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Saverne
(Zabern)
Im Zentrum
der Zaberner Bucht, an einem historisch bedeutenden und
leicht zu querenden Vogesenpass (410 m) gelegen. Hier trat
schon die Römerstraße Metz-Straßburg ind
ie Rheinebene, hier queren heute die N 4 und die A 4, wenig
südlich der Rhein-Marne-Kanal das Gebirge.
In
der Inbesitznahme von Saverne und der Errichtung der in
der Nähe liegenden Abteien Neuwiller und Marmoutier
durch das Bistum Metz zeigte sich im Frühmittelalter
der Einfluss des karolingischen Königshauses gegenüber
den Selbständigkeit anstrebenden elsässischen
Herzögen. Während die Klöster bei Metz blieben,
kam Saverne im 12. Jahrhundert an das Bistum Straßburg.
1414
errichteten die Straßburger Bischöfe hier eine
Residenz, nachdem sie in der Reichsstadt Straßburg
an politischen Gewicht verloren hatten.
Ab 1704
hielten hier die Fürstbischöfe aus dem Haus Rohan
glanzvollen Hof und ließen sich ein zeitgemäßes
Barockschloss errichten. Dieses wurde jedoch nach einem
zerstörenden Feuer 1779 durch Kardinal Louis de Rohan
durch den gegenwärtigen klassizistischen Schlossbau
ersetzt.
Die
Stadt selbst erstreckt sich mit malerischen Fachwerkhäusern
entlang der alten Achse der Grand Rue. Besonderer Anziehungspunkt
ist die mitten in der Stadt liegende Schleuse des Rhein-Marne-Kanals
und der vor dem Schloss liegende Jacht-Hafen mit Platz für
70 Boote.
Bild:
Blick auf Saverne von Haut-Barr aus
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