernannt und erhielt amtliche Funktionen (Buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.47-unten). Alle noch bestehenden Jugendorganisationen wurden ihm unterstellt. Seine erste Amtshandlung, noch am Tag seiner Ernennung, war die Auflösung des " Großdeutschen Bundes", der eine Vielzahl von Bünden in sich vereinigt hatte. Die noch gebliebenden Gruppen der bündischen Jugend, Wehrverbänden oder der Jugendorganisationen wurden verboten oder aufgelöst.
1934 wurde zwischen dem Reichsjugendführer, Reichsbauernführer und dem Reichssportführer eine Vereinbarung getroffen, die eine Zusammenarbeit sichern sollte. Im Juni 1935 und Anfang 1936 wurden die Landjugend und die Reichssportjugend der HJ angegliedert (Buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne,S.26-oben). Jugendliche zwischen 14-18 Jahren durften bis zum 18.Juni 1937 neben der HJ auch noch Treffen der Sport und Turnvereine besuchen. Dann wurde ein Gesetz erlassen, dass eine Doppelmitgliedschaft verbot (Buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.26-oberer Abschnitt). 
Es gab auch noch eine Vereinbarung mit dem Reichsbischof Ludwig Müller, der dafür sorgte, dass evangelische Jugendliche, wenn sie einen evangelischen Jugendverband angehörten auch in der HJ waren. Bei der katholischen Jugend sah dieses aber ganz anders aus. Durch das Reichskonkordat von 1933 zwischen Hitler und dem Vatikan, scheiterte Schirachs Versuch einer Gleichschaltung. Ihre Arbeit wurde jedoch stark behindert z.B. durch das Verbot der Doppelmitgliedschaft und das Verbot Kinder von Beamten aufzunehmen (z.B. Buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.31-mitte :"Am 18. Juni 1937...!"). 1938 wurden dann auch die Katholischen Jugendverbände verboten.
Hitler gelang es in kürzester Zeit mit Hilfe von Schirachs ein Monopol aufzubauen. 

Die HJ auf dem Weg in die Jugenddienstpflicht

In den ersten Jahren der HJ war die Mitgliedschaft noch freiwillig, dieses aber auch nur im weitestem Sinne. Durch riesige Propaganda- Aufmärsche, sowie Rundfunk und Presse versuchte Hitler die noch neutralen Jugendlichen zum Eintritt in die HJ zu bewegen. Er machte dabei immer die gleichen Versprechen: Not und Elend zu überwinden, eine nationale Befreiung zu erreichen und Klassengesetze zu vergessen. Weiter versprach er ein modernes Indianerleben, Geborgenheit und Naturverbundenheit. Ein weiterer Schritt, um die Jugendlichen zu überzeugen war die Einführung des " Staatsjugendtages" ( Samstag Schulfrei für alle!!!). Diesen Tag erhielten die Jugendlichen jedoch nicht, um ihren Hobbys nachzugehen, sondern um ihren Dienst in der HJ zu leisten, der im Sommer bis zu 12 Stunden dauern konnte. 
Die schon arbeiteten Jugendlichen wurden noch wesentlich stärker beeinflusst . So wurden häufig nur noch HJ-Mitglieder eingestellt und beschäftigt. Für Kinder von Beamten war es sogar ab 1935 Pflicht Mitglied in der HJ zu sein. 

