Das Fürstenhaus Baden


Backnang als frühes Zentrum

  

Backnang als geistig-verbindendes Zentrum der markgräflichen Familie dürfte über die Gemahlin Hermanns II., Judith, genannt "von Backnang", an die Familie gekommen sein - zusammen mit Besigheim, der Burg Reichenberg im Bottwartal und dem Ort Stuttgart.Sie stammte aus der Familie der Hessonen, die ihrerseits um Rottenburg, um Backnang und Wolfsölden und im Breisgau begütert war. Auf sie, bzw. ihr Heiratsgut, geht die Gründung des Stifts Backnang als Grablege und geistliche Memoria des Hauses zurück. Aus dieser Familie kommt die Verwendung des Namen Hesso bei den badischen Markgrafen - und möglicherweise auch bei den Herren von Üsenberg im Breisgau.

Aus einem Besitzfundus der Hessonen im Breisgau rührt vermutlich auch ein Teil der Gründungsausstattung des Cluniazenserpriorats St. Ulrich im Breisgau.

Ansicht von Backnang mit Schloss, Stadtkirche und Kirche St. Michael (1685)
Kiesersches Forstlagerbuch, Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Vorlage & Aufn. HStA Stuttgart 107/14 Bd. 6, Bl., 5 Nr. 1
Geschichte Badens in Bildern S. 43

 
   

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im Detail:

Markgräfliche Grablege in Backnang

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siehe auch:

Backnang

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