Rückblick 2020

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ZUMTeam

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Ein kleiner Rückblick auf 2020 aus ZUM-Sicht. Von 2019 gab es auch einen Rückblick

Das erste Quartal steht bei der ZUM traditionell unter dem Motto „Workshop-Vorbereitungen“, denn normalerweise findet im Frühling unser Workshop statt, bei dem meist drei Tage lang an verschiedenen ZUM-Projekten gearbeitet wird. In diesem Jahr sollte er etwas anders statt finden - als Bestandteil der OER-Werkstatt in Bad Wildbad. Daher hielt sich der Aufwand für Organisation für uns in Grenzen - ich musste „nur“ Mitglieder motivieren, sich anzumelden. Leider hielt bei mir und meiner Familie ein Magen-Darm-Virus Einzug, sodass ich nicht daran teil nehmen konnte. Klaus Dautel und weitere ZUM-Mitglieder waren aber dabei und schrieb darüber.
Normalerweise wird es danach erstmal bei uns ruhiger, weil das Schuljahr anzieht  und wir uns um unsere eigenen Schüler:innen und weniger um die ZUM kümmern müssen. Doch dieses Jahr war alles anders. Mit dem Beginn des Lockdowns wurden die Plattformen, die kollaborative Arbeit ermöglichen gestürmt und digitales Unterrichtsmaterial stark nachgefragt. Ersteres hatte sehr große Auswirkungen auf unser ZUMPad. Es musste auf einen neuen Server ziehen, nachdem es den Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Die große Nachfrage nach digitalen Unterrichtsmaterialien hatte vor allem zur Folge, dass unsere H5P-Installation mit Anmeldungen überhäuft wurde. Unser geplantes Projekt für 2020 war eigentlich die Überarbeitung des ZUM-Portals. Das musste nun erstmal auf nächstes Jahr verschoben werden. Dringender war es, das Urheberrechtsproblem nicht mehr manuell zu bekämpfen. Und so gaben wir unserer Technik, mit der wir schon viele Jahre zusammenarbeiten, den Auftrag, ein Urheberrechtsmodul zu entwickeln. Das Modul ging im November an den Start und erleichtert den Umgang mit nicht nachgewiesenen Bildquellen, eingescannten Buchseiten, etc. sehr erheblich.

Eine weitere Folge der Corona-Pandemie war eine riesige Nachfrage bei der Grundschulpost. Bereits Anfang des Jahres hatte Christian Schröder, der ehrenamtlich die Technik unterstützt, das Anlegen von Accounts erheblich vereinfacht. Im Zuge der Digitalisierung der Länder wurden Schulclouds, etc. eingerichtet, für die die Kinder eine Mailadresse besitzen müssen.  Die zuständigen Kultusministerien hatten es versäumt, das mitzudenken ... so erlebten wir einen beispiellosen Ansturm, den niemand von uns bewältigen könnte, da die Mailadressen gegengecheckt werden müssen, an zwei verschiedenen Stellen eingegeben und die entsprechenden zugehörigen Eltern- / Lehrer:innen-Daten zugewiesen werden müssen. Nadine Anskeit, die für die Grundschulpost zuständig ist, schrieb auf alle Seiten, dass wir nur solche Mailadressen anlegen, die ein Grundschulprojekt zur Medienkompetenz durchführen und keine, die nur für die Anmeldung bei einer landeseigenen Bildungsplattform gedacht sind. Das milderte den Ansturm etwas ab, führte allerdings dazu, dass einige Lehrer:innen die Aufgabe den Eltern übertrug, ihre Kinder bei uns anzumelden. Das löst das Problem natürlich nicht, sondern führt nur zu noch mehr Briefen bei uns.

Auch ZUM-Unterrichten und das Projektwiki erhielten viele neue Anmeldungen. Neue Nutzer legen wir aber nur nach einer Einführung in die Plattform an, weil ansonsten die Nacharbeit bzw. Betreuung zu zeitintensiv ist. 

Die Schach-Plattform mussten wir leider in diesem Jahr schließen, nachdem Sicherheitslücken in der Programmierung immer offenkundiger wurden und nur mit sehr großem Aufwand zu beheben gewesen wären.

Für ZUM-Deutsch-Lernen hatten Karl Kirst und Ralf Klötzke, nachdem sie sich die HOOU-Förderung gesichert hatten, eigentlich eine Reihe Workshops geplant. Doch auch die mussten leider ausfallen und die Mittel anderweitig eingesetzt werden. So wurde unter anderem ein neuer Inhaltstyp für H5P von Oliver Tacke erstellt. Neben dem Projektwiki wurde auch ZUM-Deutsch-Lernen von einer Fortbildung empfohlen und so gab es viele Anmeldungen, die es „nur mal ausprobieren“ sollten. Da bei solchen Aktionen leider kaum Nutzer hängen bleiben, ist es sehr viel zusätzliche Arbeit und Betreuung, die von den Fortbildner:innen einfach so vorausgesetzt wird und durch uns zu leisten ist. Eine Vorwarnung an uns wäre bei solchen Anforderungen das mindeste (eine Spende für unsere Arbeit wäre auch nett.)

Das Klexikon erlebte einen wunderbaren Besucher:innenansturm. Zudem suchen Michael Schulte und Ziko von Djik nach Finanzierungsmodellen für ihre Projektarbeit rund um das Klexikon. Neben dem Klexikon in einfacher Sprache gibt es inzwischen auch eine englische Version. Eine Einbindung von Werbung wurde erwogen und verworfen, eine Spendenkamagne ist derzeit noch in Planung, außerdem weitere Möglichkeiten. Seid gespannt.
Nachdem die Sommerpause vorbei ist, trifft sich normalerweise traditionell am letzten Ferienwochenende von BW und Bayern im September um das Mitgliedertreffen im November zu planen. Wir trafen uns im Vorstand online und entwarfen mehrere Szenarien. Nachdem der leichte Lockdown für November beschlossen war, mussten wir erneut umplanen und konnten einen sehr inspirierenden Nachmittag gemeinsam online verleben.

Für 2021 haben wir nun einige Projekte offen, die liegen geblieben sind: eine Nutzerverwaltung fürs ZUMPad, die Neugestaltung unseres Portals und ein Ticket-System für die interne Kommunikation (denn momentan kommen alle Mails bei mir an und ich muss sie verteilen - oder auch beantworten). Daneben werden weitere Verbesserungen an apps.zum.de, der Grundschulpost und an den Wikis anstehen. Außerdem versuche ich mich weiterhin für die ZUM beim Bündnis freie Bildung einzubringen. Wir werden sehen, was noch auf uns zu kommt. 
 

Mandy Schütze 

fürs ZUMTeam

 

 

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