Seit 1936 traten die Pimpfe am Abend von Hitlers Geburtstag( 20.4.) in das Jungvolk ein( Buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.43-oben). Der Aufruf dazu fand in den Schulen statt, den laut Quellen ca. 90-95% der angesprochenen Jugendlichen gefolgt sind.
Am 1.Dezember erging ein Gesetz in dem die HJ neben der Familie und der Schule gleichberechtigt ist( Unsere Fahne flattert uns voraus von Klaus Zisenis und Gerth Schmith, S.8 ).Der Eintritt in die HJ wird als größte Pflicht eines Jugendlichen der Nation gegenüber dargestellt. Offiziell wurde die Jugenddienstpflicht jedoch erst am 25.März 1937 ausgesprochen ( buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.36-37-Kasten). Die beiden "Durchführungsverordnungen"(siehe Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.35-Kasten) beziehen sich auf das " Gesetz der HJ"(auch zu finden im Buch Jugend im Dritten Reich, S.28-Kasten) von 1936(oben)."Der Dienst in der HJ , sei ein Ehrendienst am deutschen Volk und müsse daher für jeden Jugendlichen unter 18.Jahren Pflicht werden", sagte Hitler in einer seiner Reden.
Um jeden Jugendlichen zu erfassen, begann die Regierung Einwohnerkarten, polizeiliche Melderegister und Schulunterlagen zu kontrollieren. Es wurden Erfassungslisten und Jugendstammkarten in der HJ verteilt, mit dem sich jeder Jugendliche ausweisen musste.
Ab 1941 gab es dann den "Jugenddienstarrest" als Disziplinarstrafe für 14-18jährige nicht Mitglieder der HJ. Die Strafe wurde nach mehrmaligen Mahnungen und polizeilicher Maßnahmen bei nicht zum HJ-Dienst erschienenen angewendet. Die Jugendlichen konnten ohne Gerichtsverfahren für 1-8 Tage eingesperrt werden und mussten ihre Strafe sofort absitzen. Heute darf ein Verdächtiger ohne Gerichtsverfahren nur 1 Tag festgehalten werden nach §§104a abs.2u.3 im GG. (Jugenddienstarrest: im Buch Jugend im Dritten Reich, S.39-2.Absatz)

Der Dienst in der HJ

Die HJ ist die wohl durchstrukturierteste Jugendorganisation die es je gegeben hat. Wenn man nicht Mitglied in der HJ war, drohte Separation und Ausgrenzung von Freunden und in der Schule. Eines der größten Probleme die die HJ während ihrer gesamten Existenz hatte, war die Ausbildung des HJ-Führers. Es fehlten Leute, die im menschlichen und auch im nationalsozialistischen Sinne geeignet waren, die Führung einer Gruppe zu übernehmen. Wurde in der bündischen Jugend die führende Position von Erwachsenen bekleidet, so sah es bei der HJ anders aus. Man folgte dem Motto:" Jugend soll durch Jugend geführt werden". Die jüngsten die über andere zu befehlen hatten, waren gerade mal 12 oder 13 Jahre alt. Sie leiteten die Pimpfe als Jugendführer. Die meisten Führer waren nur ca. 2-6 Jahre älter als deren Untergebenen. Das Ziel der HJ war es, die Jugend daran zu gewöhnen, dass immer mindestens einer über einen steht. Oft jedoch verstanden die Jugendlichen dieses falsch und benützten ihre Macht, um Schwächere zu demütigen ganz nach dem Motto:" Wer oben ist darf treten".
Um dem Führerproblem" ein Ende zu setzen wurde 1934 22 Führerschulen gebildet und eine Laufbahn und Ausbildungsverordnung für die Führer der HJ bestimmt.

Der Dienst in der HJ begann mit dem Verlassen der Vorschule mit 10Jahren. Bevor man aufgenommen wurde, musste man eine sogenannte "Pimpfen-Probe" und eine ärztliche Untersuchung, ähnlich einer Musterung beim Militär, über sich ergehen lassen. Hatte man alles überstanden, folgte einmal die Woche der Heimatabend. Vorbei war es mit den schönen Versprechungen von Indianer-Leben, sportliche Übungen in Verbindung mit militärischen Drill und weltanschaulicher Unterricht( Buch Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.60-2.Absatz) bestimmt ab nun an das Leben der Kinder. Es wurde nach einem Lehrplan gelehrt, ähnlich dem in der Schule. Der Heimabend diente einzig und allein der nationalistischen Schulung. Dieses spaltete sich in drei Themenbereiche: Rassenlehre und Bevölkerungspolitik, deutsche Geschichte und politische Auslandskunde. Die "Herrenrasse" und die Judenpolitik stand im Vordergrund, Zeitgeschichtlich befasste man sich mit der Biografie von Hitler und der Geschichte der NSDAP. In Auslandskunde wurde vor allem über die faschistischen Bundesgenossen geredet und über die verschwörerischen Nachbarländer. Weiterhin wurden bei den Treffen nationalistische Lieder gelernt und immer wieder gesungen.
Aus einem Liederbuch der HJ
..." Und sollten wir nicht siegreich sein,
so lebt denn wohl ihr deutschen Eichen.
Vom Feind, da wollen wir nicht weichen.
Um deutsch Ehren kämpfen wir,
für Adolf Hitler sterben wir."

