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THEMA: Fehler
Bisher 6 Antworten.
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DarkBlue
begann die Diskussion am 29.04.05 (19:29) mit folgendem Beitrag:
Servus! Unter http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/bs11-74.htm, einem Text zum Thema Mutation findet sich folgendes: "Aufgrund der Entdeckung der Ozonlöcher wurde spekuliert, daß die vermehrte UV-Strahlung durch die anthropogene Ozonausdünnung zu mehr Haut-und Lymphkrebs, grauem Star und einer Schwächung des Immunsystems führt. Weiterhin würden Pflanzen und marine Organismen geschädigt. Dies ist z.B. für den Hautkrebs nicht zutreffend." Als begründung wird angeführt: "Die global gemessene UV-Strahlung nimmt jedoch seit ca. 1940 ab." Die UNEP, das United Nations Environment Program (eine UN-Organisation) schätzt die Zunahme der UV-Strahlung von 1970 bis 2000 jedoch wie folgt ein: + 7% auf der Nordhalbkugel mittlerer Breiten im Winter/Frühling (O3-Verlust 6 %),+ 4% auf der Nordhalbkugel mittlerer Breiten im Sommer/Herbst (O3-Verlust 3 %),+ 22% im arktischen Frühling (O3-Verlust 15 %). Es ist unbestritten, dass UVB-Strahlung Hautkrebs auslösen kann. Es gibt den RAF, den radiation amplication factor, der die Zunahme der UV-Strahlung im Bezug auf das Schwinden der Ozonschicht zeigt. Falls der oben z.T. wiedergegebene Textvon zum.de korrekt ist: Erklärt mir bitte warum.
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wissen-will
antwortete am 29.04.05 (20:18):
Ich bin kein Experte in UV Strahlen... Wo zweifelst du denn an der Richtigkeit? Beim Durchlesen klang mir alles logisch...
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DarkBlue
antwortete am 29.04.05 (20:26):
Ich zweifele an der Richtigkeit, weil folgende These aufgestellt wird: Die UV-Belatung ist gesunken während sich die Zahl der Hautkrebskrnaken erhöht hätte.
Laut UNEP hat sich die UV-Strahlung erhöht-sie ist nicht gesunken. Global hat die Dicke der Ozonschicht abgenommen-mehr UV-B-Strahlung erreicht die Erdoberfläche. Da kann von einem Rückgang der UV-Belastung meines Wissens nach keine Rede sein. Möglicherweise irre ich mich aber auch, deswegen hab ichs mal zur Debatte gestellt.
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wissen-will
antwortete am 29.04.05 (21:12):
Meinst du: "Die global gemessene UV-Strahlung nimmt jedoch seit ca. 1940 ab."
Kann sein, dass das ein sehr alter Messwert ist, der bis in die 70er Jahre anhielt... Dann kamen die lieben FCKW und griffen, erst spät erkannt, die Ozonschicht an... Das man hier mit alten Messwerten hantiert, sieht man an "...bis 2000..."
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wissen-will
antwortete am 29.04.05 (21:18):
Jetz hab ich mir die Abbildung zu angesehen und bin selbst verwirrt... :D
Laut überschrift der Tabelle handelt es sich um die Anzahl an Sonnenflecken, behauptet wird aber daran die global gemessene UV-Strahlung erkennen zu können... Ich kanns nicht wirklich sagen, vermute aber, dass es nicht die globale UV-Strahlung, sondern die von der Sonne ausgehende UV-Strahlung angibt.
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DarkBlue
antwortete am 30.04.05 (11:23):
Richtich. Oder auch nicht-mal schaun;)
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C14
antwortete am 02.05.05 (21:20):
Antworten auf Fragen in diesem Forumsbereich: Seit ca. 20 Jahren wird dieser Zusammenhang: Weniger Ozon - mehr UV - mehr Hautkrebs behauptet. Von Behörden (die UNO (UNEP) ist eine), Politikern, Umweltfanatikern usw.und man findet diese Behauptung inzwischen vom Kindergartenbuch bis zum Lehrbuch. 1987 hat man in Montreal die FCKW verboten aufgrund falscher Annahmen. Und man hat wie beim Klima ein eigenes Vokabular erfunden wie z.B. RAF. Ozonlöcher gibt es aber nur an den Polen und sie kommen und gehen, je nach Saison und Sonnenwind. Sie schreiben: die UNEP schätzt..., d.h. sie weiß es also nicht! Meinungen sind die eine Sache, Messungen die andere.
1. Überall im Internet z.B. bei der NASA findet man diese auch für UV. UV ist ein Teil der solaren Strahlung (Solarkonstante ca. 1366 W/m2)und die schwankt zyklisch alle 11 Jahre. Der Sonnenfleckenzyklus ist ein Maß für die Aktivität. Dieser ist seit ca. 300 Jahren bekannt. Diese zyklische Kurve stieg bis ca. 1940 an ( seit ca. 300 Jahren) und fällt im Mittel seit ca. 1940. Die Hautkrebshäufigtkeit steigt seit ca. 1940 nachweislich ca. linear. Also: keine Korrelation zwischen diesen Kurven!!!
2. Die Ozonschicht ist über den Polen am dicksten und nimmt um ca. 50% zum Äquator ab. Dadurch ist die UV-Belastung dort um ca. 130% größer. Nur: es ist kein Trend für die Zunahme des Hautkrebses entlang des Längengrades messbar!
Die Behauptungen sind rein politisch und ideologisch und messtechnisch nicht nachweisbar!!!
3. Auch die Zerstörung der Ozonschicht durch FCKW ist ein Märchen, die Nobelpreise dafü ein Witz. Aus natürlichen Quellen gelangen Millionen mal mehr Chlor in den Himmel als aus menschlichen. Und Löcher (ca. 3% Ausdünnungen) gibt es wiegesagt nur an den Polen. Wie kommt das FCKW-Spray unserer Eltern an die Pole, wo doch ein Haufen Vulkane ebenfalls Freon11 und 12 in den Himmel blasen?
Empfehlung: Einfach die angegebenen Quellen nachlesen. Es sind die neuesten Daten zum Thema zu finden.
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