Chessbase Opening Encyclopaedia 2011 (DVD) - englischsprachig

Aus der PSM Redaktion, geschrieben von Heinz-Willi Jansen am 16.05.2011
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ChessBase GmbH, Hamburg; ISBN: 978𣛮66812475; Preis 99,90 Euro

F黵 diejenigen Schachspieler und Schachspielerinnen, die st鋘dig auf der Suche nach aktualisiertem Material sind, bietet die Hamburger Firma ChessBase GmbH auch im Jahr 2011 reichlich 凢utter. Thema der vorliegenden Rezension wird die im Titel genannte 凮pening Encyclopaedia oder auf gut deutsch das 凟r鰂fnungslexikon 2011 sein.
Nachdem ich bereits die Ausgaben 2008, 2009 und 2010 unter die Lupe nehmen durfte, gibt es bei Ausf黨rung und Konzept dieses lexikalischen Werkes auch im Jahr 2011 nichts wesentlich Anderes, was dem schachbegeisterten Spieler nicht schon die zur點kliegenden Versionen geboten h鋞ten. Wohlgemerkt: das soll 黚erhaupt nichts Schlechtes oder gar Kritik bedeuten, vielmehr geht es mir so 鋒nlich wie dem Autofahrer, der bereits seit Jahrzehnten ein bestimmtes Automodell immer wieder kauft, weil er mit dem Gebotenen mehr als zufrieden war. Lediglich kleinere Ver鋘derungen (auch Facelifting genannt) sind zu konstatieren, vielleicht hat der PKW auch kleinere technische Optimierungen erhalten. Diese Entwicklungsstrategie darf man auch der Er鰂fnungs-Enzyklop鋎ie unterstellen. 凙lles bleibt wie gewohnt --- und doch gibt es Retuschen im Detail, bzw. Erg鋘zungen. Die n鋍hsten Ausf黨rungen habe ich zur Vereinfachung meinen letztj鋒rigen Rezensionen entnommen und nur die nackten Zahlen angepasst, weil alles 躡rige uneingeschr鋘kt f黵 sich spricht:
Aktuell liegen 黚er 3,8 Millionen Partien, die alle mit dem betreffenden ECO-Code zum leichteren Auffinden der Er鰂fnungsvarianten versehen sind, auf der zweisprachig ausgerichteten Silberscheibe vor. Mehr als 80.000 Partiebeispiele sind fachlich kompetent kommentiert, zur noch besseren 躡ersichtlichkeit verf黦t die Software 黚er 4.900 frisch aktualisierte Er鰂fnungs黚ersichten, die somit auf dem neuesten Stand der Schachanalysen sind. Zus鋞zlich gibt es 580 spezielle Theoriedatenbanken, die den zahlreichen Chessbase-Magazinen entnommen sind. Hier finden sich interessante erg鋘zende Erkenntnisse von Spitzenspielern (Einleitungstexte und fundierte Kommentare / Analysen).
Anand, Avrukh, Krasenkow, Kritz, Kuzmin, Marin, Moskalenko, Postny, Ribli, Rogozenko und Stohl sind in der Ausgabe 2011 die versierten Welt- und Gro適eister, die sich in diese gigantische Datenbank mit ihrem Fachwissen eingebracht und somit zur au遝rgew鰄n琹ichen Qualit鋞 beigetragen haben. Zugriff auf alle Partien erh鋖t man mit dem von ChessBase bekannten 刧ro遝n Er鰂fnungsschl黶sel, der ebenso wie die Baumdarstellung aller Partien einen gl鋘zenden 躡erblick verschafft. Auch dieses Mal wurde der Chessbase 9 Reader beigepackt, jedoch k鰊nen alle Beispiele auch mit der Fritz-Software ab Version 11 oder mit ChessBase 11, bzw. der Light-Version ge鰂fnet und betrachtet werden. Die Installation der Software geschieht entweder automatisch nach dem Einlegen der DVD oder l鋝st sich sehr leicht per Hand durchf黨ren.
Systemanforderungen: Pentium Prozessor 300 MHz, 64 MB RAM, Windows ab 2000 bis Windows 7, DVD-ROM-Lauf瑆erk, Maus und Soundkarte.
Fazit: Auch in diesem Jahr kann ich die 凜hessbase Opening Encyclopaedia 2011 dem engagierten Schachfreund empfehlen, wenn er / sie einen kompletten 躡erblick 黚er alle Schacher鰂fnungen erhalten m鯿hte. Allerdings muss der Interessent wieder mit knapp 100 Euro in die Tasche greifen (sehr sch鰊, dass es in diesem Jahr keinerlei Preissteigerung gegeben hat). Letztlich bleibt nur die Frage offen, ob man denn jedes Jahr ein Update ben鰐igt. Daher kann ich zu dieser Problematik keine Entscheidungshilfe liefern, da der Blickwinkel je nach Person und Motivation (oder Geldbeutel) ein anderer sein kann.
Danke an ChessBase f黵 das kostenlose Rezensionsexemplar.

Heinz-Willi Jansen
(stellvertr. Schulleiter an der Kath. Hauptschule Stadtmitte in M鰊chengladbach)