Die letzte Strophe dieses Liedes ist ziemlich hart aber ernst zu nehmen, denn erschreckende Zahlen zeigen die Todesfälle in der HJ(bis 1939) :
Tod durch Ertrinken-139 Kinder
Tod durch Verkehrsunfälle-257 Kinder
Tod durch Sportunfälle-43 Kinder
Tod durch Erkältung-35 Kinder
Tod durch eine Schusswaffe-27 Kinder
Tod beim Geländespiel-14 Kinder


Jedoch viel bedeutender als der Unterricht war die körperliche Ertüchtigung in der HJ (hierzu buch Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.56-1.Absatz). Wie Hitler einmal sagte:" Unsere Jugend soll flink sein wie ein Wolf, hart wie Krupp-Stahl und zäh wie Leder!" Die sportliche Ertüchtigungen lagen dem Prinzip des Wettkampfes zu Grunde. Man sollte und musste ständig und überall um seinen Rang kämpfen. Ab 1935 wurden jedes Jahr Reichssportwettkämpfe Veranstaltet. Sogenannte Leistungsabzeichen sollten zusätzlich dem Ansporn dienen, konnten aber nur verdient werden, wenn man auch eine Prüfung im weltanschaulichen Bereich bestand ( Buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.26-mittlerer Abschnitt und S.57-oben).
Neben dem Sport fanden noch Ordnungsübungen und stundenlanges Exerzieren statt (Buch Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.57-1.Absatz). Hierzu ein kurzer Zeugenbericht:

Wenn ich mich an meine Dienstzeit im Jungvolk von 1940 bis 1943 erinnere, denke ich vor allem an das stundenlange Exerzieren. Jeden Samstag marschierte das Fähnlein gleich nach dem Antreten in den Park. Auf einer großen Wiese begann dann der " Ordnungsdienst": Antreten in Linie, in Marschkolonne zur Reihe und wieder zurück, dazwischen " zur Auflockerung" die Kommandos " Bis zum Horizont, marsch, marsch!" und " Volle Deckung"! Noch heute habe ich die Befehlsprache mit ihren Feinheiten- wie Unterscheidung von Ankündigungskommando " Die Augen-" und Ausführungskommando " links!" im Gedächtnis. Geübt wurde auch das richtige Grüßen, hin und wieder auch Parademarsch mit " Blickwendung" und Übergang von " Stampfschritt" zum " Stechschritt". Ein zwölfjähriger Pimpf hat vermutlich damals mehr Stunden mit der Formalausbildung verbracht, als heute für die Grundausbildung der Wehrpflichtigen in der Bundeswehr vorgesehen ist. 
War der Ordnungsdienst nach einer bis anderthalb Stunden vorbei oder das Wetter wirklich einmal so schlecht, ging es in eine naheliegende Schule. Dort wurde vor allem Lieder eingeübt, etwa zur Hälfte Soldatenlieder. Knapp die andere Hälfte stammte aus dem speziell nationalsozialistischen " Liedgut"!!!!! 



Weiterhin sollten auch noch Übungen in Leichtathletik, im Nahkampf und im Mannschaftssport stattfinden, die jedoch oft an fehlenden Einrichtungen scheiterten. 
Die Vormilitärische Ausbildung folgte im Geländespiel und ab 1937 an der Schusswaffe. Hierbei schossen die Pimpfe mit Luftgewehren und die Hitlerjungen mit waffenpflichtigen Kleinkalibergewehren. Es konnten beim Dienst an der Waffe sogenannte Leistungsabzeichen ( siehe auch oben) errungen werden, wenn man bestimmte Punkte beim schießen auf Ringe erreichte.
Pimpfe sollten aus 8m Abstand mit nur 5 Schuss mindestens 20 von 60 möglichen Punkten erreichen. Die größeren sollten aus der Entfernung von 50m mit 10 Schuss eine Mindestzahl erreichen.
Wie begeistert die Jungen ihren Dienst an der Waffe leisten, zeigt eine Auswertung aus der hervorgeht, dass am Anfang des Krieges aus 15000 eigenen HJ-Gewehren ca.7 Millionen Schüsse abgegeben wurden. Der HJ-Streifendienst sorgte vor und nach den Übungen an der Waffe für Ordnung. Die Mitglieder dieses Dienstes gingen später in die SS oder die Gestapo über.
Die einzige Abwechslung vom "Kriegspielen" gab es bei zugenannten Jugendfilmstunden oder bei Treffen mit Freunden. Selbst die Fahrten in ein Lager hatten nur die Aufgabe die Jungen national zu schulen und ihnen militärischen Drill beizubringen (siehe dazu Buch Jugend im Dritten Reich, S.57-mitte des unteren Abschnittes "Tagesablauf im Lager").Im August 1940 wurde Baldur von Schirach von Arthur Axman als Reichsjugendführer abgelöst (Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S. 38-unten).


