Erinnerung sichtbar machen: 80 Jahre Reichspogromnacht 2018

ZUMTeam

Ein Projekt für Schülerinnen und Schüler als ihr Beitrag zur Erinnerungskultur

Am 9. November 2018 jährt sich die Reichspogromnacht zum 80. Mal. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde für alle Welt sichtbar, dass der Antisemitismus den offiziellen Segen des Staates hatte. In organisierter Art und Weise wurden Tausende von Juden in dieser Nacht geschlagen, verhaftet oder sogar ermordet. Jüdische Geschäfte wurden zerstört und fast in jeder Stadt die Synagogen in Brand gesetzt. Der grausame Weg zum Holocaust war hiermit vorgezeichnet.

Die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet möchte das mahnende Gedenken an diese verhängnisvolle Nacht wachhalten und koordiniert hierzu das bundesweite Projekt mit dem Titel "Erinnerung sichtbar machen: 80 Jahre Reichspogromnacht 2018". Im Mittelpunkt soll die Frage sthen: "Was wurde aus den niedergebrannten Synagogen in Deutschland?"

Allgemeine Projektbeschreibung

Schulklassen, Kurse, Schüler*innengruppen und auch einzelne Schülerinnen und Schüler sollen angeregt werden, altes Bildmaterial zu Synagogen in ihrer Stadt zu recherchieren und in einer speziellen Datenbank (s. u.) zu publizieren, die den historischen Vergleich mit der heutigen Situation aus identischem Blickwinkel ermöglichen wird. Mit Hilfe der GPS-Koordinaten und mit Hilfe der augmented reality Technik auf dem Smartphone oder Tablet soll damit Geschichte vor Ort sichtbar und real erlebbar gemacht werden. Die Inhalte werden darüber hinaus über das Internet auch weltweit verfügbar sein.

Zusätzlich zum Bildmaterial können pro Klassenprojekt Texte, Videos und Audiobeiträge erarbeitet und eingestellt werden. So könnten Schüler z. B. eventuell noch lebende Zeitzeugen oder deren direkte Nachkommen interviewen, daraus einen 'Radio-' oder Youtube-Beitrag schneiden und diesen dem Projekt beifügen bzw. mit ihm verlinken. Auch die Archive der Städte und Gemeinden sowie der lokalen Zeitungen sollten aufschlussreiche Hinweise auf die damalige Zeit enthalten, die aufgearbeitet werden könnten.

Technische Durchführung

Das Projekt wird technisch von Future History aus Freiburg begleitet. Future History stellt die projektbezogenen Softwaretools kostenlos zur Verfügung. Die Standorte der in der Datenbank bereits erfassten Synagogen können hier angeschaut werden.

Beispiel

Im Falle der Freiburger Synagoge existierte z.B. bis 2016 nur ein Gedenkstein. Mit einem Schieberegler kann die historische Ansicht von 1900 mit der von 2014 aus identischem Blickwinkel gewechselt werden. Der derzeit laufende Umbau des Platzes der Alten Synagoge in Freiburg wird wohl bald ein Update erforderlich machen.

Anmeldung und mehr

Alle weiteren Informationen stehen auf der zentralen Projektseite unter:

reichspogromnacht.zum.de 

 

Galerie

Kommentare

Karl Fischbach

Unter der Adresse

http://zum.de/kff/reichspogromnacht/Aushang_am_Schwarzen_Brett.pdf

kann die Einladung zur Projektteilnahme ausgedruckt werden. Es wäre prima, wenn diese an dem Schwarzen Brett Ihrer  Schule angebracht werden könnte.

Herzlichen Dank

Karl-Friedrich Fischbach

 

Neuen Kommentar schreiben

(If you're a human, don't change the following field)
(If you're a human, don't change the following field)
(If you're a human, don't change the following field)

Simple HTML

  • Adds captions, from the title attribute, to images with one of the following classes: image-left image-right standalone-image
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <h2> <h3> <h4> <table> <th> <tr> <td> <span> <p> <br> <hr>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
Image CAPTCHA

Anzeigen

 

www.gutscheine.com


Pflanzwerk.de



wechselpiraten.de





www.ratenkauf.net


wohnen.de