Liebeslyrik   ♥   Unterrichtsvorschläge

Liebe und Lyrik - Denkanstöße 2

Weitere Denkanstöße
    Wie sich das Verhätnis von Männern und Frauen verändert und welche Rolle die Liebeslyrik dabei spielt. Stichworte: Minne und Minnesang, barocke Liebe als reguliertes Ausdrucksverhalten, Liebe als klassisch-romantische Gegenreligion, Liebes- und Todeskult, Aufrichtigkeitsliteratur.

Norbert Elias über Minne und Minnesang im „Prozess der Zivilisation”

Markiere die zentrale These des Textes rot und die dazu gehörigen Begründungen grün. Gib die Argumentation dann in eigenen Worten wieder!

Ingo Stöckmann: Liebe und Kultur - Über die Abwesenheit eines Gefühls in der Lyrik des Barock aus: Der Deutschunterricht 6/2003

Peter von Matt: Liebesverrat - Die Treulosen in der Literatur, Hanser München 1986, dtv München 2001, insbesondere Kapitel XVI: Das Wort ‘Liebe’ und die deutsche Gegenreligion S. 215-226

Rüdiger Safranski: Romantik. Eine deutsche Affäre, München 2007,
- über Novalis, seine Verlobte Sophie von Kühn und den Liebes- und Todeskult:

Heinz Schlaffer: Die kurze Geschichte der deutschen Literatur, Hanser München 2002
In dieser wirklich ‚kurzen‘ Geschichte der deutschen Literatur verfolgt H. Schlaffer den Grundgedanken, dass eine ernstzunehmende deutsche Literatur nur in der klassisch-romantischen Epoche zu finden sei. Diese wiederum sei entstanden aus dem Geiste des Protestantismus und Pietismus, weswegen der Begriff Seele darin auch so prominent vorkomme. In diesem Zusammenhang führt er den Begriff „Aufrichtigskeitsliteratur“ ein und darin findet dann auch der Begriff LIEBE seine Eindordnung.

   

(cc) Klaus Dautel, 2015



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