Der Einfluss von Elternhaus, Schule und Arbeitsplatz auf die Jugendlichen

Das Elternhaus, wie es Schirach einmal ausdrückte, ist die kleinste Einheit im Volksganzen, dabei jedoch die bedeutungsvollste. Dieses traf aber natürlich nur dann zu, wenn die Eltern der Kinder den Nationalsozialismus bejahten oder ihn zumindest tolerierten. Eine Befragung von ehemaligen Angehörigen der HJ über die Situation im Elternhaus ergab, dass ca.1/3 der Eltern für den Nationalsozialismus waren, 40% standen ihm soweit wie es möglich war neutral gegenüber und ca.1/4 lehnten ihn ab. So blieb einen Grossteil der Jugendlichen ein Konflikt zu Hause erspart.
Lehnten Eltern den Nationalsozialismus ab, konnte dieses viele Gründe haben: Konservative Väter wollten einfach nicht verstehen, dass das Wort eines Fähnleinführers (ca.16-18 Jahre alt) mehr Wert sein sollte als sein eigenes. Ebenso christliche Eltern dessen Glaube im Konflikt mit dem Nationalsozialismus stand, waren der Arbeit in der HJ negativ gesotten. In solchen Fällen entfremdeten sich die Familie und jeder folgte seinen Glauben. 
Hierzu einer kurzer Bericht eines betreffenden Vaters von 1936:
"Der Junge ist schon ganz entfremdet von uns. Ich als alter Frontsoldat bin gegen jeden Krieg und dieser Junge schwärmt nur noch vom Krieg. Es ist grausam, manchmal empfinde ich, als ob mein Junge der Spion der Familie wäre. Ich kann in seiner Gegenwart meiner Frau kaum erzählen, was ich denke."
Etwas später drohte den Eltern, die den Kinder durch ihre Ablehnung den Eintritt in die HJ verboten haben, der Verlust des Arbeitsplatzes oder wenn sie öffentlich gegen Hitler Parole machten, der Entzug des Sorgerechtes durch das Vormundschaftsgericht (Buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.49-unten).

