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Sekundaerliteratur
20. Jahrh. | Deutschland | Weimarer Republik
[P|S|M]
Ron Antonczyk, Die Weltwirtschaftskrise von 1929 in den Unterweserorten

1. Das Ende der ‘Goldenen Zwanziger’

Für viele gelten bis heute die Jahre zwischen der Inflation von 1923 und der Weltwirtschaftskrise von 1929 als eine Zeit der wirtschaftlichen und politischen Entspannung und neugewonnener Lebenslust. Zudem löste der enorme Modernisierungsprozeß dieser Zeit vor allem aber auch eine schwere Existenzkrise bei vielen der Menschen aus, die noch ganz von den Traditionen des Kaiserreiches geprägt waren.

Nach der Inflation von 1923 befürchtete die amerikanische Finanzwelt, daß ein wirtschaftlicher Zusammenbruch Europas die Rückzahlung der Kriegskredite unmöglich machen würde und intervenierte dementsprechend: Der Bankier Dawes saß einer Konferenz vor, die im August die deutschen Reparationszahlungen erstmals an die tatsächliche Leistungsfähigkeit koppelte. Außerdem konnten ab sofort umfangreiche Kredite amerikanischer Banken an Regierungen, Kommunen und Unternehmen vergeben werden. Damit war es den deutschen Unternehmen möglich, sich Kapital für Investitionen in großem Still zu beschaffen. Diese Notwendigkeit der Kapitalanhäufung ließ außerdem die Macht der Großbanken wachsen und die Anzahl der Firmenzusammenschlüsse steigen, da ein Kapitalmarkt nach der Inflation praktisch nicht mehr existent war. "Amerikanisierung" war das Gebot der Stunde; man richtete u. a. Großraumbüros ein und orientierte sich an dem neuen Taylor-System.

Allerdings muß betont werden, daß die Modernisierung sich nur auf einen kleinen Teil der deutschen Volkswirtschaft ausdehnte. Das Gros des Sozialproduktes wurde weiterhin in mittelständischen Fabriken, familiengebundenen Betrieben und Landwirtschaften erstellt und weiterhin blieb Deutschland hauptsächlich ein Land der kleinen Städte und Dörfer. Der "moderne" Mensch der Großstadt, wie es der Fließbandarbeiter, die Sekretärin, der Intellektuelle etc. war, wurde kritisch beäugt und als typisches Ergebnis einer Großstadt und einer fortschreitenden Kapitalisierung gesehen und häufig negativ bewertet. Widerstand wurde in einem großen Teil der Bevölkerung deutlich: Arbeiter und Angestellte wehrten sich gegen das Diktat der Maschinen, Gewerkschaften gegen die neuerstarkten Unternehmen, Mittelständler gegen die Konzerne und den "amerikanischen" Kapitalismus, durch den sie sich in ihrer Selbständigkeit bedroht fühlten. Vor allem der bürgerliche Mittelstand war aufnahmefähig für den Kulturpessimismus der Rechtskonservativen, der eine Ablehnung alles "Westlichen" propagierte.

