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Stadtplan (Kupferstich) von Matthäus Seutter, um 1725, mit Quadratestruktur und Schlossbezirk

Handels- und Industriestadt an Rhein- und Neckar, Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar, im 18. Jahrhundert Residenzstadt der Kurfürsten von der Pfalz. Heute Standort von Industrie, Handel und Dienstleistungen mit rund 300.000 Einwohnern.
Typisch für Mannheim ist der schachbrettartige Grundriß der Innenstadt.

Die Stadt wurde zusammen mit der (später aufgegebenen) Festung Friedrichsburg 1606/07 auf planmäßigem Renaissance-Grundriss gegründet. Der für Mannheim typische "Quadrate-Plan" wurde über alle Zerstörungen der Stadt hinweg beibehalten. Das Residenzschloss wurde bei seiner Erbauung auf die Stadt hin ausgerichtet.

Der Festungsgürtel wurde am Ende des 18. Jahrhunderts niedergelegt, auf dem Gelände wurden Gärten und Promenaden-Boulevards angelegt. Die Stadt selbst erscheint auf das Schloss bezogen, bei der Gründung des Schlosses wurde jedoch umgekehrt das Schloss auf die bestehende Stadt hin ausgerichtet. Mannheim hat in seinem Häuserbestand nur noch vereinzelt barocke Bauten, ebenfalls vereinzelt Bauten des Historismus und des Jugendstils.

Bild: Stadtplan (Kupferstich) von Matthäus Seutter, um 1725

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siehe auch: Rhein-Neckar-Dreieck
Heidelberg
Schwetzingen
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