Schule: Die noch nicht schulpflichtigen Kinder wurden in Kindertagesstätten betreut, die die Nationalsozialistische Wohlfahrt im Laufe der Zeit übernahm und die Kinder langsam mit den Nationalsozialismus vertraut machte. Die 6-10 jährigen sollten in einer Organisation erfasst werden, daran scheitere die HJ jedoch. Die Erziehung der Kinder wurde trotzdem gründlich von Hitler geprägt. Es wurden z.B. alle Märchen die im Kindergarten erzählt wurden, auf ihre weltanschauliche Tauglichkeit geprüft ( Hat z.B. das Märchen "Das tapfere Schneiderlein " typische jüdische Charakterzüge?). 
Die Ziele der Schule sollten nach Hitlers Meinung darauf hinauslaufen: " dass der junge Mensch beim Verlassen seiner Schule dieses nicht als halber Pazifist, halber Demokrat, nein sondern als ganzer Deutscher tut."
In den Schulen gab es eine Dreiteilung. Zuerst besuchte alle Kinder gleich vier Jahre lang die Volksschule. Diese konnte man dann noch weiter vier Jahre besuchen oder auf eine Mittelsschule wechseln, die sechs Jahre dauerte. Es gab zusätzlich noch die Möglichkeit eine höhere Schule zu besuchen, die acht Jahre dauerte und dann ein Studium ermöglichte.
Später führte Hitler noch die Hauptschule ein, auf die besonders begabte Volksschüler wechseln konnten, um sich in dieser Schule auf einen handwerklichen Beruf vorzubereiten. Weiter gründete Hitler Eliteschulen, nationalpolitische Erziehungsanstalten und eine NSD- Oberschule. Nach dem dritten oder vierten Schuljahr konnte man eine dieser Schulen besuchen, für die man aber ein Schulgeld bezahlen musste, dass sich nach dem Einkommen der Eltern richtete. Jedoch wurde nicht nur ein Schulgeld von den Jugendlichen verlangt, sondern auch ein Nachweis für eine Mitgliedschaft in der HJ und ein Aufnahmetest. Diese Schulen waren meistens Internate und richteten sich fast ausschließlich auf die nationalsozialistische Erziehung der Kinder mit militärischen Drill. 
Weiter führte Hitler eine Partei Universität ein und höhere Schulen der NSDAP, die auf die Parteikarriere vorbereiten sollten.
Zurück zu " dem normalen Unterricht" an den Regelschulen. Jede Unterrichtsstunde begann mit dem Hitler-Gruß der Schüler und des Lehrers. Schon am ersten Schultag erhielten die ABC-Schüler eine Fibel, die Schritt für Schritt auf den Eintritt in das Jungvolk vorbereitet aber auch Anfänge der Rassenlehre enthielt. Hierfür gibt es viele Beispiele, z.B. im Matheunterricht: Was ist 2+3 ? Antwortet jemand falsch und sagt z.B."2+3=6" , sagt der Lehrer:" Das ist Falsch, so rechnen nur die Juden, bei den Deutschen ist 2+3=5!!!"
Im Biologie Unterricht(in den älteren Klassen) wird vor allem über die Blutreinheit gesprochen und über die Erkennung der Rassenzugehörigkeit anhand eines Schädels (siehe im Buch: Schule im Dritten Reich -Erziehung zum Tod? von dtv für Zeitgeschichte, S.24-unterer Absatz und S.246 ff -Unterrichtsfach Biologie).
In Deutsch befasste man sich nur mit Werken von HJ-Autoren und schrieb Aufsätze über Themen wie :" Warum brauchen wir ein Reichsheer?" oder "Warum bin ich in der HJ?" (Buch: Schule im Dritten Reich - Erziehung zum Tod? Von dtv für Zeitgeschichte, S.203ff -Unterrichtsfach Deutsch). 
Jedoch vor allem die Sportnote konnte über die Aufnahme in eine höhere Schule entscheiden und tauchte als erste Note auf dem Zeugnis auf. In der Woche hatten die Schüler fünf mal Sport und nachmittags noch zwei "Spielstunden".
Dieses ganze Schulsystem konnte jedoch nur funktionieren, wenn die Lehrer mitspielten. Durch das "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" wurden die ersten unliebsamen Lehrer durch "Arierparagraphen" beseitigt. Um überhaupt eingestellt oder befordert zu werden , musste man Mitglied im NS-Lehrerbund sein. Schon im Jahre 1937 umfasste er fast 97% aller Lehrer. Viele dieser Lehrer schulten den Stoff nicht etwa, weil sie daran glaubten, sondern weil es von ihnen verlangt wurde (siehe dazu: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.53- ende 1.Absatz). 

In den Schulen wurde oft nur gelernt, was die Kinder schon von den Heimabenden kannten. Die meisten Jugendlichen traten nach der Schule ins Berufsleben über. Nur ca. 20% gingen auf weiterführende Schulen. Es gab in Deutschland jedoch einfach zu wenig Arbeitsplätze für alle Jugendlichen, es fehlten ca. 70.000 Plätze um alle unterzubringen. Die Vermittlung für einen Ausbildungsplatz übernahm das Arbeitsamt. Dabei zählten der individuelle Wunsch nicht immer, sondern das "Wohl der Nation". So konnte es passieren, dass ein Lehrling bei der Zeitung seinen Ausbildungsplatz verlor, da man der Meinung war Schuster oder Tischler passe besser zu ihm.
Positiv war jedoch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ab dem 1.Januar 1939, die mit "dem Gesetz zur Kinderarbeit und Arbeitszeit" in Kraft trat. Die wöchentliche Arbeitszeit der Jugendlichen sollte nicht langer als 48 Stunden sein( Berufsschule eingeschlossen) und ihn sollte ein Mindesturlaub von 15 bzw. 12 Tagen zustehen. Außerdem gab es ein Beschäftigungsverbot Samstags nach 14 Uhr, da die Lehrlinge ihren Dienst in der HJ nicht vernachlässigen sollten. 
Jedoch wurde bei Kriegswichtigen Arbeiten von diesen Regeln abgesehen und die Dienstzeit je nach belieben geändert. Im Krieg wurden die Arbeiten der Betriebe von der deutschen Arbeiterfront überwacht. In dieser Zeit kam es oft zu Konflikten zwischen Lehrlingen, die die Arbeit niederlegen wollten und sozialistisch geprägten Arbeitern. Um Streit zu verhindern wurden sportliche " Reichsberufswettkämpfe" veranstaltet, um beide Seiten zusammen zu führen und die Kämpfe nur im sportlichen Sinne zu kämpfen.

