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1.1. Wie funktioniert eine Seifenblase?
 
 

Die Seifenblasenentstehung1. = in eine Tensidlösung wird Luft (hydrophob) eingeblasen;
2. = mit den polaren Kopfteilen zur wässrigen Phase gerichtet lagern sich die Tensidmoleküle um die Luftblase; 3.= Auftrieb 4. = die tensidbeladene Luftblase (monomolekulare Tensidschicht) durchstößt die Wasseroberfläche; 5. = Eine Seifenblase verläßt die Tensidlösung. Die polaren Kopfteile der Tensidmoleküle (bimolekulare Tensidschicht = Lamelle) tauchen in einen hydrophilen Wasserfilm, dieser verhindert die Abstoßung der gleichsinnigen (hier: anionischen) Kopfteile. Im Inneren der Seifenblase herrscht ein Überdruck. 6. = Mehrere Seifenblasen vereinen sich zu einem Seifenschaum. Dabei treffen die hydrophoben Schwanzteile aufeinander und stellen den Kontakt zur Nachtbarseifenblase her.

Warum zerplatzt eine Seifenblase?

Das Platzen der SeifenblasenÜberdruck und regelmäßige Anordnung der Tensidmoleküle in einer mitgeführten Wasserphase
(Wasserfilm) geben der Seifenblase eine gewisse Stabilität. Durch Berührung der Seifenblase, wird die Tensidkonzentration an der Berührungsstelle kleiner. Hier wächst die Oberflächenspannung an. Eine höhere Oberflächenspannung bedeutet die Tendenz , den gestörten Bereich zu kontrahieren ( = eine Art Rückstellkraft). Die Lamelle zeigt somit elastische Eigenschaften. Durch starke Deformationen der Tensidschicht kann es zur Zerstörung der Seifenblase kommen.
 Das Platzen einer Seifenblase im freien Fall, beruht auf die Schwerkraft. Der Wasserfilm fließt dabei nach unten (s. Bild 2 ). An der Blasenoberseite treffen die gleichsinnigen (anionischen) Kopfteile der Tenside aufeinander. Eine nun eintretende Abstoßung der gleichsinnigen Kopfteile führt zur Zerstörung der Seifenblase. Sie platzt.
 
 




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© Holger Schickor


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letzte Änderung 19.1O.1998