| Unterrichtsmaterialien |
| 20. Jahrh. | Deutschland | Drittes Reich | [P|S|M] |
Übersicht zur Geschichte der NSDAP in den 1920er Jahren
|
1. Phase: Konsolidierung der Partei
|
September 1919 |
Eintritt Hitlers in die Hitlers von Anton Drechseler
gegründete DAP |
| 24.
Februar 1920 |
DAP wird zur NSDAP Parteiprogramm wird in München verkündet |
| Juli 1921 |
Hitler tritt kurzfristig aus der Partei aus, um seine
politischen Ziele durchzusetzen |
| |
Wiedereintritt: Hitler Vorsitzender der
NSDAP Reste der innerparteilichen Demokratie nun beseitigt Ausrichtung
nach Führerprinzip |
2. Phase: Konsolidierung
der Rechten und Putsch(versuch)
| 1921 - 1923 |
Zusammenschlüsse
rechtsradikaler Gruppen |
| |
Pläne, nach
dem Vorbild Mussolinis, mit Gewalt, die politische Macht zu erringen =>
Marsch auf Rom = Marsch auf Berlin |
| 8./9.
November 1923 |
Versuch
eines gewaltsamen Umsturzes und Putschversuch in Bayern scheitern |
| 1924 |
1 Jahr
Festungshaft in Landsberg => "Mein Kampf" entsteht (1. Band) |
| 1925 |
Neugründung
der NSDAP |
3. Phase: Legalitätskurs
(1925-1929)
| 1925-1929 |
Blütezeit
der Weimarer Republik lässt NSDAP in die Bedeutungslosigkeit absinken |
| |
Dennoch:
Parteiinterne Streitigkeiten über Strategien zur Wählergewinnung
(Ursache: Differenzen auch vorher vorhanden, treten durch Legalitätskurs
jedoch mehr in den Vordergrund |
| |

|
 |
| 1926-1928 |
Zielgruppe:
Mittelstand (Kleinbürgertum & Bauern) Schwerpunkt eher Süddeutschland |
Zielgruppe:
Arbeiter Schwerpunkt eher Norddeutschland |
| |
Hitler |
=>
Parteilinke |
| |
INNERPARTEILICHE
KRISE |
4. Phase: Der Weg an die
Macht (1929-1933)
| 1929 |
Anti-Young-Plan-Kampagne
bringt neuen Zulauf |
| |
Weltwirtschaftskrise
& Deflationspolitik Brüning |
| 14.
September 1930 |
"Erdrutschwahlen"
=> NSDAP erhält 18,3 % der Wählerstimmen und wird zweitstärkste
Partei (!) im Reichstag |
| Oktober 1930 |
SPD
toleriert Brünings Notverordnungen um eigenen Machtzerfall und
weiteren Aufstieg der NSDAP zu verhindern |
| |
Mit
Ernennung Franz von Papens zum Reichskanzler beendet SPD wegen
autoritärer Verfassungspläne Papens die Tolerierung
der Notverordnungspolitik
|
| |

|
| |
Neuwahlen
vom 31. Juli 1932 machen NSDAP zur stärksten Fraktion (37,3 %) =>
NSDAP darf nun mit Göring den Reichstagspräsidenten stellen |
| |
Hitler nimmt
sofort Zusage zurück, Papens Regierung (wie vormals die Regierung
Brüning durch SPD) zu tolerieren! |
| |
Franz von
Papen löst daraufhin Reichstag auf => wieder Neuwahlen |
| |

|
| |
Reichstagswahlen
vom 6. November 1932 bringen 31,1 % und somit leichte Verluste für NSDAP |
| |
Auch neuer
Reichstag wird Franz von Papen nicht tolerien => Rücktritt der
Regierung Papen |
| |
Nach
kurzer Kanzlerschaft General von Schleiers erfolgt im Januar 1933 die
Regierungsübertragung auf Hitler => im Zuge der sogenannten
"Machtergreifung" erfolgen am 5.3.1933 Neuwahlen, die der NSDAP
zusammen mit der DNVP die absolute Mehrheit im Reichstag bringen =>
"Ermächtigungsgesetz" vom 23.3.1933 => Parteiverbote im
Juni/Juli 1933 => NSPAP wird Staatspartei |
| | GM für psm-data |
|

|