Gegen Ende des Krieges stürzte fast das gesamte Schul- und Ausbildungssystem zusammen, da viele Kinder zum Einsatz an die Front geschickt wurden (Buch: Schule im Dritten Reich-Erziehung zum Tod? von dtv für Zeitgeschichte, S.40ff-Absatz unten).

Die Jugend im Krieg

Am 1.September 1939 begann nun das, wo drauf die Jugend solange vorbereitet wurde- " Der Krieg"!!!
Hitler startete eine riesige Propaganda, um die Jugend vom Krieg zu überzeugen und schickte Frontsoldaten in die HJ-Stunde, um über das Leben an der Front zu berichten. Diese versuchten die Jugendlichen, die fast noch Kinder waren, zu überzeugen, dass sie ihren Teil zur "Verteidigung des Vaterlandes" leisten mussten. Ab da hatten die HJ-Mitglieder eine Menge zu tun. Sie leisteten Kurierdienste, stellten Lebensmittelkarten und halfen als Briefträger aus. Als Kriegsehrendienst holten die Jugendlichen für die Soldatenfrauen und alten Menschen Kohle aus dem Keller, arbeiteten bei ihnen im Garten, nahmen kleine Reparaturen vor und erledigten Behördengänge. Die Arbeit sollte den Jugendlichen das Gefühl geben, einen wichtigen Betrag am Krieg zu leisten (Buch: Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.38-mitte). 
Neben Schule/Arbeit und der Jugenddienstpflicht wurden die Jugendlichen zu Arbeiten für den Staat herangezogen, die mehrere Tage oder Wochen dauern konnten. Diese "Zusatzarbeit" wurde durch ein Gesetz vom 22. September 1939 geregelt. So sollten z.B. 700.000 Jugendlichen bei der "Hackfruchternte" (Dauer 3 Monate ) durchschnittlich 10 Tage arbeiten. Ab April 1942 nannte man diese Dienste :" Kriegseinsatz der Jugend zur Sicherung der Ernährung des deutschen Volkes". Für Jungen ab der 9.Klasse und Mädchen ab der 11.Klasse bedeutete dieses manchmal Landarbeiten von mehreren Wochen. Für Volksschüler ab dem 10.Lebensjahr kamen kurzfristige örtliche Arbeiten, die nicht länger als 3.Tage dauern sollten, zu ihrer Schulzeit dazu. Die Schule fiel in manchen Orten sogar ganz aus, weil die Lehrer einberufen oder die Schulgebäude umfunktioniert wurden. 
Die 15-17 Jährigen mussten ab dem 15.10.1939 eine Kriegsausbildung im Schieß und Geländedienst absolvieren und an den Wochenenden Unterricht in theoretischen und praktischen Fähigkeiten über sich ergehen lassen. Am Ende stand der Erwerb eines Kriegsausbildungsscheines.
Gebildete Sonderformationen erhielten zusätzlichen Dienst in technischen Dingen, um allmählich die Arbeiter die zur Front geschickt wurden sind zu ersetzen. Durch die ganze zusätzliche Arbeit der Hitlerjungen sollte vor allem verhindert werden, dass sie sich den Gegnern anschlossen. Es suchten nämlich immer mehr Jugendliche die Wege in die versteckte oder offene Opposition ( Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S. 41-unten). Es waren jedoch nur wenig der alten HJ-Jugend, die sich gegen Hitler stark machten. Zu ihnen gehören z.B. "die Geschwister Scholl", "die Swing-Jugend", die von der Kirche und der Religion stark geprägt waren und "die Edelweißpiraten", die ihre Freizeit nach den eigenen Wünschen gestalten wollte und keine Lust mehr auf militärischen Drill hatten.
Ins Ausland emigrierte Parteien (z.B. die linke KJVD oder die SAJ) behielten heimlich ihre Jugendorganisationen und nahmen auch früh geläuterte HJ-Mitglieder auf. Erwischte man einen Jugendleiter dieser Organisationen, wurden diese meistens gehängt oder erschossen, um andere zu warnen und die Macht Hitlers zu präsentieren.
Aber wie gesagt, es war nur eine Minderheit, die den offenen Kampf suchte.
Die Jugendlichen zeigten ihren Unmut auf ihre Art und Weise. Sie hatten keine Lust mehr auf die harte Arbeit und die ständige Doppelbelastung. Einige von ihnen fingen an die Arbeit/Schule zu schwänzen und kleine Einbrüche zu begehen ( Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.238-2.Absatz oben). Warum sollen sie hart Arbeiten, wenn man auch leichter an Geld kommt? Hitler versuchte das Problem mit der "Verordnung zum Schutz der Jugend" zu regeln, die er am 9.März 1940 einführte (Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.239-1.Absatz oben). Nach dieser Verordnung durften Jugendliche unter 18.Jahren sich nach Einbruch der Dunkelheit sich nicht mehr auf den Strassen und Plätzen aufhalten. Weiterhin durften Minderjährige nach 21Uhr keine Kinovorstellungen oder Lokale besuchen und Jugendliche unter 16Jahren in der Öffentlichkeit nicht rauchen oder trinken.

