Ö.v.Horváth

Jugend ohne Gott

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Tafelanschrieb 3: WO und in welcher Gestalt taucht GOtt auf?

  
Kap.1:  Eltern:  Gott, der Allmächtige gebe Dir Gesundheit und Zufriedenheit
Kap 13: Pfarrer: Gott ist das Schrecklichste auf der Welt ... er straft!
        Lehrer: Ich glaube nicht an Gott! 
Kap 18: Ja, Gott ist schrecklich, aber ich will ihm einen Strich durch 
        die Rechnung machen. Mit meinem freien Willen. 
Kap 20: ... aber die Rechnung war bereits längst bezahlt.
Kap 25: Alte: "Nicht nur die Jugend, auch die Eltern kümmern sich nicht mehr       
        um Gott. Sie tun, als wär er gar nicht da." (95)
Stimme: "Tu mir den Gefallen und kränke mich nicht wieder."(99) Kap 27: Frau Bäckermeister: "Fürchten sie sich vor Gott"... "Nein, ich fürchte mich nicht mehr vor Gott" (101) Kap 34: Brief an die Eltern, "Gott wird schon helfen." Kap 36: "Heute glaube ich an Gott, aber..." Die Weißen bringen den Negern "Gott als schmutziges Geschäft" (126) Kap 43: Einst dachte ich, er hätte tückische, stechende Augen - Nein! Denn Gott ist die Wahrheit. (156)
Fazit: Es gibt
                   GOTT               und            GOTT
              als Lippenbekenntnis           als innere Stimme, die zur 
                als Floskel                         Wahrheit mahnt
                    ||                                    ||
         Gott der Kleinbürger               Gott der Außenseiter
                                     |  |
                                     \  /
                                      \/                                  
                        Der Lehrer hat >Gott< erfahren,
                        die innere Stimme, das Gewissen, 
                        das Sittengesetz im Menschen -
               und wird dadurch zum Außenseiter, zum Neger, 
               ausgestoßen aus der Welt der Kleinbürger! 
               Diese bleiben unter sich und treiben ihrem Untergang zu!
                                     ||
                                     \/      
                   Eine Jugend ohne Gott ist eine Generation 
                    ohne Wahrheit, Gerechtigkeitsempfinden
                    ohne Mut zum Außenseitertum
    

TA 4: Die Wandlung des Lehrers

    Am Anfang              PROZESS                Am Ende
    ---------                                     -------
    ANPASSER (Opportunist)                      KÄMPFER, RÄCHER
 will seine berufl. Existenz                vertritt überzeugungen
   nicht gefährden                                und Werte

   er beobachtet                                    er handelt

  Umgeben von anderen Anpassern              hat Freunde und Gleich-
  ohne Freunde (Direktor)                     gesinnte (Klub/Cäsar)
                                                         Pfarrer
Haltung: Skeptiker und Atheist                 "Gläubiger"

Werte: materielle Sicherheit, Ruhe,           Gerechtigkeit, Wahrheit,
       Pensionsberechtigung                 Verantwortungsbereitschaft
                                               (Schuld und Strafe)
               | |                                  | |
               \ /                                  \ /
  Der Kleinbürger- und Spießer-    AUSSENSEITER ("Neger")
    welt zugehörig, unzufrieden            ausgeschlossen (glücklich?)

Abschließende Arbeitsaufträge:

KLASSENARBEIT: Ödön v. Horvath: Jugend ohne Gott (1937)

1. Verfasse eine kurze Inhaltsangabe dieses Romans! (max. 250 Wörter) (5)
(Titel, Verfasser, Entstehungszeit, Thematik - Wo? Wann? Wer? Was? - Wertung)
2. Charakterisiere den Protagonisten!
    a) Beschreibe ihn in seiner Lebens- und Arbeitswelt. (3)
    b) Zeige, inwiefern er sich im Laufe des Geschehens verändert hat. (3)
3. „Jugend ohne Gott“ - Wie ist dieser Titel zu verstehen?
Konzentriere Dich auf die beiden Substantive im Titel und berücksichtige den geschichtlichen Hintergrund des Romans (5).

Ohne etwas Werbung geht es nicht. Ich bitte um Nachsicht, falls diese nicht immer ganz themengerecht sein sollte.
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