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Frühe Neuzeit | Reformation

[P|S|M]

Multiple-Choise Test (Reformation, Religionskriege), Sekundarstufe I

Aufgabe 1)
Wie lautet die genaue Bezeichnung des Deutschen Reiches um 1500?
( ) Heiliges Römisches Reich Deutschland
( ) Heiliges Römisches deutsches Nationalreich
( ) Deutsche Nationen im Römischen Reich
( ) Heiliges Römisches Reich deutscher Nationen


Aufgabe 2)
Welche Aussagen beschreiben die Politik Maximilians I. richtig?
( ) Er versuchte eine Reichsreform.
( ) Er verkündete einen ewigen Landfrieden.
( ) Er war entschieden gegen das Söldnertum.
( ) Er war zu machtlos, um eine Reichsreform durchzusetzen.
( ) Er zitierte Luther 1521 zum Wormser Reichstag, um ihn anzuhören.


Aufgabe 3)
( ) Im 15. Jahrhundert gab es kaum noch Missstände in der Kirche.
( ) Manche Päpste waren so sparsam, dass sich die weltlichen Fürsten keine Kriege mehr leisten konnten.
( ) Der niedere Klerus war oftmals arm und ungebildet.
( ) Der Aberglaube breitete sich im Volk aus.
( ) Die Forderung nach einer Erneuerung der Kirche wurde immer lauter.
( ) 1517 schrieb der Papst einen besonderen Ablass aus.


Aufgabe 4)
( ) Luther veröffentliche 95 Thesen in deutscher Sprache.
( ) Eine Disputation ist ein Streitgespräch.
( ) Luther wollte über den Sinn und Zweck der Ablässe mit anderen Gelehrten diskutieren.
( ) Durch Flugblätter wurden Luthers Thesen rasch verbreitet.
( ) Luthers Erkenntnis war, dass weder gute Werke noch die Beichte ein ruhiges Gewissen vermitteln konnte, sondern nur der Glaube.
( ) Luther übersetzte die Bibel aus dem Lateinischen ins Deutsche, damit alle Menschen darin lesen konnten.


Aufgabe 5)
( ) Luther wurde nach Rom gerufen, um sich dort zu verantworten.
( ) Luther war nur zum Widerruf seiner Thesen bereit, wenn man ihn aus der Bibel widerlegen würde.
( ) Luther beteuerte - trotz seiner neuen Überzeug – stets die Vorherrschaft des Papstes und der großen Kirchenversammlungen (Konzilien) in Glaubensfragen.
( ) Luther wagte den offenen Bruch mit der offiziellen Kirche.


Aufgabe 6) Kreuze an, welche Aussagen die zeitlichen Rahmenbedingungen um 1500 korrekt beschreiben:
( ) Unaufhaltsamer Aufstieg des Bürgertums beginnt.
( ) Konstantinopel fällt in die Hände des Osmanischen Reiches
( ) Türken besetzen Wien
( ) Fernhandelswege nach Asien werden von den Spaniern offengehalten.
( ) Humanismus und Renaissance florieren.


Aufgabe 7)
( ) Kurfürst Friedrich der Weise ließ Luther ergreifen und auf der Wartburg verbergen.
( ) Als Junker Jörg reiste Luther unerkannt durch die Lande.
( ) Luther übersetzte die Bibel in ein gut verständliches Deutsch.
( ) Aus Luthers deutscher Bibelübersetzung entstand im Prinzip das Hochdeutsche.
( ) Luther übersetzte die Bibel auch in weitere Dialekte.


Aufgabe 8)
( ) Luther war froh, dass sich aus seiner Lehre wiederum neue Lehren entwickelten..
( ) Luthers Schrift, „Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“ wurde zuweilen (und mit bösen Folgen) missverstanden.
( ) Luther unterstützte lediglich die religiösen Eiferer in Wittenberg.
( ) Luther lehnte die meisten Sakramente ab, begrüßte aber die Taufe der Erwachsenen als besonderen Weg zu Heilung des Menschen.


Aufgabe 9)
( ) Die Bauern hatten um 1520 keinen Mut, sich der willkürlichen Herrschaft der Grundherren zu widersetzen.
( ) Aufstandsversuche wurden sofort unterdrückt. Es kam zu keinem nachhaltigen Aufstand.
( ) Erste Aufstände gab es um 1517 – dem Jahr des Thesenanschlags.
( ) Was Luther über religiöse Dinge sagte, das verstanden die Bauern politisch.