Jugendliche die es nicht gewagt haben sich abzuwenden, löschten Nacht für Nacht Feuer und räumten Trümmer weck, auch mit der Gefahr von herunter stürzende Teilen und sogenannten Blindgängern getroffen zu werden. Diese Gefahr gingen sie jedoch ein und gaben für Adolf Hitler und ihren Vaterland alles was man von ihnen verlangte.

1940 begann man dann mit der "Kinderlandverschickung" (siehe Buch Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.39-3.Absatz). Dabei wurden Kinder unter 10.Jahren in Pflegefamilien untergebracht, die älteren Kinder in Schullandheime, Kinderheime u.s.w. . Meistens stammten die Kinder aus Luftkampf gefährdeten Gebieten und kamen klassen- und schulweiße in Ostbayern, Brandenburg, Österreich und in vielen andern Orten an. Bis zum Kriegsende sollten ca.2,5 Millionen Kinder und Jugendliche an der "Kinderlandesverschickung" teilgenommen haben. Die Verschickung war freiwillig, jedoch wurde auf die Eltern der betreffenden Kinder ein großer Druck ausgeübt. Man erzählte ihnen, dass sie sich diese Kinderverschickung als ein großes "Indianerspiel" vorstellen sollten, in dem die Kinder ein Teil einer großen Gemeinschaft waren. Doch leider hatten die Einrichtungen ganz andere Ziele: sie sollten die Kinder von Anfang politisch erziehen (Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S.54ff-unterer Absatz).
Ab 1943 wurde damit begonnen die Schulen für Kinder die unter 14Jahren waren zu schließen. Somit mussten die Eltern ihre Kinder in ein KLV-Lager schicken, um sich der Schulpflicht nicht zu entziehen. Machten sie dieses nicht, wurden Zwangsmaßnahmen eingeleitet.
Der einzige Vorteil für die Kinder in einem solchen Lager, war die bessere Versorgung mit Lebensmitteln. Oft fehlte es den Eltern am Nötigsten und dann waren sie doch ganz froh, dass ihre Kinder in den KLV-Lagern waren. 
Mit dem Krieg wurden die Jugendlichen verstärkt in der Rüstungsindustrie eingesetzt, wo sie harte und schwere Arbeiten verrichten mussten. Ab dem Januar 1943 sollten dann die Abschlussklassen der Mittelschulen und die 6.und 7. Klassen der Oberschulen geschlossen in "Flakstellung" in der Nähe der Schule arbeiten. Dadurch wurde der Unterricht erheblich behindert.
Ab Mitte Februar 1943 sollten vor allem die Kinder der HJ als Luftwaffenhelfer und Marinehelfer dem Land "dienen" (siehe Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S. 41-1.Absatz). 100 Jungen sollten ca. 70 Soldaten an der Front ersetzen. Es waren meist die Jungen betroffen, die in den Jahren 1926/27 geboren wurden. Für ihre gefährliche Arbeit erhielten sie nur rund 50 Pfennig, was nur ein halben Soldatenlohn war. Sie wohnten in Baracken, hatten zweimal 14 Tage Urlaub im Jahr und durften ihre Eltern einmal in der Woche besuchen. 