Von der wirtschaftlichen Entspannung in den späten 20ern bekamen die Unterweserorte nur bedingt etwas mit. Seit der Stabilisierung der Währung hatte sich die Beschäftigungslage der Werften erheblich verschlechtert. Schon 1924 mußte die Rickmers Werft erstmals stillgelegt werden. Die durch den Ersten Weltkrieg aufgeblähte Werftkapazität entsprach bei weitem nicht den realen Auftragschancen und durch den daraus entstehenden Konkurrenzkampf war eine starke Konzentrationstendenz in der Werftindustrie zu registrieren, die die Unterweserwerften eindeutig benachteiligten. So bestand z. B. bei der AG Weser, Bremen, seit Ende der Inflation Vollbeschäftigung, während in und um Bremerhaven bis auf die Tecklenborgwerft alle Werften nahezu brach lagen. Die direkte Folge war eine Verdopplung der Arbeitslosenzahlen von 1924 bis 1926 auf über 7000. Noch im selben Jahr fusionierte die Tecklenborgwerft mit der AG Weser. Der neuentstandene Konzern übernahm bald auch die Werften des Vulkanbetriebes. Von der nationalen Hochkonjunktur profitierten zwar kurzzeitig auch die Unterweserorte, vor allem durch die Fischerei und den Überseeverkehr, wodurch auch die Zahl der Erwerbslosen auf fast 2000 sank, als aber schon im Jahre 1928 die Tecklenborgwerft und Teile der ehemaligen Vulkanwerften zum Wohle der bremischen Werften aufgegeben wurden, stieg die Zahl wieder auf über 6000. Profitieren konnte von den Konkursen immerhin die Seebeckwerft, die die Arbeitsmaschinen und Geräte der Tecklenborgwerft übernahm und damit für den immer härter werdenden Konkurrenzkampf gerüstet war.

Der Boom auf Kredit fand sein jähes Ende im Oktober 1929. Wo er begann, dort endete er auch: An der Wall Street in New York. Die andauernde Überbewertung der amerikanischen Wirtschaft in Form wahnsinniger Aktienkurse hatte schließlich den totalen Zusammensturz zur Folge, als die ersten Absatzschwierigkeiten aufgrund der Überproduktion immanent wurden. In Panik wurden Wertpapiere auf den Markt geworfen und kurzfristige Kredite vor allem aus dem Ausland zurückgefordert.

In Deutschland, wie auch in fast allen anderen Europäischen Staaten, fiel der Wirtschaftsaufschwung, den der Dawes-Plan ermöglicht hatte, in sich zusammen. Unzählige mittlere und kleinere Unternehmen, bäuerliche und handwerkliche Betriebe waren auf einen Schlag in unüberwindlichen Liquiditätsschwierigkeiten. Im Sommer 1930 waren es auf nationaler Ebene dann auch schon über 14 % (rund 3 Millionen Menschen) der erwerbsfähigen Bevölkerung, die als arbeitslos gemeldet waren.

In den Unterweserorten sah es konkret so aus, daß die Zahlen der Arbeitslosen nach dem Schwarzen Freitag stetig stiegen, um im Frühjahr 1930 wiederum über 6000 zu betragen, während sie im Boom der "Goldenen Zwanziger" zuletzt wieder um 3000 gelegen hatte, zum größten Teil wegen einer Konjunkturbelebung des Baumwollmarktes, der zumeist über Bremerhaven abgewickelt wurde. Im Juli 1930 lud der Ortsausschuß des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB.), Bremerhaven-Wesermünde, zusammen mit dem Allg. freien Angestelltenbund, Ortskartell Bremerhaven u.U., zu einer Besprechung des Wirtschaftslage an der Unterweser ins Stadthaus Bremerhaven ein. Festgehalten wurde die besonders prekäre Situation der Unterweserorte wegen ihrer besonderen wirtschaftlichen Struktur, die noch immer an der Erblast des Ersten Weltkrieges zu tragen hat. So sei neben der hohen Erwerbslosenzahl vor allem auch die lange Dauer der Arbeitslosigkeit zu bemerken, die deutlich mache, daß das Problem kein konjunkturelles sondern eher ein strukturelles sei. Dabei war auch zu bedenken, daß die Arbeitslosenunterstützung zeitlich begrenzt war und die Erwerbslosen nach der sog. "Aussteuerung", d.h. nach Ablauf dieser Zeit der Unterstützung, den kommunalen Wohlfahrtsämterkassen zur Last fielen und nicht mehr dem Reich. Besonderen Charakter erhalte die Situation auch noch durch die Verarmung der Bevölkerung, die sogar Rentner und Pensionäre dazu zwinge, sich ihre Existenz durch Nebeneinkünfte zu sichern. Als weiteres Beispiel der drohenden Gefahr wurde auf die Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter hingewiesen, die sich um die 900 bewege, obwohl es Hochsommer sei. Ein Hafenumschlag fand zu dieser Zeit kaum noch statt, die verbleibenden Aufträge zog die Stadt Bremen an sich.

