My Teaching Philosophy  VII. Praktisches Unterrichts-A-bis-Z

Dos and Don‘ts (nicht nur) für den Deutschunterricht

Was man beachten, was man vermeiden sollte und was passieren kann

In vielen Unterrichtsbesuchen und nachfolgenden Beratungsgesprächen musste ich feststellen, dass ganz bestimmte konkrete Tipps und Hinweise sich wiederholten. Diese Tipps und Hinweise möchte ich hier im Stile von „dos and don'ts“ zusammenstellen. Dabei stütze ich mich auch auf Selbstbeobachtungen von Referendarinnen und Referendaren, die wir in unseren Fachsitzungen zusammengetragen haben. Die Erfahrung von jungen Lehrerinnen und Lehrern ist immer hilfreich, da deren Reflexion noch besonders intensiv und meistens auch kommunikativ vermittelt ist. Was ist wie gelaufen, warum musste es so kommen, warum sind wir dann doch noch zu einem guten Ende gelangt, welchen Anteil hatten die Schüler daran?

Meine Basis-Metapher für eine gelungene Lernsequenz (bzw. Unterrichtsstunde) ist dabei der Dramaturgie des klassischen Dramas entlehnt: Es gibt eine Eröffnungsphase, in der die Thematik, das Ziel und die Vorgehensweise erkennbar werden sollen (Exposition), eine kritische Erarbeitungphase, in der sich zeigt, ob der Ansatz gelingt (Peripetie), und eine Ergebnisphase, die sich entweder zur Katastrophe entwickelt oder sich in einem befreiten „Alles klar!“ auflöst. Manchmal endet eine Stunde auch nur im Niemandsland. Dann war die Dramaturgie nicht klassisch spannungsgeladen, sondern episodisch (episch!?) modern:" Jetzt machen wir noch das Arbeitsblatt ... dann lesen wir noch ein bisschen weiter ... und jetzt kommt die Hausaufgabe."

Es gibt von Günther Einecke einen empfehlenswerten, erfahrungsgesättigten Aufsatz, der sich mit Fallen und Problemzonen im Deutschunterricht beschäftigt (1999) und diese sehr schön auf den Punkt bringt. Dabei konzentriert er sich auf die didaktisch-methodischen Kernbereiche der Unterrichtsgestaltung. Ich möchte mich ergänzend dazu noch etwas weiter in die Kleinbereiche der Unterrichtsgestaltung begeben, sozusagen in den Mikro-Kosmos des täglichen Auftritts in und vor einer Klasse oder Lerngruppe. Dabei ist mir klar, dass zu vielem noch vieles zu sagen wäre, aber das Bedürfnis nach Vollständigkeit kann ja auch zum Hindernis werden.

Meine persönlichen Zauberwörter sind, um es kurz auf den Punkt zu bringen:

  1. Transparenz: Durchschaubarkeit von Unterrichtszielen und -abläufen für die Schüler.
  2. Kommunikation: Schüler sprechen mit Schülern über unser gemeinsames Thema.
  3. Metakognition / Autonomie: Der Unterricht ermöglicht Erkenntnisse über geeignete Lernstrategien und die eigenen Lernprozesse.
  4. Visibility: Die Ergebnisse sind für alle erkennbar und erinnerbar präsent.
  5. Test as you teach: Deutliche Zusammenhänge von Unterricht, Übungsphasen und Leistungsmessung.

Agieren im Klassenraum

Ausnutzen von Wandfläche

Computerraum

Diktieren, Korrigieren und Verbessern

Einstiege

Ergebnissicherung / Ergebnisauswertung

Evaluieren

Fragen

Grammatik / Sprachwissen

Gruppenarbeit/Partner- oder Stillarbeit:

Ohne ein bisschen Werbung geht es nicht. Ich bitte um Nachsicht, falls diese nicht immer ganz themengerecht sein sollte.
Dautels ZUM-Materialien: Google-Fuss