Die
Hanfpflanze
angebaut
auf einem Musterfeld im Schwarzwälder Freilichtmuseum
Vogtsbauernhof
Die
Hanfpflanze (Cannabis sativa, Faserhanf) liefert
den Rohstoff für sehr stark zu beanspruchende Gewebe:
Segeltuch, Säcke, Kleider, Seile, Taue, aber auch für
Papier und Baustoffe, sowie für Leuchtöle, Weihrauch
und Arzneimittel.
Die
Hanfpflanze liefert bis zu drei Meter lange Fasern, die
länger sind und etwas gröber als Flachsfasern.
Bis
in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein wurden
80% aller Textilien und Stoffe für Kleidungsstücke,
Zelte, Teppiche, Gardinen, Bettdecken und vieles mehr vor
allem aus Hanffasern hergestellt. Flachs lieferte wesentlich
feineres und teureres Leinen (Linnen)
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