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Ethik in Sachsen

Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates)

 

Der jüdische Kalender

 

Kopieren Sie den folgenden Text einfach in ein Schreibprogramm Ihres Wahl auf eine A4 Seite - und schon ist ein Arbeitsblatt für die Hand des Schülers fertig! Nach einem Lehrervortrag kann man das Blatt zur Kontrolle einsetzen.


Der jüdische Kalender richtet sich ____________________ . Jedes Jahr besteht aus Monden, das heißt aus _________________ . Ein ________________ ist die Zeit, die der Mond benötigt, um seinen ______________________________ zu vollenden, nämlich fast ________ Tage. Selbstverständlich kann ein Monat nicht in der Mitte eines Tages beginnen. Aus diesem Grund hat ein Monat _____ Tage und der nächste ________ . In der Regel hat ein Jahr _________ solcher Monate oder _______ Tage. Deshalb ist es durchschnittlich _______  Tage kürzer als das gewöhnliche Kalenderjahr, das sich nach der _______________ richtet. Und selbstverständlich muss auch der jüdische Kalender die Sonne berücksichtigen. Denn davon hängen ja die Jahreszeiten, das Wachstum der Pflanzen, die Landwirtschaft ab. Darüber hinaus sind auch die jüdischen Feiertage, die schon zu biblischen Zeiten gefeiert wurden, eng damit verbunden. Das Passah-Fest (Pessach) muss im Frühling gefeiert werden, in dem Monat, in dem in Israel die Ähren reifen, Das Wochenfest, Schawuot, als die ersten Früchte in den Tempel gebracht wurden, muss sieben Wochen später, am fünfzigsten Tag (Pfingsten) stattfinden, wenn schon der erste Weizen gereift ist. Und zum Laubhüttenfest, Sukkot, müssen schon alle Feldfrüchte geerntet worden sein. Deshalb dürfen diese elf Tage, die dem Mondjahr im Vergleich zum __________________________ fehlen, nicht einfach unbeachtet gelassen werden. Irgendwie muss man sie  einschieben. Sonst würde Pessach schon nach einigen Jahren im Herbst und das Laubhüttenfest im Winter gefeiert werden. Der Unterschied wird durch Einschieben eines ________________________________________ wieder wettgemacht. In diesem Fall hat das Jahr _______ Monate. und ein solches Jahr wird als ________________________ bezeichnet. Innerhalb von neunzehn Jahren beträgt der Unterschied zwischen Sonnen- und Mondjahren abgerundet 210 Tage. Deshalb gibt es in einem Zyklus von _______ Jahren ______  jüdische Schaltjahre.


Auflösung:

Der jüdische Kalender

Der jüdische Kalender richtet sich nach dem Mond. Jedes Jahr besteht aus Monden, das heißt aus Monaten. Ein Monat ist die Zeit, die der Mond benötigt, um seinen Umlauf um die Erde zu vollenden, nämlich fast 29 1/2 Tage. Selbstverständlich kann ein Monat nicht in der Mitte eines Tages beginnen. Aus diesem Grund hat ein Monat 29 Tage und der nächste 30. In der Regel hat ein Jahr 12 solcher Monate oder 354 Tage. Deshalb ist es durchschnittlich 11  Tage kürzer als das gewöhnliche Kalenderjahr, das sich nach der Sonne richtet. Und selbstverständlich muss auch der jüdische Kalender die Sonne berücksichtigen. Denn davon hängen ja die Jahreszeiten, das Wachstum der Pflanzen, die Landwirtschaft ab. Darüber hinaus sind auch die jüdischen Feiertage, die schon zu biblischen Zeiten gefeiert wurden, eng damit verbunden. Das Passah-Fest (Pessach) muss im Frühling gefeiert werden, in dem Monat, in dem in Israel die Ähren reifen, Das Wochenfest, Schawuot, als die ersten Früchte in den Tempel gebracht wurden, muss sieben Wochen später, am fünfzigsten Tag (Pfingsten) stattfinden, wenn schon der erste Weizen gereift ist. Und zum Laubhüttenfest, Sukkot, müssen schon alle Feldfrüchte geerntet worden sein. Deshalb dürfen diese elf Tage, die dem Mondjahr im Vergleich zum Sonnenjahr fehlen, nicht einfach unbeachtet gelassen werden. Irgendwie muss man sie  einschieben. Sonst würde Pessach schon nach einigen Jahren im Herbst und das Laubhüttenfest im Winter gefeiert werden. Der Unterschied wird durch Einschieben eines zusätzlichen Monats wieder wettgemacht. In diesem Fall hat das Jahr 13 Monate. und ein solches Jahr wird als Schaltjahr bezeichnet. Innerhalb von neunzehn Jahren beträgt der Unterschied zwischen Sonnen- und Mondjahren abgerundet 210 Tage. Deshalb gibt es in einem Zyklus von 19 Jahren 7  jüdische Schaltjahre.

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© C. Busse 28.05.2005

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