Wissembourg /Weißenburg

Landstädtchen an der Lauter, 8200 Einwohner (les Wissembourgeoises), hervorgegangen aus einer Ansiedlung beim Benediktinerkloster.
Von 1306 bis 1697 freie Reichsstadt, 1254 Mitglied im Rheinischen Städtebund, 1354 in der Dekapolis, dem Bund der zehn freien Reichsstädte im Elsass. Im Westfälischen Frieden 1648 mit der Dekapolis an Frankreich.
Trotz der zwischen Deutschland und Frankreich umkämpften Lage (Schlacht von Weißenburg am 4. August 1870) hat die Stadt ihr Stadtbild aus Mittelalter und Barock bewahrt. Die noch zu großen Teilen erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern umschließen den Stadtkern, der noch über 70 Häuser aus der Zeit vor 1700 enthält. Darunter befinden sich, neben der ehemaligen Klosterkirche St. Peter und Paul aus dem 13. Jahrhundert das Salzhaus von 1448, das Patrizierhaus Zur Alten Krone von 1491 oder das Maison Vogelsberger von 1540.
Im Ancien Hôpital wohnte von 1719 bis 1725 der aus Polen vertriebene König Stanislaus Leszczynski, bis er als Schwiegervater des Königs Ludwig XV. in Nancy eine standesgemäße Residenz bezog.

   
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im Detail:

Kirche St. Peter und Paul

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siehe auch:

Informationen
Romanische Straße:
Turm der Kirche

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