Aufgabe 10)
( ) Karl V. war in Personalunion deutscher und portugiesischer Herrscher.
( ) Er wurde in Gent geboren.
( ) Er herrschte über ein Reich, in dem die Sonne nie unterging.
( ) Er sah durch die Reformation sein Reich bedroht und versuchte das Auseinanderbrechen zu verhindern.
( ) Seine Eltern waren Philipp der Schöne und Johanna die Wahnsinnige.
( ) Seine ärgsten Widersache im Reich waren die reichen Fugger.


Aufgabe 11)
( ) 1555 wurde in Aachen ein Religionsfrieden beschlossen.
( ) Der geistliche Vorbehalt besagt, dass ein geistlicher Fürst, der zum Luthertum übertritt, seinen Kirchenbesitz ebenfalls behalten darf.
( ) In Reichsstädten durften beide Bekenntnisse - laut Religionsfrieden – nebeneinander bestehen.
( ) Der Kaiser musste 1555 sein Scheitern erkennen. Er dankt im Folgejahr ab.


Aufgabe 12) ( ) Ulrich Zwingli versuchte in Österreich eine Kirchenreform durchzusetzen.
( ) In Genf wurde durch Johann Calvin quasi ein „Gottesstaat“ errichtet, der mit der Reformation rein gar nichts mehr zu tun hatte.
( ) Die Reformierten in Frankreich wurden Hugenotten genannte.
( ) Der Calvinismus hatte auch in Schottland Anhänger.


Aufgabe 13)
( ) Heinrich VIII. trug den Ehrentitel: Verteidiger der Reformation
( ) 1534 erklärte sich Heinrich zum Oberhaupt der neuen anglikanischen Kirche.
( ) Der Kultus der anglikanischen Kirche (Form des Gottesdienstes) unterscheidet sich kaum vom evangelischen aber deutlich vom katholischen Glauben.
( ) Die Tochter Heinrichs ließ Katholiken als Landesverräter verfolgen.
( ) Der Name der Tochter war Anne Boleyn.


Aufgabe 14)
( ) Ignatius von Loyola gründete den Orden der Franziskaner.
( ) Der Orden der Gesellschaft Jesu war militärisch organisiert; sein Ziel war die Umsetzung der Gegenreformation.
( ) Oberste Gebot der Mönche war die Prädestinationslehre.
( ) Das Konzil von Trient wurde vom Orden der Gesellschaft Jesu mitgeprägt; bekannter wurde der Orden unter dem Namen: _____________________________


Aufgabe 15)
( ) Die Niederlande – also die 17 Provinzen – führten seit dem 16. Jahrhundert einen Freiheitskampf gegen die englische Krone.
( ) Das Ruf „Holland in Not“ gehört in diese Zeit; die Holländer durchstachen nämlich ihre eigenen Deiche, um die Fremden zu vertreiben.
( ) Der Freiheitskampf dauerte ungefähr 80 Jahre. Er endete 1581.
( ) Die sieben nördlichen Provinzen schlossen sich in der Union zusammen.
( ) Aus den südlichen Provinzen entstand später Belgien.
( ) Der niederländische Krieg wurde in Westfalen beendet.


Aufgabe 16)
( ) In Frankreich kam es zu keinen Religionskriegen.
( ) Die Wortführer der Katholiken nannte man Guise.
( ) Die Hugenotten wurden seit 1598 toleriert. Das wurde im Vertrag von Nantes sogar vertraglich festgehalten.
( ) An der Spitze der religiösen Partien in Frankreich standen keine Adligen.


Aufgabe 17)
( ) Anfang des 17. Jahrhunderts hatte sich im Deutschen Reich der religiöse Gegensatz zugespitzt.
( ) Die Ursache des 30-jährige Krieges war der Prager Fenstersturz.
( ) Der Anlass war das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajevo.
( ) Der Kaiser erließ ein Edikt, das die Rekatholisierung aller protestanischen geistlichen Güter verfügte – das so genannte Restitutionsedikt.


Aufgabe 18)
( ) Die Bauern hatten unter dem Krieg an wenigsten zu leisten – die Söldner waren ja auf eine funktionierende Versorgung durch die Landwirte angewiesen.
( ) Besonders schrecklich war der Krieg für die Zivilbevölkerung in den Städten.
( ) Der Simplicissimus beschrieb die Grausamkeit des Krieges.
( ) Hauptgegner des Kaisers waren die Schweden und die Franzosen.
( ) Der Kaiser musste zeitweilig bei den vormals gegnerischen Türken Zuflucht suchen.
( ) Die Friedensverhandlungen wurden in Münster und Osnabrück geführt.
( ) Die Gesandten hatten Handlungsvollmacht; sie waren nicht weisungsgebunden.

Dr. Georg Mondwurf für psm-data