Schlossgarten Schwetzingen

Vogelbad und Ende der Welt

 

Das Vogelbad ist eine Anordnung, die die Perspektive durch den halbrund geschlossenen Laubengang mit dem Blick zum "Ende der Welt" unterbricht.

Das Vogelbad besteht aus einem Bassin mit einem schmiedeeisernen Gitter mit darüber kreisrund auf einer Stange angebrachten wasserspeienden Vögeln, die einen Uhu im Bassin, der gerade einen frisch geschlagenen Fisch in den Fängen hält, anspeien. Das Vogelbad ist eingerahmt von (heute unbewohnten) Vogelvolieren und zwei seitlichen Pavillons mit z.T. erotischen bzw. priapischen Szenen, sowie den Aufgängen zu zwei kleinen Terrassen.

 

Der Brunnen ist von Pavillons für die Hofgesellschaft (mit Dreiecksgiebel) und für die Vögel (Volieren, rund geschlossen) umgeben. Erstere enthalten erotische Darstellungen.

Unten: Der Uhu mit dem Fisch.
Darunter die wasserspeienden Vögel auf der Stange. Im Originlzustand waren es 32 Vögel, die einen dichten Wasservorhang erzeugten, davon sind heute noch 20 Vögel erhalten.

 

 

 

Das "Ende der Welt" ist eine Perspektive durch einen halbrund geschlossenen Laubengang und durch eine vom Standort aus dunkel erscheinende Grotte zu einer gemalten idealen Landschaft ("Arkadien"). Die Komposition drückt die Sehnsucht nach der heilen Welt einer glücklichen Natur aus.
 
 

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