Interaktiv und digital: Aufklärung über Verschwörungstheorien

ZUMTeam

Das Projekt „Wiebkes wirre Welt“ (www.wiebkes-wirre-welt.de) klärt im Internet über die Gefahren von Verschwörungstheorien auf. Die Seite ist ein Hybrid aus Spiel und Film. Wer das Zimmer besucht, wird zum Geheimagenten oder zur Geheimagentin. Das Ziel: Wiebke, die Bewohnerin des Zimmers, radikalisieren. Jeder Klick im Zimmer führt zu einer Reaktion und treibt die Story voran. Zudem kann man sich in unserem digitalen Raum umsehen: Schränke und Schubladen öffnen, Expert:innen interviewen und sich mit Videos und Texten ausführlicher informieren.

Holger Weber ist einer der kreativen Köpfe hinter dem Projekt. Er sagt, dass sein Team nach einer Lösung gesucht habe, wie man bei Jugendlichen Interesse für ein so komplexes Thema wecken kann: “Unsere Antwort darauf war: spielerische Elemente, eine geheime Mission, Spaß und ein Raum voll mit multimedialen und interaktiven Inhalten”, so Holger Weber. Die Seite gibt Antworten auf Fragen wie: Was ist überhaupt eine Verschwörungstheorie? Wie erkenne ich Verschwörungsgeschichten? Und was kann jeder und jeden dagegen tun?

Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es einen Downloadbereich mit unterschiedlichen Aufgaben für Schülerinnen und Schüler sowie Lösungswege für das Lehrpersonal. Die Zielgruppe der Seite sind junge Menschen im Alter ab 14 Jahren, die eine Oberschule, Gesamtschule oder Gymnasium besuchen oder besucht haben. Das Projekt ist ein niedrigschwelliges Angebot: Sie läuft auf allen gängigen Computersystemen und Smartphones und passt sich an die Endgeräte der User an. Die Erkundung der Welt erfordert keine Vorkenntnisse.

„Wiebkes wirre Welt“ ist in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung entstanden.

 
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