2. Der ‘Hungerkanzler’

Als der Anfang vom Ende der Weimarer Republik gilt allgemein die Regierungszeit Heinrich Brünings (30. März 1930 bis 30. Mai 1932). Eine Reihe von Krisen ergaben zusammen ein unüberwindliches Hindernis für die junge Demokratie.

Als direkte Folge der Wählerwanderung, die sich aus der wirtschaftlichen und sozialen Krise heraus ergab, existierte seit dem März eine destruktive Mehrheit der Radikalen gegen die Republik. Die letzte Regierung mit einer parlamentarischen Mehrheit war die Große Koalition (SPD, Zentrum, DDP, DVP, BVP) unter dem sozialdemokratischen Reichskanzler Hermann Müller. Sie scheiterte nach zweijähriger Regierungszeit an der Frage, wie die Arbeitslosenversicherung trotz der Massenarbeitslosigkeit gerettet werden könne. Nun wurde Brüning zum Nachfolger berufen, gestützt von einem Minderheitskabinett und von Fall zu Fall von der SPD. Im Ganzen war er jedoch abhängig von der Gnade des Reichspräsidenten von Hindenburg, der mit dem Unterschreiben der Brüningschen Notverordnungen nach §48 Brünings Wirtschafts- und Sozialpolitik immerhin mehr als zwei volle Jahre deckte ("Präsidialkabinett").

Heinrich Brüning versuchte der Wirtschaftskrise mit rigorosem Sparen beizukommen, angefangen bei den öffentlichen Haushalten. Das finanzpolitische Verhalten des Staates ist als prozyklisch zu bezeichnen, d. h. wegen der sinkenden Steuereinnahmen kürzte man parallel auch die Ausgaben, weswegen sich die Auswirkungen gegenseitig verstärkten und in einem fatalen Kreislauf endeten. Die Lasten hatten zum großen Teil die Kommunen zu tragen, während die Reichskasse letztendlich saniert wurde.

Die erste Notverordnung unter dem Segen Hindenburgs erschien am 26. Juli 1930: Sowohl die Einkommen- (um fünf Prozentpunkte) als auch die Tabak- und Ledigensteuer wurden erhöht. Erstmalig erhob das Reich Bier- und Bürgersteuer. Was die Große Koalition noch vor kurzem hatte scheitern lassen, wurde nun dennoch durchgeführt: Die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung erhöhten sich auf 4,5 Prozent. Gleichwohl wurden die Arbeitslosenunterstützung gekürzt und die Leistungen der Krankenversicherung wie die der Reichsversorgung eingeschränkt. Mit der zweiten Notverordnung im Dezember paßte Brüning den Staatshaushalt den sinkenden Einnahmen an: Die Beamtengehälter wurden um sechs Prozent gesenkt, sowie rund 200 Millionen Mark im öffentlichen Wohnungsbau eingespart.

Der Deutsche Städtetag mit Sitz in Berlin verfaßte am 12. Juni ein Rundschreiben an die Mitgliedsstädte, Landes- und Provinzialstädtetage, worin die mittel- und unmittelbaren Auswirkungen der dritten Notverordnung vom 5. Juni 1931 auf die Gemeinden zusammengefaßt und beschrieben wurden. Auf Anordnung der Regierung Brünings wurden die Gehälter und Löhne für Beamte, Angestellte und Arbeiter der öffentlichen, sowie der halbprivaten Betriebe und Körperschaften je nach Einkommensklasse um vier bis sieben Prozent herabgesetzt. Weiterhin wurden Kinderzuschläge und Sonderzuschläge gestrichen sowie die Mineralölzölle erhöht, was auch den Gemeinden zur Last ging, da der Unterhalt von Kraftwagen erheblich teurer wurde. In Teil IV des Schreibens wird beklagt, daß die Forderung des Deutschen Städtetages nach einer vom Reich getragenen Krisen- und Wohlfahrtserwerbslosenfürsorge nicht durchgesetzt werden konnte. Im letzten Teil des Briefes wird moniert, daß die Notverordnung vor allem fiskalische Ziele verfolge, die zu Lasten der Gemeinden ginge:

