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Adresse bitte abtippen. Johann Leupold, Heisterberg 11, 21403 Wendisch Evern: e-Mail
(8) Schwalbe/Flugzeug  
  16033=1!
 
Für die folgende Schwalbe ist kein Quadrat nötig. Die Schwalbe ist ein „Segelflugzeug“. Bei einem Segelflugzeug muss der Schwerpunkt vorn liegen. Die folgenden Faltungen sorgen dafür, dass vorne „viel Papier“ liegt. Durch dessen Gewicht rückt der Schwerpunkt nach vorn . Die Lage des Schwerpunktes prüfen wir später am fertigen Flieger!
Durch Längsknicke bekommt der Flieger einerseits Stabilität und andererseits wird auch der Geradeaus-Flug verbessert.
Hinweis für Leute, die es „genau wissen“: Die Faltung kann selbstverständlich auch anders aussehen. Hier dient sie aber der Vorbereitung der folgenden Faltarbeit (Teufel“)!
 
       

     
       
  1. Lege ein DIN A4-Blatt vor dich (Hochformat)
Lege die rechte „obere“ Ecke auf die linke Seite
des Blattes.
Drücke vorsichtig die Biegung immer weiter herunter, sodass schließlich der Knick exakt durch die linke obere Ecke geht.
Die beiden Seiten müssen exakt aufeinander liegen. Korrigiere, bevor du den Knick festdrückst!
Du hast jetzt die Länge der oberen Seite auf der linken Site „abgemessen“. Der entstandene Knick ist die Diagonale eines Quadrats (des größten möglichen)
 
       
 

 

2. Verfahre ebenso auf der rechten Seite des Blattes: lege die linke „obere“ Ecke auf die rechte Seite des Papiers

 
           
 

 

Es entsteht ein Kreuz aus den Diagonalen des Quadrats. Die Seiten des Blattes biegen sich etwas nach innen

 
           
  3. Diese Biegung wird bis ganz nach innen geführt .... und heruntergedrückt. Dabei musst du darauf achten, dass eine Spitze entsteht. Eventuell musst du etwas nachhelfen.
 
     

 
  4. Die oben liegende rechte spitze Ecke wird auf die Spitze des Dreiecks gelegt.  
     

 
  5. Ebenso die linke spitze Ecke. Auf dem unteren Dreieck liegt ein Quadrat.   
   
 
6a.Weil die nächste Faltung etwas schwierig ist, kannst du dir die Falt-Linien vorzeichnen. Bei etwas Übung ist das später nicht mehr nötig.   6b. Alternative: Du zeichnest keine Hilfslinien, sondern knickst sie.  
   
       
  6c. Lege Daumen und Mittelfinger unter die rechte Quadratecke und drücke sie mit dem Zeigefinger dazwischen nach unten. Kniffe so, dass der Kniff bis zur Mitte der rechten Quadrathälfte geht. Drücke zusammen, lege den entstandenen "Zipfel" auf die Mitte und drücke ihn nach oben.

 
       
  7. Drehe den Flieger mit der Spitze zu dir, damit du mit der selben Hand falten kannst wie eben und verfahre mit der anderen Seite genau so.  
       
  8. Falte den Flieger an der Mittellinie. Er bekommt dadurch eine V-Form und fliegt stabiler. Lege ihn dann „auf den Rücken“ und kniffe die Dreiecks-Spitze auf die Mittellinie. Danach musst du den Mittelknick noch einmal nachknicken, denn es liegt viel Papier übereinander.  
       
  9a. Falte jetzt eine Tragflächen-Kante auf die Mittel-Linie - dann zurück auf die gerade entstandene Faltlinie - und dasselbe noch einmal.  
       
  9b. Diese Knicke stabilisieren das Papier und die Flugrichtung  
       
  10. Das fertige Flugzeug  
       
  Zum Starten darfst du das Flugzeug nicht nach oben werfen, sondern musst es in einem flachen Winkel schräg nach unten zu einem Punkt etwa 10 m vor dir schieben!  
       
Korrekturen:
Die Flugrichtung lässt sich durch kleine Veränderungen an den Tragflächen beeinflussen. Biege auf einer Seite die äußerste hintere Ecke etwas nach innen oder außen.

Wichtiger Praxis-Tipp:
Bevor die Schüler mit dem Flieger nach draußen gehen, schreiben sie ihren Namen drauf. Dann kann man erkennen, wer seinen Flieger draußen liegen gelassen hat! Der bringt dann natürlich noch wenigstens fünf andere Papiere in den Papierkorb!
 



 
Der Schwerpunkt
So stellst du fest, wo der Schwerpunkt liegt (das Wort „Schwerpunkt“ erklärt sich selber. Du darfst es benutzen, obwohl ein pingeliger Physiklehrer vielleicht Einwände hat):
 
           
  Bringe den Flieger (am besten in „Rückenlage“) auf einer Bleistiftspitze ins Gleichgewicht. Wo die Bleistiftspitze ist, liegt der „Schwerpunkt“. Er liegt im vorderen Drittel der „Tragflächen“.  
       
Weiterarbeit:      
Vor dem Schritt 8 wird ein Streifen (ca. 4 cm breit vom unteren Papierrand abgerissen und längs in der Mitte gefaltet.        Diesen Streifen schiebst du in die Flieger-Mitte.
 
   
       
       
  Der "Schwanz" lässt den Flieger etwas eleganter aussehen.

Leichte Knicke ermöglichen eine Korrektur der Flugrichtung.
 
       
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