An der
Stelle eines kleineren Gartens des Früh- und Hochbarock
wurde ab 1748 planmäßig
ein großzügiger repräsentativer Garten angelegt
und bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, auch nach dem Wegzug
des kurpfälzischen Hofs 1778 nach München, durch
einen Landschaftsgarten im englischen Stil erweitert.
Dem Schwetzinger Schlosspark liegt als gestaltende Idee sowohl
die zentrale Achse (Schwetzinger Schloß-Achse
zwischen Königstuhl und Kalmit) als auch das Kreisrund zu
Grunde.
Der vordere Teil ist als Rokokogarten mit Gartenparterre und Bosketten,
voller Allegorien auf die griechische Mythologie und
auf die Metamorphose aller Dinge schlechthin, der hintere Teil
als englischer Landschaftgarten gestaltet.
Im Bild der vordere Teil der Parkanlage mit dem Arionbrunnen in
der Mitte, dann hinter der Hirschgruppe die Fortsetzung der Achse
mit den acht goldenen Kugeln
und der große Teich.
Der Park
wurde auch nach der kurfürstlichen Zeit, im 19. Jahrhundert,
noch weiter gepflegt, wuchs allerdings im Lauf der Zeit mehr
und mehr zu. Alle Grundstrukturen blieben jedoch erhalten und
konnten seit den 1960er Jahren wieder freigelegt und, wo nötig,
rekonstruiert werden. |