Spätmittelalter am Oberrhein

Leben und Wohnen


Katalog "Spätmittelalter am Oberrhein" (Kunsthalle) Nr. 141

Kleidung

Oberrheinischer Meister: Die Geburt Mariens. Um 1460/65

Eine Frau bringt der Wöchnerin auf einem Zinnteller zwei Eier als Stärkung. Die Frau trägt ein rotes Kleid mit langen Ärmeln und Rundhals-Ausschnitt und ein weißes Kopftuch, dessen eines Ende unter dem Kinn hindurch um den Hals geschlungen ist und über die linke Schulter fällt. Das Kleid ist auf der Brust mit einer rechteckigen Brosche, vermutlich aus bunten Steinen, geschlossen. Ein breites Band mit eingewebten schwarzen Streifen ist wie eine Schürze in den Gürtel des Kleides gesteckt.
Die zwar einfache, aber doch vornehme Kleidung der Frau lässt darauf schließen, dass es sich nicht um eine Magd, sondern eher um eine sozial gleichgestellte Freundin Annas handelt.

im Detail:

weiter:

grünes Kleid

Fliesenboden
Möbel
Zinngeschirr

siehe auch:

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