Mannheim: Rheinschifffahrt und Hafen

Mannheim und die Mühlau zu Beginn des 19. Jahrhunderts (Mannheim, Reiss-Museum)

Mannheim und die Mühlau zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Ansicht der Stadt vom gegenüberliegenden Rheinufer aus.
Kolorierte Umrißradierung von Andreas Bissel (1773 - 1847) nach Aufnahme von Theodor Ferdinand Denis, um 1820
(Mannheim, Reiß-Museum)

Durch Anklicken der Bildteile kommen sie zu den Bauwerken der Stadt, die auf diesem Bild sichtbar sind
Die Darstellungen zeigen, welche Erwartungen man in Mannheim  im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts an den Rheinhandel knüpfte. Die Quadratestadt war, obwohl sie verkehrsgünstig am Zusammenfluß zweier großer schiffbarer Flüsse gelegen ist, bis zum 19. Jahrhundert einseitig auf den Neckar ausgerichtet. Der Rhein hatte demgegenüber als Handelsweg für die Stadt eine vergleichsweise geringe Bedeutung, da er durch zahlreiche Zölle und Stapelrechte älterer Rheinstädte praktisch blockiert war. Erst mit der Liberalisierung des Rheinhandels trat hier ein Wandel ein, vollzog sich auch die Wendung der Stadt vom Neckar zum Rhein.
Die Führung "Die Stadt am Fluß" zeigt Ihnen ein Historisches Modell des Bönders "M. Rottermann", 1820/30 aus den stadtgeschichtlichen Sammlungen oder eine weitere Ansicht des Mühlauhafens im 19. Jahrhundert. Sie können sich auch dem Hafen in der Gegenwart zuwenden oder die Karte aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert mit dem Luftbild von heute vergleichen.
Die Geschichte der Mannheimer Rheinbrücken beginnt mit der "fliegenden Brücke" von 1669 und geht über die Schiffsbrücke um 1835 zu den beiden Rheinübergängen in der Stadt von heute, der Konrad-Adenauer-Brücke und der Kurt-Schumacher-Brücke


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