Fritz Powerbook 2008

Aus der PSM Redaktion, geschrieben von Heinz-Willi Jansen am 05.01.2008
 Auf Amazon.de kaufenChessBase GmbH, Hamburg
ISBN: 978𣛮66810631; Preis 49,99 Euro

Bereits im letzten Jahr war mir verg鰊nt, das damals aktuelle Fritz Powerbook 2007 testen und rezensieren zu d黵fen. Deshalb war ich nat黵lich sehr interessiert, was sich im Vergleich zu jenem Produkt im neuen Fritz Powerbook 2008 ver鋘dert hat.
Halten wir als Erstes einmal fest, das sich der letztj鋒rig von mir zitierte Text auf der Verpackungsr點kseite 黚erhaupt nicht ver鋘dert hat, weshalb ich jetzt nur erneut wiederholen kann:
凬och mehr Power f黵 Fritz. Das Powerbook 2008 enth鋖t 黚er 18 Millionen Er鰂fnungsstellungen aus den 1 Million besten Turnierpartien. Zu jeder Stellung sind alle Z黦e gespeichert, die an dieser Stelle gespielt wurden, mit Erfolgsquote und Elo-Schnitt der Spieler. Das Fritz Powerbook 2008 repr鋝entiert damit den derzeitigen Stand der Er鰂fnungstheorie auf einer DVD-ROM! Und Ihr Fritz wird damit zum absoluten Theorie-Kenner, der Ihnen zu jeder Er鰂fnungsstellung Auskunft gibt. Entdecken Sie die erfolgsversprechendsten Varianten und 黚en Sie die Er鰂fnungen im Spiel gegen Fritz. Und das Sahneh鋟bchen auf der DVD: 1 Million Partien, die Basis des Powerbooks 2008 und zus鋞zlich enth鋖t die DVD ein kleines aber feines Spezialbuch aus den st鋜ksten Gro適eisterpartien der letzten hundert Jahre (900.000 Stellungen).
So weit so gut: immerhin wurde dreimal die Jahreszahl aktualisiert! Im Detail ver鋘dert hat sich aber die Anzahl der auf der DVD vorhandenen Partien:
2007 waren es 刵ur 1.267.762 Partien, 2008 sind es stolze 1.333.243! Im Spezialbuch stieg die Zahl der Beispiele von 69.682 auf 75.250 Partien.
Damit ist der Schachbegeisterte weiterhin in der Lage, seinem 凢ritz, aber auch sich selber noch mehr schachliches Know-how und Spielst鋜ke zu verleihen. Aus meiner Sicht gilt auch hier der Hinweis an Interessenten: Kopieren Sie die Datenbank auf die Festplatte, eventuell die st鋜ksten Partien der Gro適eister hinzu, das macht dann runde 2 GB an Daten, die auf Ihren Datentr鋑er 黚ertragen werden m黶sen. So bleibt das DVD-Laufwerk f黵 andere Zwecke frei und der Zugriff auf die Datenbank erfolgt wie bekannt schneller. Die beiden Datenbanken sind wie schon aus meiner zur點kliegenden Rezension bekannt wie Er鰂fnungsb點her zu handhaben, d. h. man bindet sie v鰈lig problemlos in Fritz ein. Wer die M鰃lichkeit der variablen Erg鋘zung der Er鰂fnungsb點her durch eigenes Partiematerial nutzen m鯿hte, wird auch bei der diesj鋒rigen Ausgabe nicht entt鋟scht, vorausgesetzt man denkt auch diesmal wieder daran, den Schreibschutz der kopierten Datenbanken aufzuheben, sollte er nicht automatisch schon beim Kopieren entfernt worden sein.
Leider muss ich noch einmal meine Einsch鋞zung aus 2007 wiederholen: Der / die ambitionierte Spieler/-in findet hier eine F黮le an Optionen zum Vergleich, zur Analyse und der tiefer gehenden Betrachtung aller verf黦baren Er鰂fnungen, die jemals gespielt und untersucht worden sind. Daher wird es jedem, der an der Verbesserung seines Spiels interessiert ist, eine Hilfe sein, analysierend zu vergleichen, was zum einen die Theorie der Schacher鰂fnungen ergibt, zum anderen gewinnt man aber auch Erkenntnisse dar黚er, welche Zugfolgen Gro適eister in ihrem eigenen Spiel gew鋒lt haben.
Nach wie vor gilt es mahnend die Fragestellung zu beachten: Tut sich der reine Hobbyschachspieler, der wirklich nur spielen will, mit diesen M鰃lichkeiten einen gro遝n Gefallen, wenngleich man vor lauter Analyse kaum noch zum Spielen kommt? F黵 Vereinsspieler oder dem zu H鰄erem Berufenen stellt sich diese Frage sicher nicht diese sehen das Spiel aber auch mit anderen Augen, unter ganz anderen Gesichtspunkten. Die Systemvoraussetzungen sind nahezu unver鋘dert geblieben:
- Pentium PC
- WinXP und Windows Vista
- 32 MB RAM
- DVD-Laufwerk
- Installiertes Programm Fritz 10/Fritz 11

Ich danke der Firma Chessbase, die die Software auch in diesem Jahr wieder kostenlos zur Verf黦ung gestellt hat und (noch eine Wiederholung aus 2007) kann dem ambitionierten Vereinsspieler oder Schachenthusiasten den Kauf der Er鰂fnungsdatenbank empfehlen. Jeder reine Freizeitspieler muss aber den Nutzen der Er鰂fnungsb點her f黵 sich selbst abw鋑en.

Heinz朩illi Jansen
(stellvertr. Schulleiter an der Kath. Hauptschule Stadtmitte in M鰊chengladbach)