Später wurden noch weitere Jungen der HJ und sogar die Mädchen des BDM für weitere Arbeiten herangezogen. Sie arbeiteten an den Fernsprechanlagen, Flugmeldern, Funk-Maß und Kommandogeräten oder berechneten die Flugbahn von Geschossen feindlichen Flugzeugen und gaben sie weiter.
Die gefährlichsten Aufgaben waren jedoch die Verteilung von scharfer Munition, den Nachthimmel mit Scheinwerfern abzusuchen (dabei ergab man ein gutes Ziel für die Gegner) und das nachladen von Gewehren. Die Zahl der gefallenen Kinder die diese Arbeiten verrichtet haben ist leider nicht bekannt (Buch: Schule im Dritten Reich-Erziehung zum Tod? von dtv für Zeitgeschichte, S.40-2.Absatz oben).
Bekannt ist nur, dass die Kinder bevor sie diese Aufgaben übernehmen konnten, ab 1942 eine vierwöchige Grundausbildung bestehen mussten. 
Ab dem 25. September gab es dann den Aufruf zum " deutschen Volksstrom". Alle Männer, die Arbeitspflichtig waren( alle zwischen16 und 60 Jahren), sollten ihr Vaterland verteidigen.
Die Jüngsten die sich auf diesen Aufruf meldeten, waren gerade einmal 15 Jahre alt, einige Zeugen sprechen sogar von 13 oder 14 jährigen Jungen. Im Ausland wurden diese Jungen nur lachhaft "die Babydivision" genannt. Ihre Ausbildung erfolgte an alten Gewehren und Panzerfäusten und im Krieg sollten sie dann mit der neuen Munition umgehen können. Dieses gelang vielen nicht und hatte zur Folge, dass viele Kinder der "Babydivision" starben. Den Jugendlichen wurde grenzenloser Hass gegenüber der feindlichen Armeen eingebläut. Hitler verwendete sie für Sabotageakte gegenüber der Feinde. Von der Härte dieser Kinder abgeschreckt, griffen die Alliierten später bei Näherungsversuchen von Kindern hart durch, obwohl nur sehr wenige Kinder wirklich einen Befehl erhalten haben. 

Zu den letzten Kriegsopfern zählten viele Jugendliche, die durch Racheakte der Polen und Tschechen oder durch den Hunger auf der Flucht starben. Etwa ein Fünftel der 1,6 Millionen Heimatvertriebenen waren Kinder die Zwischen 1932 und 1944 geboren wurden. An ihnen wurde nun vergolten, was der Nationalsozialismus in den 12 Jahren seiner Terrorherrschaft aus weltanschaulichen Gründen den Menschen angetan hat. 

Anhang:
Große Jugendverbände gegen Ende der Weimarer Republik:
Sportjugendverbände ca.2000000
Katholische Jugendverbände ca.1000000
Evangelische Jugendverbände ca. 600000
Gewerkschaftsjugend ca. 400000
Sozialistische Arbeiterjugend ca. 90000
Kommunistischer Jugendverband ca. 55000


Mitgliederentwicklung der HJ (Jugend im Dritten Reich von Arno Klönne, S. 34-unten)
Jahr HJ-Mitglieder davon BDM/JM

Ende 1932 107956 24000
Ende 1933 2300000  593000
Ende 1934 3577000  1334000
Ende 1935 3900000  1616000
Ende 1936 5400000  2485000
Ende 1937 5800000  2759000
Ende 1938 7000000  3304000
Ende 1939 8700000  3426000




Schülerergebnis: Referat im Schuljahr 2000/2001 am Schulzentrum Carl von Ossietzky, Bremerhaven

GM (digitale Edition) für psm-data