Die Bestimmungen im Teil III, Kap. I, Art. I, Ziffer 26 der Notverordnung, die die Gemeinden verpflichten, monatliche Vorschüsse für das Gemeindefünftel zu zahlen und die dem Reich das Recht zuweisen, im Falle von Rückständen Einbehaltungen aus den Überweisungen an Reichssteuern vorzunehmen, bringen den rein fiskalischen Standpunkt des Reichsfinanzministers besonders klar zum Ausdruck.

Bis zum Ende seiner Regierungszeit verfaßte Reichskanzler Brüning noch zwei weitere Notverordnungen, im Oktober und Dezember des Jahres 1931. Obgleich auch die Preise, Mieten und Zinsen erstmalig per Gesetz um zehn Prozent gemindert wurden, verschlechterte sich die Situation für die Arbeitnehmer zusehends. Den Preis für den sanierten Reichshaushalt hatten außerdem die Kommunen zu zahlen, die letztendlich unter dem Druck zusammenbrachen. Dabei zerbrach auch der soziale Friede und grassierte die Armut, während der soziale Abbau die Menschen zu den radikalen Parteien trieb.

3. Bremerhaven in der Wirtschaftskrise

In den Unterweserorten lag die Arbeitslosenzahl bei Antritt Brünings schon zwischen 5000 und 6000, kam im Sommer 1931 knapp unter die 10.000-Grenze, um im Sommer des folgenden Jahres ca. 16.000 zu erreichen.

Um die besondere Situation der Unterweserorte zu verstehen, muß man sich vergegenwärtigen, daß die Wirtschaftsstruktur weniger "gewachsen" ist (und von daher die Möglichkeit gehabt hätte, vollkommen organisch zu sein), sondern eher "künstlich" während des 19. Jahrhunderts geschaffen wurde:

Um der Beeinträchtigung durch eine fortschreitende Versandung der Weser zu entgehen, ließ der Bremer Bürgermeister Johann Smidt 1827 an der Wesermündung die Stadt Bremerhaven, die vor allem aus einem Hafen und ein paar Lagerhallen bestand, gründen. Das Gebiet dazu war vom Königreich Hannover abgekauft worden. Durch einen regen Handel mit Amerika und der bald einsetzenden Massenauswanderungen florierte Bremerhaven schnell. In den 50er und 60er Jahren erweiterte auch Hannover seinen kleinen Nothafen Geestemünde, der dadurch moderner, mit mehr Kapazitäten versehen und konkurrenzfähiger war als Bremerhaven, das sich mehr auf die Passagierschiffahrt konzentrierte und damit zu weltweiten Ruhm kam. An beiden Unterweserorten entstanden schnell Werften und in Geestemünde außerdem eine Fülle von Maschinenfabriken und Zulieferungsbetrieben. Dazu kam seit Mitte der 1880er Jahre die Hochseefischerei. Die zunehmenden wirtschaftlichen Aktivitäten verlangten auch nach einer entsprechenden Anzahl von Arbeitskräften, so daß um 1914 schon mehr als 100.000 Menschen in den Unterweserorten lebten.

Mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise wurde deutlich, daß die Unterweserorte nicht nur die überall übliche Depression mitmachte, sondern daß sich diese hier besonders gravierend niederschlug, nämlich durch die traditionelle Abhängigkeit vom Warenumschlag, dem Passagierverkehr und der Schiffahrt. So waren zum Beispiel Anfang 1914 mehr als 13.000 Arbeiter auf den Werften und in den Hafenbetrieben beschäftigt, sechs Jahre später aber noch nicht mal mehr 4000. Der Rekord von über 16.000 Erwerbslosen wurde 1932 erreicht, "als die Häfen eher Schiffsfriedhöfen als Umschlagplätzen glichen, die Werften nahezu ausgestorben waren und nahezu 50% der Fischdampferflotte auflag". Schon in den Jahren zuvor konnte die Lohn- mit der Preisentwicklung nicht mithalten und hatte eine Verminderung der Lebensqualität der Arbeiterfamilien an der Unterweser zur Folge. Auch war die Arbeitslosenquote nach dem Ersten Weltkrieg nie mehr unter 5% gesunken und stieg in der Krise auf über 32%. Die Industrie der Werften wurde während dieser Zeit in Mitleidenschaft gezogen wie kaum eine andere, so daß in ganz Deutschland 1931 nur noch 16.000 Menschen auf den Werften Arbeit fanden (1928: 48.000) und diese in der Regel nur noch drei bis fünf Tage pro Woche, womit der Arbeitslohn kaum über die Sätze der Arbeitslosenversicherung hinauskam.

Dabei spielte auch die Priorität Bremens gegenüber Bremerhaven eine Rolle, wie z. B. anhand des Güterumschlages von Baumwollimporten leicht exemplarisch nachgewiesen werden kann. Der prozentuale Anteil Bremerhavens war nach dem Ersten Weltkrieg ständig gesunken, womit in Bremen bei insgesamt sinkenden Importe die absolute Zahl der Güterumschläge konstant blieb. Weiterhin strafte sich, daß die Seebeckwerft mit der AG Weser seit 1928 in einer kartellähnlichen Verbindung stand, so daß in Zeiten fehlender Aufträge für den Schiffsbau die wenigen vorhandenen nach Bremen gezogen wurden, um der Muttergesellschaft das Überleben zu sichern.

Es ist nochmals deutlich zu machen, daß die Werfen nach dem Ersten Weltkrieg ohnehin schon an der Erblast der militärischen Aufrüstung litt, die die Kapazitäten enorm aufgebläht hatte und für die hinterher einfach die Nachfrage fehlte.

Während die Lohndiktate der Brüningschen Notverordnungen die noch arbeitende Bevölkerung in Armut stürzte, trafen die rigorosen Einschnitte in der Arbeitslosenunterstützung neben den direkt Betroffenen auch die Kommunen, weil es mehr und mehr den Wohlfahrtsämter zukam, zu versuchen, die Erwerbslosen über Wasser zu halten. Im Oktober 1931 z. B. ordnete die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung an, daß die Dauer des Unterstützungsbezugs von 26 auf 20 Wochen herabgesetzt wurde. Nach einer anschließenden 38wöchigen Krisenunterstützung im Bedürftigkeitsfall mußte der Erwerbslose zum Wohlfahrtsamt seiner Gemeinde gehen, um von dort eine rückzahlpflichtige Unterstützung zu erhalten. Und das mußten immer mehr. Aber die vorhandenen Volksküchen, Wärmehallen usw. waren bei weitem nicht auf so eine anhaltende Massenarbeitslosigkeit und -armut eingestellt wie es der Fall war, wobei sich dann auch die Folgen der Inflation von 1923 nochmals zeigten: Der totale Verlust der Geld- und Sparreserven des Einzelnen als auch von Institutionen durch die Währungsreform zwang in der Krise auch Personen zum Sozialleistungsempfängnis, die sonst von ihrem Privatvermögen hätten zehren können.





Schülerergebnis: Referat im Schuljahr 1997/98 Schulzentrum Carl von Ossietzky, Bremerhaven

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