EUSTORY-France: Deutsch-französischer Geschichtswettbewerb

ZUMTeam

Seit November und bis zum 25. April 2022 können Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8-13 in Einzel- oder Gruppenarbeit, idealerweise auch im deutsch-französischen Tandem, einen Beitrag einreichen.

Die Beiträge können in vielfältiger, kreativer Form gestaltet sein (Text, Video, Blog, Audio, Spiel, etc.) solange sie das vorgegebene Thema ausreichend reflektieren. Für das Schuljahr 2021/2022 lautet das Thema „Über Grenzen hinweg: Deutsch-Französische Lebenswege“. Lehrkräfte aus allen Fachrichtungen oder andere Personen können den Schülerinnen und Schülern als Tutorinnen und Tutoren zur Seite stehen und ihre Arbeiten begleiten.

Die gelungensten Beiträge werden von einer deutsch-französischen Jury mit Preisen bis zu 1.000 € ausgezeichnet. Die Preisträger*innen haben zusätzlich die Möglichkeit an einem internationalen Jugendseminar der Körber-Stiftung (ab 16 Jahren) teilzunehmen.

Alle weiteren Informationen sind unter www.eustory.fr zu finden.

„Über Grenzen hinweg: Deutsch-Französische Lebenswege“

Der deutsch-französische Geschichtswettbewerb EUSTORY-France lädt Schülerinnen und Schüler mit der Wettbewerbsrunde 2021/2022 dazu ein, auf Spurensuche zu gehen und über Frauen und Männer aus Deutschland und Frankreich zu recherchieren, die aus ganz unterschiedlichen Gründen, vor Kurzem oder schon vor langer Zeit, „Grenzgängerinnen“ und „Grenzgänger“ waren.

Als solche haben diese Männer und Frauen vielfache Verbindungen zwischen den beiden Ländern geknüpft: entweder indem sie sich definitiv von einem Land ins andere begeben haben, oder indem sie mehrfach zwischen den Ländern gewechselt haben. Manche von ihnen haben das als bekannte Persönlichkeiten getan, andere waren und blieben gänzlich unbekannt. Alle jedoch haben irgendwie ihren Teil zu dem beigetragen, was man heute die „deutsch-französische Freundschaft“ nennt, die 1963 durch den Elysée-Vertrag offiziell proklamiert und 2019 durch den Vertrag von Aachen bekräftigt wurde.

Der diesjährige Wettbewerb möchte die Gelegenheit bieten, anhand der vielen individuellen Lebenswege und Geschichten dieser Menschen „Geschichte“ zu entdecken und herauszufinden, ob sie darin Zeuginnen und Zeugen, federführende Akteurinnen und Akteure oder Opfer waren und ob sich die Lebenswege aus Liebe, Bestrebungen, dem Wunsch nach Freiheit ergeben haben – oder ob sie unter Zwang und durch den Wahnsinn und das Böse im Menschen entstanden sind.

Welche Schicksale haben diese Frauen und Männer erlitten? Welche Freuden, welche Tragödien haben sie durchlebt? Was genau haben diese „Grenzgängerinnen“ und „Grenzgänger“ aus ihrer alten in die neue Heimat mitgebracht und was haben sie vermittelt? Was haben sie auf ihrem Weg zurückgelassen und warum? Welches Erbe kann auf sie zurückgeführt werden, welche Initiativen, welche Einrichtungen sind aus ihrem Wirken hervorgegangen?

Dies sind nur einige der zu verfolgenden Spuren, die zum Nachdenken über unsere Gesellschaften und deren Vielfalt und reichhaltige Geschichte anregen. Gesellschaften, in denen es nie besonders einfach war, als Fremde oder Fremder, Migrantin oder Migrant angesehen zu werden…

Preisverleihung 2018 an der deutschen Botschaft in Paris

 

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