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Feb. 2008 
Babette Kirchmeier: Man erkennt sehr deutlich, dass sie Beamten- Witwe ist. Sie hat eine gehoben Sprache und formuliert ihre Sätze aus.
Beispiel: Ja, ja als Haushaltshilfe, die Marie. War eine ganz brave. Ganz brav. Hat immer alles schön erledigt. Nicht so wie die jungen Dinger,immer nur fortgehen und mit den Burschen poussieren. (S.18 Z 4-7)
Litanei:
Beispiel:
Hermann Müllner, Lehrer: Schöne Hochsprache, versucht alles deutlich auszuformulieren, spricht überlegt.
Beispiel: Sie war eine ruhige Schülerin, sehr ruhig. Beteiligte sich nur zögerlich am Unterricht. Wirkte etwas verträumt. Nicht besonders gut in Rechtschreibung. (S.34 Z 11-13)
Hochwürden Pfarrer Meißner: Spricht ohne Dialekt, Hochsprache, sehr deutlich, langsam und mit Pausen.
Beispiel: Viele Familien in der Gemeinde sind zutiefst verstört, verunsichert. Einige verlassen nach Anbruch der Dämmerung ihre Häuser nicht mehr. Das Gemeindeleben hat aufgehört zu existieren. (S 108 Z5-8)
Maria Lichtl, 63 Jahre, Köchin: Dialektsprache, redet unüberlegt und aus dem Bauch heraus.
Beispiel: Wenns mich fragen, der Teufel hats geholt. Ja, der Deifel, der hats geholt die ganze Sippschaft. (S.105 Z 1-3)