Badenweiler


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Burg Badenweiler - Geschichte

 

Die Burg Burg Badenweiler (ursprünglich nur Burg Baden genannt) spiegelt in ihrer Geschichte die vielfältigen geschichtlichen Kräfte in Breisgau und Markgräflerland wider. Sie wurde erbaut als eine Burg der Zähringer und wohl schon sehr früh mit einem Ministerialengeschlecht besetzt, das sich - belegt ab 1130 - nach ihr nannte. Aus dem Besitz der Zähringer ging die Burg dann über die Zähringertochter Clementia in den Besitz von deren Ehemann, den Sachsenherzog Heinrich den Löwen, über. Dieser wiederum tauschte das abgelegene Besitztum gegen Güter am Harz mit den Staufern, die so ihre Position am südlichen Oberrhein stärken konnten.

Nach 1250 findet sich die Burg im Besitz der Grafen von Freiburg, von denen sie 1303 als Mitgift an Otto von Straßberg geht. Von ihm hat der Ort sein heutiges Wappen. Die Straßberger ihrerseits wurde 1364 von den Grafen von Fürstenberg beerbt, die Ort und Burg an die Bürger von Freiburg verkauften. Von diesen wiederum kam der Ort als Bestandteil der sieben "oberen Vogteien" an Graf Egino IV. von Freiburg. Graf Johann von Freiburg, der letzte seines Stammes, schenkte schließlich, nach einer Verpfändung an Österreich, die Herrschaft Badenweiler seinen Neffen Rudolf und Hugo von Hachberg-Sausenberg, von denen sie durch Erbvertrag 1503 an Markgraf Christoph von Baden kam.

Bei ihrem Abzug am Ende des Holländischen Kriegs sprengten die französischen Truppen 1679 die Burg.

Burg Badenweiler, Mauerecke

 

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