Lorsch

ehem. Benediktinerkloster


 

Klostergründung durch den Grafen Cancor aus dem verzweigten Haus der Robertiner 764, bald darauf Übergabe an das karolingische Königshaus und schneller Besitzzuwachs durch eine Schenkungswelle, die vermutlich eine Art politischer Stellungnahme für die Karolingerkönige war.
Bis ins 11. Jahrhundert Ausbau einer Stellung als Territorialmacht an der Bergstraße und im Odenwald. Im Bürgerkrieg des Investiturstreits große Verluste an Besitz.
Im späten 12. Jahrhundert mit der Aufzeichnung der alten Besitzurkunden Versuch einer Reorganisation der Verwaltung (Lorscher Codex), dennoch 1232 Übergabe an Erzbistum Mainz und Neubesiedlung durch Prämonstratenser. Schwere Auseinandersetzungen zwischen Mainz und Pfalz als Inhaber der Vogtei. Aus dieser Auseinandersetzung geht die neuzeitliche badisch-hessische Landesgrenze hervor.

 

 
728

Bauwerke:

Torhalle
Reste der Klosteranlage
Klostermodell

siehe auch:

Luftbild der Anlage
zur Geschichte:

Erste Gründung: Kloster Altenmünster
Die Gründung des Klosters
(pdf-Datei)

Pädagogik:
Museumspädagogisches Angebot
Informationen:

Besuch, Anfahrt, Unterkunft etc.
Literatur


Zurück:
Hauptseite - Klöster
Register - Impressum
zur ZUM
© Badische Heimat 2004