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... kein Produkt, eine Produktion!"Um Erwin Koch-Raphaels Kompositionen zu beschreiben, müssen Begriffe und Vorstellungen herangezogen werden, die jenseits der Musik liegen, die aus der Philosophie, Ästhetik, Ethik und Kunsttheorie kommen, aber auch mit persönlichem Erleben, politischem Engagement und der Lust am Spielen zusammenhängen. Seine fast grenzenlose Offenheit für Einflüsse verschiedenster Art, die z.B. vom Tao Te King bis zum Computer reichen, bedingt unterschiedlichste Arbeitsweisen und klangliche Resultate: Erwin Koch-Raphaels Musik folgt mathematischen Proportionen und lässt der Improvisation ihren Raum, sie ist aggressiv und still... – alles, was wir hören, könnte auch anders sein. Diese Kunst will nichts greifen; sie ist kein Produkt, sondern eine Produktion. Sie nährt sich von Gedanken, die auf dem Weg der Klangwerdung sind und von einem Denken, das die Sinnlichkeit sucht. Erwin Koch-Raphael „setzt“ seine Kompositionen, ohne anderen etwas zu nehmen und ohne von anderen etwas zu erwarten. Damit ist alles gesagt." Aktuelles und Termine14.03.2010 | Am 14.03.2010 in der "Speicherbühne"
Sonntag 14.03.2010
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